60 s S (stimmlos! Unbewußtes nonverbales Denken!)
Zeitraum; raumzeitlich; vom Geisteslicht beleuchteter Bereich usw.

60 Samech    ssss    „Die Wasserschlange“ 

Das Zeichen Samech wird wie das deutsche „ß“ oder „sz“ gesprochen und ist die Zahl 60. Dieses Zeichen stammt von der ursprachlichen Wurzel „sam“, was „zusammen“ (Samen)
bedeutet ab. Es weist immer auf eine „Kon-zentrat-ion“ hin, auf eine „Versammlung“ (= „kon“) in einem „Zentrum“. Aber auch das „Ion“ ist wichtig:
 
Als „Ion“ (griech.) bezeichnet man ein elektrisch geladenes „Atom“ (> Adam) oder „Molekül“ (lat. „moles“ = „Masse“; auch für „Menschenmasse“ gebräuchlich), das durch
Aufnahme bzw. Abgabe von Elektronen negativ (Anionen) bzw. positiv (Kationen) geladen wird (= das Essen vom Baum der Erkenntnis von „Gut“ [+] und Böse [-]). Erst ein „ionisierter Stoff“ ist leitend. Das erst macht „ein Fließen“ (ein „Zeit-empfinden“) dieser „Konzentration“ möglich. Die Bildung von Ionen („Ionisation“ = „Inthronisation“) kann nun durch Zufuhr von elektrischer, thermischer, aber auch durch (göttliche?) „Lichtenergie“ bewirkt werden.
 
Samech bedeutet, wenngleich selten vorkommend, „Schlange“. Dies symbolisiert eine Wasser-Schlange mit „zwei Daseinsmöglichkeiten“. Zum einem kann sie versuchen „gerade durch ihr Dasein zu schwimmen“ - Kopf voraus, eigener Schwanz hinten an! Wenn man nun seinen eigenen Schwanz zu wichtig nimmt und nur diesen im Kopf hat, landet man beim Symbol Samech s , der Schlange, die sich „in den eigenen Schwanz beißt“.
 
Ein Mensch, der nur in (elektrisch neuro-logischen?) „Kreisläufen“ zu existieren glaubt, ist daher auch ein Mensch, der aus dem Paradies vertrieben wurde. Er richtet seine „Konzentration“ nur auf seine eigenen „Selbst-sucht“, anstatt auf seine „Selbst-suche“. Erst wenn Du Dich gefunden hast, wirst Du diese niedere Daseinsebene verlassen können. Du bist Dein eigener Ausgang. Du wirst Dich aber nicht finden, wenn Du Dich nur immer in den eigenen Schwanz zu beißen versuchst.
 
Auch Du bist noch ein mit „Ego-ismus“ (lat. „ego“ = „ICH“) „geschlagener“ Mensch, der seine „Ich-Bezogenheit“ in erster Linie auf seine „Persönlichkeit“ zu richten vermag, und so
bedeutet das lateinische „egeo“ auch „Not erleiden“. Auch Du erzeugst mit Deiner (noch) „begrenzten Logik“ (= begrenzten Wortmacht) Deine eigene innere „Dürftigkeit“ (lat. = „egestas“) und so wird sich auch die „Schwach-sinnigkeit“ Deines (noch) „kindlichen Bewußtseins“ in Deine Außenwelt „hinausgetragen“ (lat. „e-gero“). Du bist mit Deiner eigenen Rationalität der „Ver-ur-teiler“ und „Be-stimmer“ (>Stimme) aller von Dir wahrgenommenen „Qualitäten“, und damit auch die „Quelle“, aus der „der qualitative Charakter (+/-)“ aller von Dir wahrgenommenen Erscheinungen entspringt. Mit der von Dir „be-stimmten Polarität“ „be-stimmst“ Du deswegen auch selbst die „Flußrichtung“ durch Dein Dasein.
 
„Richte nicht, damit Du nicht selbst gerichtet wirst!“
 
Solange Du Deine „selbstbestimmte Flußrichtung“ gegen meinen „göttlichen Strom“ richtest und nur nach Deinen eigenen „selbst-herrlichen Gesetzen“ zu leben versuchst und damit
meine „göttlichen Gesetzen“ völlig mißachtest - wirst Du alle Deine geistigen Energien immer nur „sinn-los“ verbrauchen.
 
ICHBINDU und DUBISTICH, also besitzt Du auch mein „göttliches ICH“ in Dir. Nun solltest Du erkennen, daß dies aber auch mit meiner/Deiner göttlichen „Verant-wort-ung“
verbunden ist. Du baust die Qualitäten Deiner Welt mit der „Sinn-zuweisung“ Deiner Wörter. Wenn nun Deine Sinnzuweisung eines Wortes nicht in „Ein-klang“ mit meiner ursprünglichen Bedeutung  ist, so lebst Du „nach Babel“ (= Sprachverwirrung) und wirst deswegen auch eine „disharmonisches Dasein“ „erfahren“. Habe nun aber keine Angst, Deine Sprache noch einmal neu lernen zu müssen, um in mein/Dein Himmelreich einziehen zu können.
 
Ich habe Dir die Fähigkeit verliehen, Dein göttliches „Über-Ich“ - in Form Deiner „Nächstenliebe“ - „auszu-drücken“. Wenn Du mit Deinem ganzen psychosomatischen Ganzen begriffen hast, was HOLO-FEELING wirklich bedeutet, und Du es dadurch auch selbst „LEBST!“, hast Du auch erkannt, daß gerade Deine „Nächstenliebe“ die größte „Selbstliebe“ ist, die Du Dir „bei-zufügen“ ver-magst. Wie sagt man so schön: „Liebe geht durch den Magen!“. Du solltest ab jetzt „alles und jeden“ zum fressen gern haben, auch Deine (eingebildeten) Feinde. Dies alles sind nur sehr „unreife Seelen“ in Deinem Traum. Betrachtest Du denn Dein Baby als einen Feind,  wenn es „in Dir“ Alpträume auslöst, weil es sich aus Unreife noch hartnäckig in die Windeln macht und dann, in seiner Hilflosigkeit, versucht Dich „wachzubrüllen“? Nein, Du wirst es immer wieder aufs Neue saubermachen, weil Du es ganz einfach nur „ganz schrecklich lieb hast“ und dabei wirst Du auch nicht den geringsten Dank von Deinem Baby erwarten.
 
Wirkliche Liebe gibt man immer völlig „umsonst“!
 
Die Wasserschlange Samech (60) hat also zwei Daseinsmöglichkeiten. In ihr ist die „Trieb- feder“ Deines Daseins Lamech (der Ochsenstachel, 30) in „doppelter Aus-führung“
vorhanden (30 + 30 = 60). Wenn Du nun diese „doppelte Kraft“ zu synergetisieren vermagst, befindest Du Dich auf den „geraden Weg“ zu Dir selbst. Stellst Du sie aber in einer „polaren Form (+/-; Gut/Böse)“ gegenüber (+30 -30 = s), so befindest Du Dich auf einer „Null-Runde“.
 
Das gleiche Prinzip herrscht nun auch bei der „Charakterzuweisung“ der von Dir verwendeten Worte. Man kann die Worte „aller Sprachen“ erst dann zu einer „harmonischen Einheit“ zusammenfügen, wenn man mit seinem Bewußtsein „vor Babel“ zu leben vermag und dadurch auch alle „göttlichen Gesetze“ kennt und lebt. Die Harmoniestruktur aller von mir
geschaffener Worte besteht aus meiner „göttlich/zeitlosen Liebe“ (Glaube vor Babel). Eine wirklich „reine Harmonielehre“ muß sich aber auch in einer „rein mathematischen Form“ ausdrücken lassen. Meine HOLO-FEELING-Gesetze verbinden nun Qualität und Quantität. Diese Synthese wird Dir (und Deiner Menscheit) eine völlig neue Welt „vorlegen“.
 
Auch Du zählst Dich bisher noch zu den „normalen Menschen“, die durch ihren eigentlich „ungläubigen Glauben“ vermuten, daß sich die Worte aller Spachen ihrer Welt nur „willkürlich“ aus „unartikulierten Tierlauten“ entwickelt haben. Gerade dieser Fehlglaube aber ist die Ursache dafür, daß Du Dein Dasein in einer disharmonischen Welt „nach Babel“ zu fristen hast. Wegen Deines „Unglaubens“ und Deiner „Gedankenlosigkeit“ ist Dir darum auch eine andere Möglichkeit nie wirklich „in Deinen Sinn“ gekommen. Wie erklärst Du Dir nun mit „Deiner jetzigen rationalen Logik“ die von mir hier offenbarten klanglichen, sinnlichen und mathematischen Übereinstimmungen dieser „angeblich“ zufällig entstandenen unterschiedlichen „Sprachen, Mythologien und Naturgesetzmäßigkeiten“ aus unterschiedlichsten Raum- und Zeitepochen? Wenn Du mir nun mit dem Wort „Zufall“ oder dem mathematischen Gesetz „der großen Zahl“ daherkommst, bist Du eindeutig immer noch ein „ge“-Wissen-loser Schwachkopf“, denn Du zeigst Dir damit selbst, daß Du bisher nicht einmal „die wirkliche Bedeutung“ des Wortes „Zu-fall“ verstanden hast, geschweige denn „das Wirkliche“ in meinem „Gesetz der großen Zahl“. Dein Dasein ist Dir alles andere, als nur zufällig „zu-ge-fallen“! ALLES, was Dir in diesem Dasein „zufällt“, wurde von mir vor Äonen prä-determiniert. Wenn Du Deine vorherbestimmten „Zu-fälle“ nur auf das - von Dir nur unvollständig erkannte - mathematische Gesetz „der großen Zahl“ zurückzuführen vermagst, zeigt das wiederum eindeutig, daß Du von meinem wirklich göttlichen „Gesetz der großen Zahlen“ nicht die geringste „Vorstellung“ hast. Du benutzt es dann nämlich nur dazu, um alle Deine „unerklärlichen Zufälle“ rational verarbeiten zu können, indem Du sie auf einen „Zufall“ - im klassischen Sinne - abwälzt! Laß Dir an dieser Stelle gesagt sein, daß die hier aufgeführten Beispiele „von Übereinstimmungen“ nur einen Hauch des Geruches des ganzen Bratens darstellen, den Dir mein Menschensohn zu servieren vermag. Dieser Braten sollte nun das geistiges „Nahrungsmittel“ (= „göttliches [An]Näh[e]rungs- mittel“) Deiner Zukunft darstellen. Es „vermittelt“ Dir die wirkliche „Ursache und Funktion“ meines göttlichen Schöpfungsaktes. Die quali- und quantitative Form der hier vorgelegten Tatsachen werden dabei nicht von meinem „göttlichen Willen“ zur „völligen Offenbarung“, sondern nur von Deiner derzeit noch kindlichen „geistigen Reife“ gebremst. Versuche einem „frisch abgenabelten Kind“ den Aufbau und die Funktionsweise einer „Großrechenzentrale“ zu erklären und Du wirst sehr schnell verstehen, was „ich Dir“ mit diesen Worten „aus-zudrücken versuche“.
 
 
So wie alles „Werden“ (Gimel, 3) in Deiner Welt immer von einer liebevollen „Verbindung“ (Waw, 6 - Sex!) abhängig ist, so habe ich auch die wirkliche „Triebkraft“ (Lamech, 30) Deines Daseins - es ist Deine tiefe Sehnsucht nach „wirklicher Liebe“ - von Deinen eigenen „Beweggründen“ (Samech, 60) abhängig gemacht.
 
Jeder „wirkliche Mensch“ hat die tiefe Sehnsucht, von ganzem Herzen geliebt zu werden.
 
Für die Erfüllung dieses „Herzenwunsches“ ist aber eine „Vorableistung“ von Dir erforderlich! Im ersten Band habe ich Dir gesagt: Du mußt damit anfangen, alles nur aus reiner Liebe, d.h. „umsonst“ zu tun. Jetzt aber sage ich Dir, daß es mir nicht mehr genügt, wenn Du nur damit aufhörst, alles nach Deinem persönlichen Vorteil abzuwiegen und Dein bisheriges „egoistisches Kaufmannsdenken“ aufgibst.
 
Du mußt nun „in Dir“ auch meine geheimnisvolle „messianische Kraft“ entwickeln, die Dir die Macht gibt, alles und jeden sogar „noch mehr“ zu lieben wie Dich selbst!
 
Und wahrlich, ich sage Dir nun: Jeder „ein-zelne“ Mensch besitzt diese Kraft in sich - auch Du!
 
Dein „Sein oder Nichtsein“ wird von dieser messianischen Kraft bestimmt und liegt im Geheimnis der „zwei Bewegungsarten“ des Samech verborgen.
 
„SEIN“ wirst Du nur, wenn Du Dich möglichst gerade durch dieses Dasein bewegst, hin zum Eingang der höheren Bewußtseinsebenen: „Kopf voraus, eigener Schwanz hinten an“.
 
„NICHTSEIN“ ist Dein unbewußter immerwährender Kreislauf durch Wiedergeburt, Konfliktbewältigung und Tod. „Nichtsein“ heißt: „Sich immer nur in seinen eigenen Schwanz beißen zu wollen“.
 
 
Deine „geistigen Zirkelschlüsse“ sind die Ursache Deiner „saturnischen Selbstvernichtung“ und damit auch das wirkliche Geheimnis der 666.
 
Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666. (Off. 13;18)
 
Um es wiederum nur kurz anzusprechen, denn auch hier würden die Details Bücher füllen, dieser „Menschename“ lautet „SATUR“. rv[s, 60-400-6-200, = 666 „satur“ und das bedeutet „ungeordnet“, „wild“, „widerlegt“! Wenn Du nun „die 6“ - die alle „Erscheinungen“ [400] mit Deinem „Logos“ [200] verbindet - wegläßt, steht das wirkliche „Geheimnis“ der Ur-Radix des „Satur“ vor Dir: r[s 60-400-200 „seter“ und das bedeutet „Versteck“ und „Geheimnis“. Dieselbe Zeichenfolge auf der Lautebene als „satar“ gelesen bedeutet „im  ständigen] Widerspruch stehen“! Und das beschreibt das „Wesen“, das sich „normaler Mensch“ nennt, wenn es nur seine „linke geistige Hälfte“ - seinen „LOGOS“ (LGS = 333) - zum „Wahr-nehmen“ der Welt benutzt. Wenn man seine eigene Logoik nur von „Links“ zu lesen vermag, ergibt sich SGL = lgw 300-3-30 „schagal“, und das bedeutet „Vergewaltigung“ (meiner Schöpfung). Ein „Schakal“ ist ein „hunde-artiges“, „nachtaktives“ Raubtier, das in Rudeln lebt und teilweise ein (geistiger) Aasfresser ist.
 
300-3-30 ist aber auch die hebräische Bezeichnung für einen ohne Herz-Liebe „ausgeführten Beischlaf“. In alten Handschriften (auch im Textus Receptus) kann man an Stelle der 666
auch drei Zeichen erkennen, deren Zahlenwert in der gnostischen Gematria ebenfalls zusammen 666 ergibt, nämlich CH-X-S. Das erste und das dritte Zeichen sind der Anfangs- und Endbuchstabe von „Christos“ - in dessen Mitte sich ein Kreuz geschoben hat. Im Griechischen hat der mittlere Buchstabe (Xi) die Form einer Schlange ξ , es ist der Hinweis auf den Drachen, der in einem unbewußten Messias herrscht, wie auch Du „zur Zeit“ noch einer bist. Du bist Christ und dennoch Antichrist in einer Person. Darum haben meine hebräischen Wörter für „Messias“ und „Schlange“ auch den gleichen „Totalwert“ von 358. Zufällig habe ich nun in der Johannes-Offenbarung das Wort „Tier“ (im negativen Sinn) genau 36 mal benutzt. Die Summe aller Zahlen von 1 - 36 (= 6 x 6 !) ist nun „rein zufällig“ ebenfalls 666 und die Summe der Zahlen von 1 bis 8 (A und O) ist auch 36; das wiederum ist die „Grundzahl“ der Gradeinteilung Deines „Daseins-Kreises“ (der Erde; 360°) um den sich bei Dir „alles zu drehen“ scheint. Das Ganze hat also nichts „mit dem Bösen“ - dem „Sat-an“ - zu tun, sondern mit Deiner „saturnischen Zeitwahrnehmung“.
 
Was bedeutet nun der Name „Saturn“ wirklich?
 
Das ursprachliche „sat“ bedeutet „das Seiende“ (sanskr. „sat“ = „seiend“). „Sati“ ist im Hinduismus die „Mutter-Göttin“ und „Satis“ eine ägyptische Göttin, die „den Toten“ das kühlende „Katarakt-Wasser“ gewährt (griech. „katarakt“ = „mit hintereinander liegenden Stromschnellen und Wasserfällen“; [symbolisiert Deine geistigen Wachstumsstufen]), um sie
damit „im Geiste“ zu reinigen. Die „Satyaloka“ (sanskr. = „Wahrheits-Welt“) steht am Ende Deines Wachstumsflusses. In der römischen Mythologie gibt es „dionysische“ Dämonen (Dionysus = „Gott des Wachstums“; ein „immerwährend sterbender und wieder auferstehender Gott!“), die sich „Satyrn“ nennen. Es sind „Mischwesen“ aus „Mensch“ und satanischem „Ziegenbock“, ausgestattet mit Hörnern, Hufen und einem langen „Schwanz“ (in den sie sich laufend selbst zu beißen versuchen ). Der „Her-vor-ragenste“ von ihnen ist „Silenus“ (= „Erzieher des Bacchus“; lat. „sileo“ = „still sein“; „in Ruhe“; „ohne [raum/zeitliche]Bewegung). „Satyr“ bedeutet „Fruchtbarkeitsdämon“ und das lateinische „satio“ bedeutet „die Aussaat“, „säen“ und „das Pflanzen“. Was aber wird da gesät?
 
So und nun wollen wir uns einmal die „hintere Hälfte“ des Namens „Sa-tur[n]“ näher betrachten. Im Englischen ist „turn“ eine Drehung, die man passender einem Himmelskörper
(Saturn) als einem Gott (Saturn) zuschreiben kann. Da aber im Wort Saturn auch das „sat“ für „das Säen“ steckt,  solltest Du auch dieses Wort „doppelsinnig“ auffassen. Saturn ist also ein „Saat-dreher“. Der Sa-turn ist nun „rein zufällig“ der 6. Planet in Deinem Sonnensystem. Seine Aussaat besteht aus einer einmalig schönen Ringformation. Diese Ringe setzen sich (wie es von Voyager bestätigt wird) aus „Körnern“ in Form von „Eisbrocken“ zusammen. Der Name verrät Dir sogar, wie diese „Körner“ in den Himmel kommen. Der „siebte Tag“ der Woche (= Satur-day) entspricht dem hebräischen „Sabbat“. Und Sabbat schließt das Verbum „sabbern“ ein, das für „ausspucken“ steht. Dies geschieht durch einen „Wirbel“ (lat.  = „turbo“). Auf mein „göttliches Wirbelgesetz“ werde ich später noch kurz eingehen. Ein „turbator“ ist ein „Auf-wiegler“, der nur dann „unruhig“ und „stürmisch“ (lat. = turbulentus“) „Unruhe“ (lat. „turbo“) in „meinem Ganzen“ stiftet, wenn sein „Ego“ von wilder „Leiden-schaft entbrannt ist“ (lat. = „turgesco“).
 
Noch kurz zum römischen „Saturn“, der mythologisch dem griechischen Gott „Kronos“ entspricht: Er ist der Jüngste aller Titanen und der Sohn meiner kosmischen Urmächte „Uranos“ (= Himmel) und „Gäa“ (= Erde). Kronos entmannt seinen Vater mit einer „Sichel“ (symbolisiert den Mond; die Schattenwelt), tötet ihn und tritt an seiner Stelle die Weltherrschaft (mit einem „chronologischen“ Weltbild) an. Aus Sorge, ihm könnte es ergehen wie seinem Vater, verschlingt er alle Kinder, die seine Schwester und Frau „Rhea“ (= diese pseudo-realistische Weltsicht) ihm gebiert: Hades, Hestia, Poseidon und Hera, nur den Jüngsten, Zeus, vermag die Mutter zu retten, indem sie ihn in einer kretischen Höhle zur Welt bringt und dem „rasenden Kronos“ einen in Windeln gewickelten Stein zum Fraß reicht. Schließlich besiegt Zeus seinen Vater und zwingt ihn „zum Erbrechen seiner Geschwister“. Dann verbannt er ihn mit allen Titanen in den „Tar-tar-us“. Nach einer anderen Überlieferung bringt Zeus Kronos auf die Insel der „Seligen“ (lat. = „se-ligo“ = „aus-lesen“).
 
Diese kleine Geschichte beschreibt symbolisch Deine wirkliche Daseinsgeschichte. Auch hier wäre es nun sehr interessant, jeden einzelnen der genannten Namen etymologisch „aufzuschlüsseln“ und dann zu einer „rein naturwissenschaftlichen“ - sprich physikalischen Betrachtungsweise - überzuwechseln, doch würde Dich das jetzt zu sehr aus dem Konzept bringen (falls Du nicht schon längst meinen Ariadnefaden verloren hast). Ich werde später noch auf einige dieser Namen genauer eingehen. Aber nun zurück zum Zeichen Samech.
 
 
Dein eigener Kreislauf - Dich von Deiner eigenen Logik immer wieder um den Finger wickeln zu lassen - hat Dich normalen Menschen zur Sünde veranlaßt. „Normale Menschen“
sündigen durch ihr zwanghaftes Festhalten an ihrer Normalität. Dabei denke ich nicht an die Sünde, die ein Mensch in Anbetracht seiner „idealistischen Moralvorstellung“ bewußt begeht; das ist eine Krankheit. Es geht dabei um Deine „unausweichliche Erbsünde“ - die Ursünde, daß Du nur in dieser einen Welt existieren willst! Von Deinem „persönlichen Vorher“ weißt und willst Du offensichtlich nichts wissen und ein „Nachher“ betrachtest Du als bloße „Spekulation“. Lieber „auf Nummer sicher“ gehen, denkst Du Dir. Wie war das noch mit dem Spatz in Deiner Hand? Der Fisch Nun (der Mensch) schwimmt schlängelnd durch das Wasser (die Zeit). Plötzlich befällt den in der Zeit existierenden Menschen mit dem Samech eine Krankheit. Er bemüht sich nun nicht mehr, seinem „genetischen Programm“ Folge zu leisten und den für ihn bestimmten „evolutionären Ausgang“ aus dem Wasser (dieser disharmonischen Zeit) zu erreichen, sondern er versucht nur noch hartnäckig, sich egoistisch in den eigenen Schwanz zu beißen. Dieses Verhalten bedeutet den „Stillstand“ der Fortbewegung und damit auch den Stillstand seiner eigenen geistigen Entwicklung. Die ursprüngliche „geistige Entwicklung“ wird so zu einer „geistigen Verwicklung“. Man spricht plötzlich aus Dummheit von Wachstum, weil man sich laufend „in Bewegung“ glaubt, obwohl es sich dabei um einen völligen Stillstand handelt. Man befindet sich in einer geistigen Konserve, wie in einem Auge des Zyklopen. Bei der Schöpfung gab ich euch das Gebot: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Leider hast Du bisher nicht gewußt, daß es zwei unterschiedliche Arten von Vermehrung gibt. Eine konstruktive kreative Vermehrung im Zeichen des Waw, der Sechs, und eine destruktive unkreative Vermehrung im Zeichen des Sajin, der Waffe, bei der nichts wirklich Neues erschaffen, sondern nur Bestehendes fragmentiert und „ver-ur-teilt“ wird. Jede „natürliche Entwicklung“ und jedes Wachstum ist unausbleiblich mit einer permanenten „Gestaltveränderung“ verbunden. Eine sich in den Schwanz beißende Wasserschlange symbolisiert das paradoxe „konservative“ menschliche Verhalten, sich nach Wachstum zu sehnen, aber die damit verbundene „totale Gestaltveränderung“ zu fürchten. Was hältst Du von einem Fötus, der zwar erwachsen werden möchte, sich aber aus Angst weigert, den Mutterleib zu verlassen? So sehr er sich auch dagegen zu wehren vermag, er wird trotzdem weiter wachsen und es wird für ihn durch seine Dummheit, „immer enger“ in seiner „Konserve“ werden.
 
Du solltest Dich langsam einmal fragen:
 
Wozu ist diese Welt eigentlich da?
Wozu bin ich überhaupt da?
 
Ich erwarte von Dir, daß Du nun langsam einmal nach dem „Wozu“ und „Warum“ fragst! Ich weiß, Du bist viel zu sehr damit beschäftigt, Dir „Geld zu beschaffen“, damit Du in dieser
Welt „weiterexistieren“ kannst. Du hast „keine Zeit“ dafür, über solche unwichtigen Fragen nachzudenken. Es ist aber gerade anders herum: Ich gab Dir „Deine Zeit“, um gerade
„darüber nachzudenken“. Und was machst Du Tor mit Deiner Zeit? Du versuchst Dich laufend in den eigenen Schwanz zu beißen und hältst Dich somit in „Bewegung“, ohne daß Du Dich eigentlich „bewegst“ (wächst). Dein anzustrebendes Ziel ist nicht Dein eigener Schwanz (= Dein Ego), sondern die Erfüllung Deiner „evolutionären Aufgabe“. Nur wenn Du Dich in „diese Richtung“ bewegst, erreichst Du auch das für Dich vorherbestimmte Ziel. Darum frage, bei allem was für Dich „in Erscheinung tritt“, nach dem „Wozu“ und „Warum“. Wozu ist die Wirtschaft da, wozu die Ehe, der Krieg, die Krankheit und das Leid? Warum soll ich mich eigentlich für diese Fragen interessieren? Ganz einfach, weil Du Dich sonst selbst zu einem Tier deklassierst, das nur „instinktiv, mechanisch“ dahinvegetiert und für das die Futtersuche und „die eigene Trieb- und Lustbefriedigung“ den einzigen Daseinszweck darstellen. Von einem angehenden „wirklichen Menschen“ erwarte ich, daß er von diesem „instinktiven“ tierischen Dasein „erlöst werden möchte“, um ein „eigenständig denkender, kreativer Schöpfer“ zu werden. Welche Möglichkeit hast Du bisher nur „normaler Mensch“ Dich zu einem „wirklichen Menschen“ (homo sapiens faber) zu entwickeln?
 
Indem Du Dich immer wieder fragst, „wozu“ und „warum“! Wozu sind all die großen und kleinen Trübungen meiner „inneren Zufriedenheit“, meine Unruhe, Kopfweh, Müdigkeit, meine Angst vor der Zukunft, die Sorge mein Hab und Gut zu verlieren usw. da? Und wozu sollen die „außerhalb“ von mir wahrgenommenen „äußeren Konflikte“ gut sein? Warum gibt es in dieser Welt Kampflust, Mißverständnisse, grenzenlose Dummheit und Egoismus, Besessenheit und Arroganz, Naturkatastrophen, Kriege, bürokratisches Maßregeln usw.?
 
Du bist der Gott „schadai“ (300-4-10), Du bist es, der mit seinem gedankenlosen „Verurteilen“ dieser Welt Farbe und Anstrich verleiht. Deine „selbstherrlichen Richtersprüche“ über „Recht und Unrecht“ stellen die Früchte vom Baum „Deiner (eigenen) Erkenntnis von Gut und Böse“ dar. Das ist es, was Dich aus dem Paradies vertrieben hat. Der Name „schadai“ ist nur eine Kurzform und bedeutet genau genommen „sche-omar dai“ (300- 1-40-200  4-10): „Er, der sagt: Genug!“.
 
Du bist der Gott, der allem seine Grenzen zu setzen vermag. Verändere Deine innere Einstellung zu allen Dingen und es wird sich, wie von „göttlicher Hand bewegt, auch das von Dir wahrgenommene Äußere verändern.
 
Wenn Du bereit bist, jede Spaltung in Dir zu vereinigen, heißt das, daß Du mit Deinem persönlichen Exodus beginnst; Deinem Auszug aus „Ägypten“ (hebr. „mitsrajim“, die Welt der Zweiheit). Du versuchst dann „Dich selbst zu vereinigen“, d.h. eine harmonische Ehe zwischen den femininen und maskulinen Zwiespalt, der in Dir herrscht, herbeizuführen. Deine „Sehnsucht nach Frieden“ ist die Voraussetzung für den Auszug aus Ägypten. Du begibst Dich dann in eine „Verlobungsphase“ - eine „Zeit der Prüfung“ - in die „Welt der Sieben“ - „des Sieben“ - Deine Zeit in der Wüste beginnt. Du weißt nun, daß „ihr (?)“ zueinander gehört. Im alten Hebräisch heißt Verlobung „arissa“ (1-200-300-5). Genauso wird aber auch der Trog, worin „der Brotteig“ geknetet wird, genannt. Im „Trog“ (dieser symbolischen Wüste) werden „Körner“ und „Wassers“ vereinigt. Es ist die letzte Phase, „vor dem Kommen“ des Brotes. Erst wenn das Brot bereitet ist, kann auch eine Mahlzeit stattfinden. Verlobte wissen, daß der „Tag der Vereinigung“ nahe ist. Man hat sein Ziel deutlich vor Augen - das Land des „Einswerden“ - den 8. Tag. Man gelangt nach „beth lechem“, zum „Haus des Brotes“, in dem der geboren wird, der „ALLES“ in sich vereinigt. Bräutigam heißt auf Hebräisch „chatan“ (8-400-50) und Braut „kallah“ (20-30-5). Beide tragen in ihrem Namen die „heilige Acht“, auch wenn dies bei der Braut nicht offensichtlich ist. Der Mann als Chet, der 8, im Sichtbaren - die Frau, durch das Vollenden der 7 und der darauf folgenden Vereinigung mit der 1 (als 7 x 7 + 1 gleich 50 [20-30]), im Mystischen - dem Unsichtbaren.
 
Die „verborgenen gematrischen Werte“ der Begriffe „Mann“ und „Frau“ sind identisch und bilden, wenn Du sie addierst, den Erscheinenden, also „äußeren Wert“ von „eser kenegdo“ (70-7-200-20-50-3-4-6).
 
„Eser kenegdo“ sind die letzten Worte im Vers 20 des 2. Kapitels in der Genesis. Diese „Zahlenfolge“ wurde in der Einheitsübersetzung der Bibel folgendermaßen ausgelegt:
 
„Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er (der Mensch) nicht“.
 
Wie „oberflächlich“ und „verzerrend“ diese Übersetzung ist, kann man erst dann bewußt erfassen, wenn man die Zeichenfolge vdgnkrze (70-7-200-20-50-3-4-6) in ihrer „ganzen Tiefe“ analysiert.
 
70-7-200 („eser“) bedeutet „Hilf[e]“ und 20-50-3-4 („kenegdo“) „gegenüber“.
 
Auf den Zeilen gelesen, steht also in den „heiligen Rollen“ nur „Hilf[e] gegenüber“ aus dem die Übersetzer dann ein „aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht“ machten.
 
„Hilf[e] gegenüber“ kann nun aber bedeuten, daß Du einem „Gegenüber“ helfen sollst, aber auch das ein Gegenüber Dir helfen kann. Immer und immer wieder wirst Du auf das „spiegelbildliche Gesetz“ meiner Schöpfung treffen. Man hätte diesen Zeichenkomplex nur weiter „aufschlüsseln“ müssen, um dessen „wirklichen Sinn“ zu begreifen. 20-50, „ken“, wird im Hebräischen zum einen als die Bezeichnung für (eine) „Basis“ oder „Grundlage“ verwendet und zum anderen für die Begriffe „aufrichtig und ehrlich“. 3-4, „gad“ die nächsten zwei Zeichen haben einen „zweideutigen Charakter“, zum einen bedeuten sie „Glück“ und zum anderen „Koriander“. Am Ende steht dann noch ein „verbindendes Waw“. Erinnerst Du Dich noch an das Manna, das die Menschen „in der Wüste“ ernährt und das Aussehen von „weißen Koriandersamen“ besitzt (siehe Band 1, S. 246)? Als das Volk sich in der Wüste befand, wurde es von Gott durch „Manna“ ernährt, das wie „weißer Koriandersamen“ aussah und in meinem Sinne richtig übersetzt aber „Glückssamen!“ bedeutet.
 
Und was bedeutet „Manna“, Nm 40-50, nun wirklich?
 
Okkultisten unterscheiden zwischen einer sogenannten „Weißen Magie“ (Goetie) und einer „Schwarzen Magie“ (Theurgie), was eigentlich nur wieder „einseitige Betrachtungen“ ein
und derselben Medaille (der Magie nämlich) darstellen. Das Wort „Magie“ stammt aus dem persischen Sufismus und bedeutet (oberflächlich betrachtet) „Zauberkunst“. Es geht dabei um „die Lehre von geheimen Kräften der Natur“, die „ein Wissender“ beherrschen und benutzen kann. Jeder Mensch verfügt über diese „Zauberkräfte“. Ist ein „Messer“ eine gute oder eine böse Erscheinung? Du selbst bist derjenige, der die „Qualität“ eines Messers definiert; als „hilfreiches und unverzichtbares Werkzeug“ oder als „mögliche Mordwaffe“. Genauso verhält es sich bei weißer und schwarzer Magie“. Grundlage jeder Magie ist zuerst einmal „ein eigener fester Glaube“ und dann die Tatsache, daß jeder Mensch „ein Teil“ eines universalen Systems „gegenseitiger Abhängigkeit“ (eser kenegdo!) ist. Dies entspricht der Mikrokosmos/Makrokosmos Lehre des Hermes Trismegistos. Wir wollen nun diese Aussagen durch eine noch genauere Betrachtung „synthetisch verschmelzen“. Die Radikale des Wortes „Magie“ führen Dich zum arabischen „mahzan“, das „Speicher“ bedeutet. Dies ist auch die etymologische Wurzel des Wortes „Magazin“. Als Magazin bezeichnet man einen „Lagerraum“ bzw. „Speicher“, dieser stellt Dein „Nichtwissen“ dar. Daraus entspringen nun Deine „periodisch - erscheinenden - bebilderten - „Zeit-schritte“, die in Deinem Bewußtsein erscheinen. „Rein zufällig“ nennt man nun eine „periodisch - erscheinende - bebilderte - „Zeit-schrift“ ebenfalls Magazin. Um den Sinn dieser komplexen Metapher zu verstehen, mußt Du nur den „Speicher“ als unsere „göttliche Videokassette“ betrachten, deren „zeitloser Inhalt“ das Ganzes - in Form einer komplexen Zahlenstruktur - darstellt. Mit Deiner „kindlichen rationalen Logik“ ist es Dir aber nicht möglich „das Ganze“ einzusehen. Die von Dir daraus entstammenden „generierten Filmsequenzen“ sind nun die Dir „periodisch erscheinenden und bebilderten „Zeit- schritte“ Deines Daseins, die Dir als Deine „wahrgenommene Welt“ vorstehen. Erst durch das Erkennen dieses Zusammenhangs erhebt sich der „Magier“ zum „Mahdi“ (arab. al-mahdi = „der Rechtgeleitete“). Der Mahdi ist der von den Muslimen „am Ende der Zeiten“ erwartete Erlöser, der „die Einheit“ der Welt verwirklicht und damit „den jüngsten Tag“ vorbereitet.
 
„Eser kenegdo“ bedeutet also auf seiner „ersten Meta-Ebene“ gelesen: „Nur eine selbstlose, ehrliche und aufrichtige Hilfe ist die Grundlage für das eigene Glück!“.
 
Das hebräische Wort für Mann, „isch“ (1-10-300 = 311), hat als „vollen Wert“ 111-20-360 = 491. Was „voller Wert“ bedeutet, werde ich Dir an anderer Stelle noch genauer erklären. Wenn Du nun von diesem „vollen Wert“ den „äußeren Wert“ subtrahierst (491 - 311), erhältst Du einen „unsichtbaren Rest“ von 180. Die Frau, „ischa“ (1-300-5 = 306), hat als vollen Wert 111-360-15 = 486; als „verborgener Wert“ bleibt also ebenfalls 180. „Eser ke-negdo“ ist 360. Ein „ganzer Kreis“ besteht aus 2 x 180 Grad, er symbolisiert „die Einheit“ von Mann und Frau. Diese beiden „180“ stehen sich also „Gegenüber“ und müssen sich zuerst „aussöhnen“, sich “gegenseitig helfen“. Erst dann werden sie zu einem „ganzen Kreis“. Diese beiden „180“ sind „Mann und Frau“ in Dir! Solange Dir dieses Aussöhnen nicht gelingt, unterliegt Dein Dasein dem „Kreislauf des Samech“ - dem stetigen Wechsel - der keine wirkliche Bewegung (= Entwicklung) darstellt. Anstatt eine „harmonische Ehe“ einzugehen, stehen sich das „aktiv Männliche“ und das „stofflich Weibliche“ (in Dir) in einem immerwährenden Kampf als Feinde gegenüber, in dem mal der eine, mal der andere die Oberhand hat. Von jeher sind sie aber aufeinander angewiesen. Wo Samech-Zeit herrscht, sind die beiden in Streit miteinander, benehmen sich unversöhnlich. Lasse Dich aber nicht von dieser Metapher täuschen, denn gerade diese Unzufriedenheit stellt die Quelle für Deine Kreativität und damit auch für Dein Wachstum dar. Du kannst den Menschen bei einer genauen biologischen Analyse als chemische, tierische und menschliche Erscheinung betrachten. Deine (noch) „begrenzte Auffassungsgabe“ ist die Ursache dafür, daß diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen nur „nacheinander“, d.h. in einer „zeitlichen Reihenfolge“, in Deinem Bewußtsein in Erscheinung treten. Alle diese „Betrachtungmöglichkeiten“ - wie auch der 6., 7. und 8. Tag - sind aber „im Jetzt“ in Dir vorhanden.
 
Nun und Samech stellen zum einen, eine „den Ausgang suchende“, zum anderen, eine „sich nur im Kreis drehende“ Schlange dar. Auch sprachlich zeigt sich die Bedeutung von Nun und Samech. Die Verbindung von beiden ergibt das Wort „nes“ (50-60), das „Wunder“ aber auch „Zeichen“ bedeutet. 50-60-10-6-50, „nissajon“ bedeutet „Versuchung“ und „Erprobung“, „nasax“ (50-60-20) „Trankopfer“, aber auch „weihen; ausgießen“ und „nasa“ (50-60-70) „reisen; fahren; sich bewegen“.
 
Was tut „nun“ eine „Nase“, wenn sie „krank ist“?
Sie fängt an zu laufen!
Und in welche Richtung läuft sie?
Nach außen natürlich.
Aber wo liegt das „Außerhalb“ Deiner konfliktbehafteten Welt?
In Dir natürlich!
 
Wenn wir nun diese Radikale umdrehen, bilden Samech-Nun den Stamm der Begriffe „sinai“ (60-10-50-10), „sin“ (die Wüste Sin = 60-10-50) und „sene“ (60-50-5), was „Dornbusch“ bedeutet. Sowohl von diesem „brennenden Dornbusch“, aber auch „in der Wüste Sin“ wirst Du von der göttlichen Sonne „geblendet“ (hebr. „sinver“, 60-50-6-200 [auch „mit Blindheit geschlagen sein!“]). In der Wüste „siebe“ (hebr. „sinen“ 60-50-50) ich die „reifen“ aus „den unreifen Seelen“. Jede einzelne Seele muß durch dieses „Daseinssieb“ und zwar „ohne“(lat. „sine“) „wenn [und] aber“ (lat. „sin). Deine „Erprobung“ („nissajon“) liegt dabei im „Testen“ Deiner „Wahrnehmungsfähigkeit“ für alle meine „Wunder“ und „Zeichen“ („nes“). Erst wenn Du an „die höheren Dimensionen“ glauben willst, erst wenn Du versuchst, Deine „rationale Logik“ zu erweitern, anstatt deren Begrenztheit dogmatisch aufrecht erhalten zu wollen, werden meine „Wunder“ auch für Dich „in Erscheinung treten“. Wenn Du Dich auf den Weg zur Einswerdung befindest, gehst Du mit den Sinn meiner Schöpfung schwanger und wirst auch die damit verbundene Geburt von „Wundern“ (und glücklichen Zufällen) erleben. Diese glücklichen Umstände, die Dir dann in diesem Dasein begegnen werden, bescheren Dir dann das „Manna“ (= „Glückssamen“), von dem Du mehr als gut „leben“ kannst.