7 z S (stimmhaft! = bewußt gedacht!)
Vermehren; Teilen; eine Vielheit schaffen; entwickeln; Entwicklung usw.

7 Sajin    zzzz     „Die Waffe“

Das Sajin wird als stimmhaftes „S“ gesprochen und ist das Zeichen der Zahl 7. Als Symbol bedeutet es „die Waffe“. In meiner Schöpfungsgeschichte benutze ich stets die Formel: „Und es war Abend und es war Morgen, der...   Tag.“. Beim „siebten“ Tag jedoch habe ich diese Formel weggelassen. Warum wohl? Weil der siebte Tag für Dich noch nicht zu Ende ist. Der siebte Tag „ist Deine Welt“ - die ganze von Dir zeit/räumlich wahrgenommene Realität. Deine Welt ist die Welt des Schwertes, der Waffe, nicht nur, weil man dort tötet, sondern weil man sich dort fortwährend nur mit „den Gegensätzen“ beschäftigt. Die Vermehrung der geistigen Vielheit, die Du dort antriffst, zeigt Dir, daß es in meiner Schöpfung - außer der „Erschaffung von Neuem“ durch die Sechs - auch eine Vermehrung mit genau gegensätzlichem Charakter gibt - das Fragmentieren. Die Hieroglyphe von Sajin ist ein kleines [Kampf]Beil. Wenn Du etwas in Stücke schlägst, schaffst Du zwar auch eine „Vielheit“, aber nichts Neues. In Deiner Welt ist niemand mit dem zufrieden, was er ist, jeder
sehnt sich nach etwas Neuem. Deine „Materie-Welt“ ist nicht in Ordnung, auch wenn sie Dir manchmal, „mit Deinem kurzsichtigen Bewußtsein“ harmonisch erscheinen mag, denn ihr
fehlt das „Ent-scheidende“ - der Kopf - , die „jenseitige geistige Welt“. Jeder Körper besteht aus „acht“ Teilen. Wenn Du Deine Körpergröße von unten nach oben in acht gleich große
Teilstücke aufteilst, entspricht das „achte Stück“ genau Deinem Kopf und die ersten „sieben“ dem Rest. Deine Seele befindet sich „zur Zeit“ in einem Körper (der Welt) ohne Kopf. Alle Funktionen der „Organe“ eines „Organismus“ werden aber letztendlich vom „Kopf“ gesteuert. Da es in keinem Körper „sinnlose Funktionen“ gibt, gibt es in Deiner Welt auch keine Zufälle. Wenn alle Zellen und Organe unter der Führung des Kopfes (= Geist/ Gott?) in Harmonie „zusammenarbeiten“, hast Du es mit einem gesunden (heil[ig]en) „Lebewesen“ zu tun. Der Spruch: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“ ist also eine Verdrehung der „ursprünglichen Tat-sache“. Nur ein gesunder kreativer Geist ist in der Lage, einen harmonisch funktionierenden Körper zu erzeugen. Wenn Du nun diesen „symbolischen Körper“ in Deiner Phantasie erweiterst - zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Land, einem Volk, der Erde, bis hin zur ganzen kosmischen Welt, so wirst Du ebenfalls dieses elementare Gesetz erkennen und akzeptieren müssen. Harmonie ist nur ein anderes Wort für meine „göttliche Synthese“; es beschreibt „den Willen“ einer Vielheit zur Einheit.
 
Kein Individuum sollte dabei mißachtet werden. Es geht hierbei um eine „Vereinigung“ bei der Nichts und Niemand seine Individualität verlieren darf. Im Gegenteil! Durch diese
Vereinigung wird sich „der Einzelne“ erst der wichtigen Funktion seiner „persönlichen Individualität“ bewußt werden.
 
Als „erwachte Seele“ wirst Du Dir Deiner eigenen „Nichtigkeit“, aber auch Deiner „göttlichen Größe“ und der damit verbundenen „Macht und Verantwortung“ bewußt werden.
 
Laß uns diese Worte mit einem Beispiel genauer betrachten: Stell Dir vor, Du wärst „der Blinddarm“ in einem Körper. Du wurdest von der Schöpfung für ein bestimmtes „Sein“ berufen - namentlich zum Appendix  - und hast damit auch eine bestimmte Funktion in Deinem Dasein zu erfüllen. Wichtig ist also zuerst, daß Du Dir darüber bewußt wirst, was die
„eigentliche Aufgabe“ Deines „Blinddarm-Daseins“ darstellt. Wenn Du Deine Funktion „zu aller Zufriedenheit“ erfüllst, „erlebst“  Du ein „harmonisches Dasein“ in einem
„harmonischen Umfeld“. Ich will Dir nun Deine „Nichtigkeit“ und „göttliche Größe“ vor Augen führen. Wenn Du kleiner Appendix (= Blinddarm) Dich zu wichtig nimmst und sich „in Dir“ ein Ego „entzündet“, stellst Du eine „Quelle des Konfliktes“ für „das Ganze“ dar. Betrachte dabei nicht nur den Körper, in dem Du wohnst als „das Ganze“, sondern auch alle mit diesem Körper zusammenhängende Bereiche. Ein kleiner Blinddarm besitzt die Macht, die ganze Welt zu beeinflussen und durcheinander zu wirbeln. Es ist dabei völlig gleichgültig „wessen Körper“-Teil er ist. Legt er einen Staatsmann flach, kann sich das komplette „politische Klima“ eines Landes, ja sogar der Erde ändern, aber auch das „Durcheinanderbringen“ eines unscheinbaren Kinderkörpers hat, nach dem „chaosmathematischen Schmetterlingsprinzip“, wenn auch „zeitlich verzögert“, dieselben weitreichenden Folgen. Da alles mit allem zusammenhängt, und ich spreche hier nicht nur „von der sichtbaren Welt“, ist es für die Gesamtharmonie unerläßlich, daß jede „Seinsform“ die Aufgabe, die sie „zu erfüllen hat“,
auch optimal erfüllt. Du verfügst also über eine unvorstellbare Macht, trägst aber auch die dazugehörende Verantwortung - egal ob Du nun Appendix oder Mensch bist. Jede „Seinsform“ hat ihre „Funktion im Ganzen“ zu erfüllen. Was ist nun die eigentliche Aufgabe eines Blinddarms? Ganz einfach: „Er hat sich nicht zu entzünden“! Nur wenn er sich „nicht zu wichtig nimmt“, erfüllt er seine - für die Harmonie des Ganzen nötige - „Wichtigkeit“. Erst durch Deine eigene „Demut“ -  dies ist Dein „Selbstbewußtsein“ darüber, wie wichtig „Du“ für die Harmonie „des Ganzen“ bist - wird auch Harmonie in der von Dir wahrgenommenen Welt herrschen. Wenn Du Dich aber „zu wichtig nimmst“ - wenn Dich „Dein Ego entzündet hat“ - und Du Dich im Dämmerlicht dieser „Entzündung“, die Du mit Deiner „Erleuchtung“ verwechselst, zu sonnen versuchst, bist „Du“, und damit auch Dein Körper und alles, was mit diesem zusammenhängt - nämlich die ganze Welt - „krank“. Was macht der Mensch nun mit einem sich zu wichtig nehmenden „egoistischen Appendix“? Er „entfernt“ ihn ganz einfach, da ein Appendix - auf die harmonische Funktion des Körpers bezogen - völlig „unwichtig“ ist. Er sollte es also als ein Gottesgeschenk betrachten, daß es ihn „überhaupt“ gibt und er an diesem „Organismus“ teilnehmen darf. Und was macht meine Schöpfung mit einem sich zu wichtig nehmenden „egoistischen Menschen“?  Sie läßt ihn ganz einfach „sterben“. Egoisten bringen nur „Unruhe“ in die göttliche Harmonie des Ganzen. Die Aufgabe Deines Daseins ist es nun, Deine eigene „Nichtigkeit“, aber auch „Deine Wichtigkeit“, bewußt zu erkennen und dieses Paradoxon Deines „Da-Seins“ in einer Synthese „aufzulösen“. Diese „Erfüllung“ entspricht der „Befreiung Deiner eigenen Individualität“.Diese Erkenntnis ist der Schlüssel für „Dein ewiges Leben“! Solange Du Dich in meine „göttliche Harmonie“ einfügst, und die Aufgaben, die ich Dir in diesem „Dasein“ zugewiesen habe zur „Zufriedenheit des Ganzen“ erfüllst, wirst Du „ewig wachsen“ und meine göttliche Hierarchieleiter des Lebens bis an die Spitze erklimmen. So entwickelt sich aus einem kleinen Appendix „mit Kopf“ auch ein „Herz für das Ganze“ und aus diesem ein „wirklicher Mensch“. Dieser wirkliche Mensch wird nun wiederum „in sich“ die ganze Welt finden, an deren grenzenlosen Harmonie er sich - auf eine für Dich noch nicht vorstellbare Weise - zu erfreuen vermag. Die Sieben ist das großartige, unvergleichliche Leben. In dieser siebten Phase spürst Du meinen göttlichen Atem der Einswerdung. Der Weg durch die Wüste im Exodus beschreibt den Weg durch die Sieben, die Vielheit. Es ist die zweite Phase in Deiner „Menschwerdung“. Die erste Phase entspricht der Sechs - die Ebene der Gene und des Mutterleibs. Die noch kommende dritte Phase ist die der heiligen Acht - das Himmelreich. Noch aber befindest Du Dich in der Welt der Vielheit, die Dir als „materialisierte Realität“ gegenüber zu stehen scheint und deren „Szenario“ nur „Du“, mit Deinem eigenen Verhalten, zu beeinflussen vermagst. Das von Dir wahrgenommene Konkrete unterliegt der steten Wandlung, dem Unbeständigen. Bist Du in diesem Moment ein anderer, als Du es im Alter von fünf Jahren warst? Ja und Nein! Auch bei dieser Frage wirst Du mit der Mehrdimensionalität Deines Seins konfrontiert, die Du noch nicht bewußt als Ganzes erfassen kannst. Dieses Ja/Nein entspricht der  zweidimensionalen Kreis/Dreieck Wahrnehmung eines Kegels. Und so wie sich „im Kegel“ Kreis und Dreieck in eine höhere Qualität „auflösen“, so wirst auch Du - bei gewachsenem Bewußtsein - alle Deine erfahrenen „Daseinsmomente“ als „ein Ganzes“ empfinden. Dabei werden aber nicht nur die „Daseinsmomente“ dieses Daseins, sondern auch die aller Deiner anderen Daseins, bewußt „in Deinem Jetzt“ verschmelzen. Wenn Dein Bewußtsein diesen Punkt der „Wahrnehmung“ erreicht hat, bist auch Du zu einem
Menschensohn - nach meinem Bilde - erwachsen.
 
Das Wesen der Sieben ist die Bewegung, dies wird auch in der alten Hieroglyphe ersichtlich, welche das Ruder eines bewegten Schiffes im Wasser darstellt. Die treibende Kraftzwischen einem Anfang und einem Ende ist die Spannung, die Dich wachsen läßt. Dein Weg begann in Ägypten (mizrajim), der Welt der Zweiheit und treibt Dich durch die Wüste, der Sieben, Deiner Vollendung entgegen. Mit Deiner „geistigen Bewegung“ fragmentierst Du Anfang (Alpha 1) und Ende (Omega 8) - die sich „in Dir“ im immer währenden Ruhezustand befinden - „als Zeit“ nach außen. Dein Dasein entspricht dem Aneinanderreihen und der Verkettung von Momenten verschiedensten Kolorits, von kleinen und großen Zyklen, die ständig ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Du „durchläufst“ es, indem Du laufend etwas beginnst und beendest. Und schon wieder begegnet Dir ein

Paradoxon:
Du hast Angst vor Stillstand und sehnst Dich dennoch nach Ruhe!
 
Leben ist ein ständiger Kampf mit dem Tod!
Bewegung ist ein ständiger Kampf gegen die Ruhe!
 
Muß das so sein? Leben ist nur ein anderes Wort für Bewegung (bzw. für Zeit) und Ruhe für den Tod. Ohne Frage, auch Du sehnst Dich nach Ruhe. Hast Du sie dann einmal „für kurze Zeit“ gefunden, wird es Dir „viel zu schnell“ langweilig und Du versuchst dann mit allen Dir zur Verfügung stehenden Mitteln „Dein Zeitempfinden“ (in diesem  Zustand der Ruhe) totzuschlagen. Offensichtlich enthält auch der Zustand der Ruhe (Tod?) ein Zeitempfinden mit dem Deine nur auf Raum und Zeit geprägte Rationalität noch nichts anzufangen weiß. Dieses Paradox hat seinen Ursprung darin, daß Du nicht weißt, daß ich Dir zwei unterschiedliche Arten zu denken in Deine „geistige Wiege“ gelegt habe. Bisher benutzt Du „hauptsächlich“ nur eine Seite Deiner „geistigen Waage“ (= „Wiege“). Du denkst in erster Linie nur „raum/zeitlich logisch“ mit der „linken“ Seite dieser Wage und erzeugst daher in Dir ein geistiges Ungleichgewicht. Dein Geist besitzt aber auch die Möglichkeit intuitiv und zeitlos zu denken. Zeitlos Denken bedeutet mit dem Herzen zu denken, das sich in einer erwachten menschlichen Seele auf dem „rechten“ Fleck befindet. Ich spreche hier also nicht von der „rechten und linken Gehirnhälfte“, die Dir aus der Gehirnforschung bekannt sind, sondern vom Verstandes- und Herzensdenken. Die absolute Geschwindigkeit, die Dein Geist erreichen kann, entspricht einem „reinen Sein“ (= reines geistiges Licht). Diesen „Zustand“ kannst Du nur mit/in Deinem Herzen erreichen. Um diesen geistigen Zustand „erfahren“ zu können, muß vorher Dein träges raum/zeitliches „Verstandesdenken“ völlig zur Ruhe kommen. Als noch unreife Seele erscheint Dir diese Möglichkeit genauso fremd, wie einem Blinden die Farben und einem Tauben die Töne. Wenn ich nicht mehr denke, wirst Du Dir nun denken, „bin ich ja nicht mehr, es ist dann ja so, als ob ich schlafe, ohne zu träumen“. Siehst Du, genau das Gegenteil ist der Fall, dann bist Du nämlich „wirklich wach“ und im Jenseits. Dort gibt es sehr wohl auch eine „bewußte“ - sogar eine „überbewußte“ Wahrnehmung. Raum und Zeit werden dort als eine Einheit erfahren, denn sie bestehen nur aus Deiner eigenen „geistigen Substanz“.
 
Betrachte dazu als Beispiel eine Fliege. Sie besteht aus Körper und „Antriebsorganen“. Im Flug hat es für Dich den Anschein, als befindet sich um ihren Körper nur eine „Dunstwolke“
(die schnell bewegten Flügel). Solange Deine nur raum/zeitlichen Augen keinen festen Ruhepunkt besitzen, empfinden sie alles Wahrgenommene nur unscharf. Genau andersherum
aber verhält es sich nun mit Deinem „geistigen Auge“. Es muß sich in einer absolut raum/zeitlosen Bewegung befinden, um die Wirklichkeit (= Dein eigenes Nichtwissen) als Ganzes erfassen zu können. Die Flügelbewegung der Fliege bewegt den Fliegenkörper durch Raum und Zeit. Die Bewegung der Flügel entspricht dabei der „Perturbation“ (= Störung in den Bewegungen [eines Gestirns]; Deines Hirns), sprich „der Verwirrung“ Deines derzeitigen rationalen Verstandesdenkens. Das derzeitige Paradigma Deiner Logik ist die Ursache der von Dir zeitweise angenommenen Bewegung Deines Körpers durch den von Dir [als]wahr[an]genommenen Raum. Obwohl sich der Körper der Fliege durch Raum und Zeit zu bewegen scheint, bewegen sich die Flügel der Fliege dabei aber immer nur um ihren eigenen „zentralen Ruhepunkt“ (= Zentrum der eigenen Polarität). Erst wenn sich die Flügel (symbolisiert Dein „Verstandesdenken“) in einer ausgeglichenen Ruhelage befinden, löst sich der „Dunst“ um die bewegte Fliege auf. Und was hast Du dann vor Augen? Die Einheit der Trinität Fliege, bestehend aus dem „zentralen geistigen Körper“ (symbolisiert die Ganzheit Deines Seins) an dem „zwei Flügel“ angebracht sind, die die Existenz (= Heraustritt) dieses Wesens „aus seinem eigenen Zentrum“ (in Raum und Zeit) erst durch einen „Polaritätswechsel“ um die eigene Ruhelage möglich machen. Wenn Du nun die „bewegten Flügel“ (Dein Verstandesdenken) als Deinen geistigen statischen „Bezugspunkt“ annimmst, wird Dir zwangsläufig die Welt um Dich herum „bewegt und unscharf“ erscheinen. Es handelt sich dabei aber nur um eine „relative Bewegung“, mit der Du sicherlich schon einmal unbewußt Bekanntschaft gemacht hast; und zwar in einem stehenden Zug. Wenn ein Zug neben Dir losfährt, glaubst Du - wenn Du „unachtsam bist“ - daß Du Dich selbst in Bewegung zu setzen scheinst und so ist auch Deine „bis zum heutigen Tage“ angenommene Bewegung „durch dieses Dasein“ nur ein Produkt Deiner bisherigen Unachtsamkeit. Deine ganze Vergangenheit ist, wie schon des öfteren gesagt, nur ein Hirngespinst Deines Glaubens und des daraus (mathematisch präzise) resultierenden Vermutungswissens. Wie wäre es, wenn Du es einmal mit einem anderen Glauben versuchen würdest, dessen Resultate Dir ein Himmelreich auf Erden bescheren.
 
Das wirkliche „Denken im Herzen“ wird erst dann in Dir in Erscheinung treten, wenn in Deinem Verstandesdenken völlige Ruhe eingekehrt ist. Was heißt das?
 
In einer Seele, in der sich „Angst“ und „Begehren“ befindet, gibt es keine „wirkliche Intelligenz“!
 
Erst wenn Du keine Angst mehr hast, etwas zu verlieren, bist Du auch bereit, gegen alle Deine Dogmen und Normen zu rebellieren. Ein intelligenter Geist ist ein forschender Geist, der sich nicht mit logischen Erklärungen und Überzeugungen zufrieden gibt. Er ist bereit, alles auf das Genaueste zu beobachten und alles „nur oberflächlich Logische“ in Frage zu stellen, bis alles mit sich in Einklang kommt. Die völlige „Harmonie“ aller seiner Erscheinungen ist sein einziges Ziel. Dieser Geist ist auf der Suche nach mir. Ich bin die apodiktische Harmonie. Dein dogmatisches „Sicherheitsbedürfnis“ ist also die Wurzel all Deiner Ängste. Jede Seele, die das Gefühl „Angst“ kennt, sollte ihr bisheriges „Gottesbild“ neu überdenken, denn in ihr ist kein „wirklicher Gottesglaube“ vorhanden. Wenn es der von Dir angebetete „Gott“ zuläßt, daß Dein ganzes Dasein zum großen Teil nur aus einem immer währenden
Sicherheitsbedürfnis, aus Angst und Sorgen besteht, kann er nicht all zu mächtig sein, oder er existiert vielleicht gar nicht „wirklich“ und ist nur ein „Hirngespinst“ Deiner Ideologie. Dabei spielt es keine Rolle, wie Du den Gott, der Dir helfen soll, nennst (Jesu, Lottogewinn, Gott, Jaweh, Geld usw.) und auf welche Weise Du ihn anbetest. Ich bin die einzige „Tat-sache“ Deines Daseins - „der einzig Wirkliche“ - ich bin ALLES! Nur diejenigen Seelen, die die bisherige „Sinnlosigkeit“ ihres Daseins erkennen und mich, den „Wirklichen“ - den einzigen Gott, der auch wirklich „wirkt“ - aus reiner Liebe in ihrem Herzen zu suchen anfangen, werde ich auch erhören und „heimsuchen“. Auch Du warst bisher nur ein „scheinheiliger Schriftgelehrter“, der nur das nachzuplappern vermochte, was Dir in Elternhaus und Schule eingetrichtert wurde. All dieses „Scheinwissen“ hast Du dann, gleichgültig, ob es sich dabei um mystische oder naturwissenschaftliche Erkenntnisse gehandelt hat (beides erzeugt „Religiösität“, sprich „Bindung“) - auf eine arrogante und impertinente selbstherrliche Weise zur einzigen Wahrheit erhoben. Es spielt für mich keine Rolle, ob Du „Hirni“ (= ein befangener Denker seiner eigenen Rationalität [von „links“ INRI]) Deine Seele an „ein Kreuz“, eine Buddhafigur, an Geldscheine, Wertpapiere oder einen „silbernen Stern“ (auf einer Kühlerhaube) usw. „gebunden“ hast, Fakt ist, Du hast mich - den Wirklichen und Einzigen - damit verkauft und verraten und trägst somit „das Zeichen des Tiers auf der Stirn“. Deine bisherigen scheinheiligen „Lippenbekenntnisse“ (= seelenlos aufgesagte Gebete und „selbstbezogene Wünsche“) haben offensichtlich keine durchschlagende Wirkung, um Deine Ängste auf Dauer zu vertreiben. Du kannst jeden belügen und betrügen soviel Du willst, letztendlich belügst und schadest Du Dir damit nur selbst; so will es mein wirkliches Gesetz allen Seins. Mich aber kannst Du nicht belügen, denn ich kenne alle Deine Gedanken, die Du je gedacht hast (auch die Deiner Dir noch unbewußten früheren Dasein) und auch die, die Du noch denken wirst. Du legst Dir selbst das „als Welt“ vor, was Du mit Deinem eigenen Glauben „bestimmst“. Ob Himmelreich oder Hölle, es ist Deine eigene Entscheidung. Solange Du nur an das Böse zu glauben vermagst
und es ebenfalls nur mit Bösem zu bekämpfen versuchst, wirst Du auch nur Böses zu „erleben“ bekommen. Glaubst Du jedoch mit ganzem Herzen an die Macht der Liebe und machst den Anfang, alles und jeden „selbstlos“ zu lieben, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten, zeigst Du mir, den „geheimnisvollen Unfaßbaren“, daß Du anfängst, den Sinn meiner Schöpfung zu verstehen. Liebe Du nur der Liebe wegen und ich werde Dich dafür überreichlich belohnen. Ich bin der geistige Vater Deines und auch aller anderen Da-Sein, und ich wünsche mir von Dir wie ein leiblicher Vater, daß Du mich nicht anbetest, sondern achtest, respektierst, bedingungslos liebst und mir „vor allem vertraust“!
 
Du sollst mich über alles lieben und Deinen Nächsten wie Dich selbst, das ist das einzige, was ich von Dir verlange.
 
Deine neue Welt wird nur durch die „Achtung“ dieses einfachen Gesetzes erhellt werden. Ist sie jetzt schon Dein Zuhause? Ja und Nein; denn mit der Acht sind wir noch lange nicht am Ende der Urbilder angelangt.