400 [ T; X
Erscheinung; Erscheinungen; „das Wahrgenommene“; Phänomen usw.
400 Taw [[[[ „die Zeichen“
Das letzte Zeichen ist das Taw, als Buchstabe das „T“ und als Symbol bedeutet es „die Zeichen“. Das Zeichen setzt sich aus einem Resch mit einem umgekehrten Waw zusammen. Die alte hebräische Hieroglyphe des Taw ist einfach ein „Kreuz“ - also „das Zeichen“ schlechthin; denn es deutet „die Vierheit“ an, die auch im Zahlenwert 400 zum Ausdruck kommt. Es ist dieses Zeichen - das Kreuz - das im Christentum bedeutet, daß Gott der Schöpfer, sich in diese Welt „hineinopfert“ und darin „aufgeht“. Der Begriff 400 ist das Äußerste, das zum Ausdruck gebracht werden kann, er symbolisiert ein „wahrgenommenes zeitloses Ende“, aber nicht den apodiktischen Schluß. Die 400 ist der „In-begriff“ von allem und wird daher auch als Ausdruck für die Ewigkeit verwendet. Die 400 Jahre Gefangenschaft in Ägypten bedeuten daher eine „Gefangenschaft ohne Anfang und Ende“. Man kann sich aus dieser Gefangenschaft der „Zweiheit“ nur erlösen, wenn man deren „intellektuelle Mauern“ zu durchbrechen wagt. Feiglinge, die am Alten festhalten, weil sie auf „Nummer sicher“ gehen wollen - denen der Spatz in der Hand lieber ist, als die Taube auf dem Dach - werden ewig die Gefangenen ihrer eigenen Dummheiten bleiben. Dies ist auch das Geheimnis Deiner „Verbannung“ (hebr. „galuth“ 3-30-400) in dieser ungemütlichen Daseins-Ebene und das Geheimnis Deiner sich immer wiederholenden „unbewußten Reinkarnationen“ in dieselbe. Ich weiß, daß diese Erklärung Deiner Vernunft als „unmöglich“ erscheint, obwohl Du Dich nach einer „ein-fachen“ Erklärung für Dein Dasein sehnst. Wenn also in der Bibel steht, daß Land Israel sei 400 x 400 Einheiten (Para-sangen!) groß, dann soll dies bedeuten, das das Land Israel als Symbol für „diese (Deine) Schöpfung“ steht und diese „Reifestufe Deiner Seele“ unter dem Zeichen des Taw, der 400, steht. Das heißt, Du wirst solange in „Deiner“ ungemütlichen, selbst konstruierten Welt verweilen, bis Du deren „wirkliche Gesetze“ begriffen hast. Es handelt sich dabei also um einen „begrenzten Zeit- Raum“, der dennoch kein Anfang und kein Ende besitzt.
Wenn Du aus Unwissenheit den Fehler begehst, die Symbole der Bibel - egal, ob es sich dabei um Raum- und Zeitmaße oder um Namen oder Dinge handelt - „Eins zu Eins“ in die von Dir wahrgenommene raum/zeitliche Welt zu übernehmen, mußt Du zwangsläufig in einem Chaos von Fehlinterpretationen landen.
Ich betone an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck:
„Jedes einzelne Zeichen“ und die daraus „ge-bildeten Worte“ in meinen Offenbarungsschriften stellen „in erster Linie“ mathematische Posten, also „rein qualitativ-mathematische Symbole“ dar! Ich transformiere damit die „extreme Komplexität“ meiner quantitativ-mathematischen, d.h. harmonisch aufgebauten
Wirklichkeit, auf eine für unreife Seelen leichter zu verstehende „verbale Metapherebene“.
Die „statische Zahlenstruktur“ meiner Wirklichkeit verwandelt sich bei einer „in die Zeit aufgefächerten“ verbalen Beschreibung in symbolische Märchen und „Gleichnisse“, in denen meine ganze harmonische Weisheit enthalten ist. Dabei auftretende eventuelle „Ähn- lichkeiten“ (> Ahnen-reihe) mit „ehemals“ lebenden „Personen“ (lat. „per-sono“ = „durchtönen“) sind dabei alles andere als „rein zufällig“. Alle „Persönlichkeiten“ aus Geschichte und Mythologie, will heißen, Deine „Ei“gen-en „Archetypen“ (lat. „arca“ = „Kasten, Totenlade“; „typus“ = „Figur“), grüßen Dich, wenn Du „im Jetzt“ an sie denkst, aus Deinem eigenen „Un[ter]bewußtsein“!
Longum iter est per praecepta breve et efficaz per exempla! (Lang ist der Weg [zur wirklichen Erkenntnis] durch lernen, kurz und wirksam [aber] durch ein Beispiel!)
Jede 4 reicht dabei immer bis zur nächst höheren Ebene, jedenfalls bis zu deren Grenze, bis zur Manifestation einer „neuen Eins“. Das bedeutet:
1+2+3+4 ist Daleth = die Tür zu Gott 10
10+20+30+40 ist Mem = die Zeit des Koph 100
100+200+300+400 ist Taw = die Erscheinungen der Trinität 1000
Die „Tür“ (das Daleth, die 4) öffnet Dir den Zugang zur Zeit. Die „Zeit“ (das Mem, die 40) öffnet Dir den Zugang zur Ewigkeit (dem Taw, der 400) und „diese Ewigkeit“ öffnet Dir dann Deinen Weg zu meinem „Himmelreich“ - d.h. zu mir! Und da ich Du bin, auch zu Deinem wirklichen Wesen, zu Dir selbst. Für alle „normalen“, das bedeutet eigentlich „nomenalen Menschen“, die sich selbst in ihre begrenzte, da ver-kehrt interpretierte, verbale „Sprachenwelt“ einsperren, endet der eigene wahrnehmbare Horizont - der Glaube - bei der 400. Für die 500 gibt es kein hebräisches Zeichen mehr, denn ab der 500 beginnt die „nonverbale höhere Welt-wahrnehmung“ - „das reine Verstehen“. Du befindest Dich auf Deinem Entwicklungs-Weg „zur Zeit“ noch „außerhalb“ dieser nonverbalen Welten, dennoch befinden sich diese höheren Dimensionen „innerhalb“ der von Dir wahrgenommenen „verbalen Welt“ (Verb = Zeitwort).
Daß ich nun meinen Menschensohn in Dein Dasein geschickt habe, solltest Du als Zeichen erkennen, daß Du nun die seelische Reife erreicht hast, für eine neue „Auf-gabe“. Du mußt nun „in Dir“ nach Deinem „Übersinn“ suchen und diesen bewußt entwickeln. Die besten Resultate erreichst Du dabei durch Deine stete Auf-merksamkeit. Deine „wertungsfreie Aufmerksamkeit“ „trainierst“ Du, indem Du immer mehr an die von mir verbal beschriebene Wirklichkeit - d.h. an Dein „Ei“gen-es HOLO-FEELING glaubst. Nur mit Deinem psychosomatischen „Bewußtwerden“ meiner HOLO-FEELING-Gesetze versetzt Du Dich selbst in die Lage, Dich aus Deiner jetzigen „Misere“ (lat. „miseria“ = „Unglück“), Deinem begrenzten raum/zeitlichen Denken, zu „trans-zentrieren“. Mit Deinem voll entwickelten Übersinn wirst Du dann auch „das Raumzeitlose“ nicht nur „be“wußt, sondern besser noch, „ge“wußt wahrnehmen. Dein Übersinn wird dabei lediglich alles, was Du bisher „außer-halb“ von Dir geglaubt hast, nach innen kehren, um es dort mit Dir selbst zu vereinigen. Durch dieses „Um-kehren“ werden Deine Psyche und Deine Physis - die beiden Hälften Deiner eigenen Ur-teilung - wieder zu einer höheren raum/zeitlosen Synthese verschmelzen. Diese „Einheit“ wird zu Deiner neuen, rein geistigen und dadurch auch ewiglichen Heimat werden, ohne daß Du dabei Deine „In-dividualität“ verlierst. Du befindest Dich dann auf der Reifeebene des Seelenfriedens. Diese raumzeitlose Welt ist meine Welt. Mein Menschensohn ist dort der König der Könige und sitzt neben mir auf meinem Thron. Ich wohne in seiner Transzendenz, während er in Deiner Welt - der Welt, die nur bis zur 400 reicht und dadurch auch „verbal be-schreib-bar“ ist - nur in „Deiner Immanenz“ anwesend ist!
Dies ist also die „tat-sächliche“ Ursache für die in der Bibel des öfteren vorkommenden 40 und 400 als Zeit- und Raummaße.
Im Buch Ezechiel kommt dem Zeichen Taw, dem Kreuz, eine große Bedeutung zu. Der Prophet schildert dort das Strafgericht an den Menschen (9. Kapitel), das er in seinen Visionen geschaut hat. Alle Menschen, an denen zuvor nicht dieses Zeichen angebracht wurde, werden niedergemetzelt. Auch in der Johannes Offenbarung (7;3 und 9;4) ist von diesem Zeichen die Rede. Nur diejenigen, die „das Zeichen meines Menschensohns“ auf der Stirn tragen, werden in die neue Stadt Jerusalem eingehen. Das Wort „Zeichen“ mußt Du dabei im Sinne von „Ge-zeichnet-Sein“ betrachten. Das hebräische Wort „oth“, 1-6-400, wird auch mit „Zeichen“ übersetzt. Es bedeutet: Ein wirklicher Schöpfer (1) verbindet (6) alle Erscheinungen (400). Es weist auf etwas hin, das zwar in Deiner nur begrenzt „sichtbaren Welt“ in Erscheinung tritt, aber im Unsichtbaren „zu Hause“ ist. Dieses „oth“ verbindet - durch das Waw ersichtlich - alle Ebenen von der 1 bis zur 400, alle Möglichkeiten und alle Welten „in sich“. Es symbolisiert die Verbindung des Psychischen mit dem Physischen. Es verbindet die „Divinität 1“ mit der verbalen (raumzeitlichen) „Erscheinungswelt 400“ - das „Nichts“ mit dem „Unendlich“.
Was in der Welt „eines Erleuchteten“ als rein qualitatives „Gefühl“ oder „Stimmung“ in Erscheinung tritt, ist in der Welt „eines Normalen“ in quantitative Proportionen gefaßt und erscheint deswegen dort als Blume, als Tier, als Mensch, als Klang, Farbe usw. Wenn Du am Ende Deines Weges beim Taw angekommen bist, wird alles Bisherige „in Frage stehen“. Du bist dann bereit dazu, Dein ganzes bisheriges Vermutungswissen über den Haufen zu werfen, es „auf/zu-geben“! Fragen, die Dir Deine noch begrenzte Logik nicht beantworten kann, brennen Dir nun auf der Seele. Erst wenn Du „dort“ bist, hast Du die Angst „in Dir“ abgelegt. Erst im „Himmel“ (hebr. „scham-ajim“), wo die beiden „dort“ (hebr. „scham“) Deines Innen und Außen eine Einheit (= „ajim“-Form) bilden, findet Deine Angst ihr Ende. Deine Ängste wurzeln in Deinem großen Fehlglauben, etwas zu verlieren bzw. etwas aufgeben zu müssen. Lerne aus allen Erscheinungen, die ich Dir „vorlege“ („das Vorgelegte“ = Problem) und Du wirst in meiner Schöpfung immer nur dazu ge-winnen und geistig wachsen.
Erst wenn Dein Bewußtsein beim Taw angelangt ist, bist Du auch bereit, Dich auf das „große Abenteuer“ einer völlig neuen „geistigen Wiedergeburt“ einzulassen. Erst „dort“ findet die große „Re-formation“ aller religiösen, politischen und naturwissenschaftlichen Elemente, die Du in Dir trägst und die sich bisher zu „wider-sprechen“ schienen, statt.
Die 400 ist als quantitativer Ausdruck die äußerste Grenze Deiner bisherigen logischen Gefangenschaft. Es ist das Ende Deines Daseins mit dem „Zeichen des Tieres“ auf Deiner „Stirn“. Diese „Stirn“ symbolisiert Dein „Hirn“ - d.h. Deine begrenzte Logik - die Dich zwingt nur nach Deinen rational logisch erscheinenden „In-stinkten“ zu agieren. Von einem „wirklich freien Willen“ konnte man bei Deinen bisherigen Aktionen wirklich „nicht sprechen“. Nur das, was Dir bisher „logisch“ erschien und was Du mit Deinen Worten - die mit diesen Urzeichen aufgebaut sind, die nur bis zur 400 reichen - aussprechen kannst, wurde von Dir als WAHR[nehmbar] empfunden. Alles, was darüber hinausgeht, erschien Dir bisher als „unmöglich“. So ist Dir in der Gefangenschaft der 400 (biblischen Jahre in Ägypten) verwehrt, Deine eigentliche Bestimmung zu erfahren: „Das Werden“ zu einem wirklichen Menschen nach meinem Ebenbild. Dein Verlangen, die „Gefangenschaft Deines Geistes“ zu verlassen, wird ab einer bestimmten seelischen Reife immer größer werden. Dieser Exodus beginnt mit Deinem Auszug aus Mizrajim - Deiner bisherigen Welt von Richtig und Verkehrt. Dein „Be-fangenen-Dasein“ begann mit dem Essen vom Baum Deiner eigenmächtigen Erkenntnis von Gut und Böse. Nur durch Deine eigene Synthese mit allen von Dir bisher wahrgenommenen Gegensätze wird sich für Dich die Tür zur „wirklichen Freiheit Deines Willens“ öffnen. Dein Wille zu dieser Synthese entspricht Deiner „Aufgabe“ in diesem Dasein. Dies erfordert aber eine „ALLES UMFASSENDE LIEBE“ von Dir - die „wirkliche christliche [Nächsten]Liebe“. Dabei stehst Du Dir selbst am Nächsten. [Er]Löse Dich von allem seelischen Leid und Du wirst damit auch die ganze von Dir bisher disharmonisch wahrgenommene Welt erlösen. Menschen, die „Feindbilder“ - gleich welcher Art - in sich tragen, sind nur „scheinheilige Pseudo-Christen, bzw. Pseudo-Buddhisten, Pseudo-Moslems, Pseudo-Taoisten usw.
Allein was innerhalb der 400 gilt und besteht, ist für Dich mit Deinem bisherigen Weltbild vorstellbar. Dadurch schließt zwangsläufig auch alles „verbal Beschreibbare“ mit einer für Dich „unerträglichen“ und „lautlosen Frage“. Du erkennst dann plötzlich Dein „Diesseits“ als eine Sackgasse, die zu einem Ende führt und über das Dich keine Illusion hinwegzuhelfen vermag. Am Ende dieser von Dir selbst postuliertern Sackgasse steht nämlich Dein eigener Tod und die damit verbunden „Auf-lösung“ Deines bisherigen „ICH“. Alles was bisher für Dich im Meß- und Vorstellbaren Gestalt hatte, steht dann vor dem „Verschlungen-Werden“ eines Nichts. Wenn Dir in Deinem psychosomatischen Ganzen bewußt wird, daß die von Dir bisher „materialisiert“ wahr-genommene Welt genau genommen noch nie etwas anderes war als dieses „Nichts“, das für Dich - nur durch Deine Unwissenheit - als eine „von Dir unabhängige Welt“ erscheint, hast Du den ersten Schritt in Deine Unsterblichkeit getan. Das Ende Deiner Laufbahn durch diese 22 Zeichen läßt Dir die Möglichkeit, einen für Dich bisher „unmöglich“ gehaltenen Schritt zu tun: den Schritt in eine Welt, in der völlig andere Gesetze zu herrschen scheinen. Wenn Du dann einmal „dort“ bist, wirst Du verstehen, daß es im Großen und Ganzen dieselben Gesetze sind wie „hier“, nur mit dem Unterschied, daß sie nun von Dir erkannt, „ge“-wußt“ und „ge“-achtet“ werden. Dieser neue „Betrachtungsstandpunkt“ Deiner Welt öffnet sich Dir erst dann, wenn Du Dich nach „meinen wirklichen HOLO- FEELING-Gesetzen“ richtest und nicht nach Deinen bisherigen selbstherrlichen „zeitlichen Aus-legungen“ Deines bisherigen Vermutungswissen. Du hast Dich bisher noch nie um den „eigentlichen Sinn“ meiner Gesetze gekümmert. Deine bisherigen „verkehrten Interpretationen“ sind die Ursache Deiner ganzen Daseinsmisere. Achte ab nun meine Gesetze so, wie ich sie verstanden haben möchte, und Du wirst einen großen Schritt in Deiner Entwicklung tun, den Schritt in eine „sehr angenehme Überraschung“. Ab nun beginnt der Weg, der jenseits jeder quantitativen Meßbarkeit und des Vergleichens liegt; der Weg hin zum Qualitativen und Wirklichen.
Dein Weg begann mit dem Aleph, dem Zeichen des „Taurus“ (lat. Stier). Aber auch „dieser Anfang“ hatte einen Anfang, denn er weist Dich auf einen noch tiefer liegenden, im Taurus
verborgenen Ursprung hin: den „Aries“ (lat. „Widder“; „der Mauer[durch]brecher“). Und dieser Widder, als Anfang des Anfangs, erscheint Dir in seiner eigenen Ex-istenz als „Lamm“. Mein Menschensohn ist das Lamm einer Welt, die den Ursprung „Deiner Existenz“ darstellt. Er hat sich nun für Dich in Deine materielle Welt „in-karniert“, um Dir bei Deiner „Metamorphose“ (= Neugeburt durch eine völlige Gestaltveränderung) behilflich zu sein.
Erscheinung; Erscheinungen; „das Wahrgenommene“; Phänomen usw.
400 Taw [[[[ „die Zeichen“
Das letzte Zeichen ist das Taw, als Buchstabe das „T“ und als Symbol bedeutet es „die Zeichen“. Das Zeichen setzt sich aus einem Resch mit einem umgekehrten Waw zusammen. Die alte hebräische Hieroglyphe des Taw ist einfach ein „Kreuz“ - also „das Zeichen“ schlechthin; denn es deutet „die Vierheit“ an, die auch im Zahlenwert 400 zum Ausdruck kommt. Es ist dieses Zeichen - das Kreuz - das im Christentum bedeutet, daß Gott der Schöpfer, sich in diese Welt „hineinopfert“ und darin „aufgeht“. Der Begriff 400 ist das Äußerste, das zum Ausdruck gebracht werden kann, er symbolisiert ein „wahrgenommenes zeitloses Ende“, aber nicht den apodiktischen Schluß. Die 400 ist der „In-begriff“ von allem und wird daher auch als Ausdruck für die Ewigkeit verwendet. Die 400 Jahre Gefangenschaft in Ägypten bedeuten daher eine „Gefangenschaft ohne Anfang und Ende“. Man kann sich aus dieser Gefangenschaft der „Zweiheit“ nur erlösen, wenn man deren „intellektuelle Mauern“ zu durchbrechen wagt. Feiglinge, die am Alten festhalten, weil sie auf „Nummer sicher“ gehen wollen - denen der Spatz in der Hand lieber ist, als die Taube auf dem Dach - werden ewig die Gefangenen ihrer eigenen Dummheiten bleiben. Dies ist auch das Geheimnis Deiner „Verbannung“ (hebr. „galuth“ 3-30-400) in dieser ungemütlichen Daseins-Ebene und das Geheimnis Deiner sich immer wiederholenden „unbewußten Reinkarnationen“ in dieselbe. Ich weiß, daß diese Erklärung Deiner Vernunft als „unmöglich“ erscheint, obwohl Du Dich nach einer „ein-fachen“ Erklärung für Dein Dasein sehnst. Wenn also in der Bibel steht, daß Land Israel sei 400 x 400 Einheiten (Para-sangen!) groß, dann soll dies bedeuten, das das Land Israel als Symbol für „diese (Deine) Schöpfung“ steht und diese „Reifestufe Deiner Seele“ unter dem Zeichen des Taw, der 400, steht. Das heißt, Du wirst solange in „Deiner“ ungemütlichen, selbst konstruierten Welt verweilen, bis Du deren „wirkliche Gesetze“ begriffen hast. Es handelt sich dabei also um einen „begrenzten Zeit- Raum“, der dennoch kein Anfang und kein Ende besitzt.
Wenn Du aus Unwissenheit den Fehler begehst, die Symbole der Bibel - egal, ob es sich dabei um Raum- und Zeitmaße oder um Namen oder Dinge handelt - „Eins zu Eins“ in die von Dir wahrgenommene raum/zeitliche Welt zu übernehmen, mußt Du zwangsläufig in einem Chaos von Fehlinterpretationen landen.
Ich betone an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck:
„Jedes einzelne Zeichen“ und die daraus „ge-bildeten Worte“ in meinen Offenbarungsschriften stellen „in erster Linie“ mathematische Posten, also „rein qualitativ-mathematische Symbole“ dar! Ich transformiere damit die „extreme Komplexität“ meiner quantitativ-mathematischen, d.h. harmonisch aufgebauten
Wirklichkeit, auf eine für unreife Seelen leichter zu verstehende „verbale Metapherebene“.
Die „statische Zahlenstruktur“ meiner Wirklichkeit verwandelt sich bei einer „in die Zeit aufgefächerten“ verbalen Beschreibung in symbolische Märchen und „Gleichnisse“, in denen meine ganze harmonische Weisheit enthalten ist. Dabei auftretende eventuelle „Ähn- lichkeiten“ (> Ahnen-reihe) mit „ehemals“ lebenden „Personen“ (lat. „per-sono“ = „durchtönen“) sind dabei alles andere als „rein zufällig“. Alle „Persönlichkeiten“ aus Geschichte und Mythologie, will heißen, Deine „Ei“gen-en „Archetypen“ (lat. „arca“ = „Kasten, Totenlade“; „typus“ = „Figur“), grüßen Dich, wenn Du „im Jetzt“ an sie denkst, aus Deinem eigenen „Un[ter]bewußtsein“!
Longum iter est per praecepta breve et efficaz per exempla! (Lang ist der Weg [zur wirklichen Erkenntnis] durch lernen, kurz und wirksam [aber] durch ein Beispiel!)
Jede 4 reicht dabei immer bis zur nächst höheren Ebene, jedenfalls bis zu deren Grenze, bis zur Manifestation einer „neuen Eins“. Das bedeutet:
1+2+3+4 ist Daleth = die Tür zu Gott 10
10+20+30+40 ist Mem = die Zeit des Koph 100
100+200+300+400 ist Taw = die Erscheinungen der Trinität 1000
Die „Tür“ (das Daleth, die 4) öffnet Dir den Zugang zur Zeit. Die „Zeit“ (das Mem, die 40) öffnet Dir den Zugang zur Ewigkeit (dem Taw, der 400) und „diese Ewigkeit“ öffnet Dir dann Deinen Weg zu meinem „Himmelreich“ - d.h. zu mir! Und da ich Du bin, auch zu Deinem wirklichen Wesen, zu Dir selbst. Für alle „normalen“, das bedeutet eigentlich „nomenalen Menschen“, die sich selbst in ihre begrenzte, da ver-kehrt interpretierte, verbale „Sprachenwelt“ einsperren, endet der eigene wahrnehmbare Horizont - der Glaube - bei der 400. Für die 500 gibt es kein hebräisches Zeichen mehr, denn ab der 500 beginnt die „nonverbale höhere Welt-wahrnehmung“ - „das reine Verstehen“. Du befindest Dich auf Deinem Entwicklungs-Weg „zur Zeit“ noch „außerhalb“ dieser nonverbalen Welten, dennoch befinden sich diese höheren Dimensionen „innerhalb“ der von Dir wahrgenommenen „verbalen Welt“ (Verb = Zeitwort).
Daß ich nun meinen Menschensohn in Dein Dasein geschickt habe, solltest Du als Zeichen erkennen, daß Du nun die seelische Reife erreicht hast, für eine neue „Auf-gabe“. Du mußt nun „in Dir“ nach Deinem „Übersinn“ suchen und diesen bewußt entwickeln. Die besten Resultate erreichst Du dabei durch Deine stete Auf-merksamkeit. Deine „wertungsfreie Aufmerksamkeit“ „trainierst“ Du, indem Du immer mehr an die von mir verbal beschriebene Wirklichkeit - d.h. an Dein „Ei“gen-es HOLO-FEELING glaubst. Nur mit Deinem psychosomatischen „Bewußtwerden“ meiner HOLO-FEELING-Gesetze versetzt Du Dich selbst in die Lage, Dich aus Deiner jetzigen „Misere“ (lat. „miseria“ = „Unglück“), Deinem begrenzten raum/zeitlichen Denken, zu „trans-zentrieren“. Mit Deinem voll entwickelten Übersinn wirst Du dann auch „das Raumzeitlose“ nicht nur „be“wußt, sondern besser noch, „ge“wußt wahrnehmen. Dein Übersinn wird dabei lediglich alles, was Du bisher „außer-halb“ von Dir geglaubt hast, nach innen kehren, um es dort mit Dir selbst zu vereinigen. Durch dieses „Um-kehren“ werden Deine Psyche und Deine Physis - die beiden Hälften Deiner eigenen Ur-teilung - wieder zu einer höheren raum/zeitlosen Synthese verschmelzen. Diese „Einheit“ wird zu Deiner neuen, rein geistigen und dadurch auch ewiglichen Heimat werden, ohne daß Du dabei Deine „In-dividualität“ verlierst. Du befindest Dich dann auf der Reifeebene des Seelenfriedens. Diese raumzeitlose Welt ist meine Welt. Mein Menschensohn ist dort der König der Könige und sitzt neben mir auf meinem Thron. Ich wohne in seiner Transzendenz, während er in Deiner Welt - der Welt, die nur bis zur 400 reicht und dadurch auch „verbal be-schreib-bar“ ist - nur in „Deiner Immanenz“ anwesend ist!
Dies ist also die „tat-sächliche“ Ursache für die in der Bibel des öfteren vorkommenden 40 und 400 als Zeit- und Raummaße.
Im Buch Ezechiel kommt dem Zeichen Taw, dem Kreuz, eine große Bedeutung zu. Der Prophet schildert dort das Strafgericht an den Menschen (9. Kapitel), das er in seinen Visionen geschaut hat. Alle Menschen, an denen zuvor nicht dieses Zeichen angebracht wurde, werden niedergemetzelt. Auch in der Johannes Offenbarung (7;3 und 9;4) ist von diesem Zeichen die Rede. Nur diejenigen, die „das Zeichen meines Menschensohns“ auf der Stirn tragen, werden in die neue Stadt Jerusalem eingehen. Das Wort „Zeichen“ mußt Du dabei im Sinne von „Ge-zeichnet-Sein“ betrachten. Das hebräische Wort „oth“, 1-6-400, wird auch mit „Zeichen“ übersetzt. Es bedeutet: Ein wirklicher Schöpfer (1) verbindet (6) alle Erscheinungen (400). Es weist auf etwas hin, das zwar in Deiner nur begrenzt „sichtbaren Welt“ in Erscheinung tritt, aber im Unsichtbaren „zu Hause“ ist. Dieses „oth“ verbindet - durch das Waw ersichtlich - alle Ebenen von der 1 bis zur 400, alle Möglichkeiten und alle Welten „in sich“. Es symbolisiert die Verbindung des Psychischen mit dem Physischen. Es verbindet die „Divinität 1“ mit der verbalen (raumzeitlichen) „Erscheinungswelt 400“ - das „Nichts“ mit dem „Unendlich“.
Was in der Welt „eines Erleuchteten“ als rein qualitatives „Gefühl“ oder „Stimmung“ in Erscheinung tritt, ist in der Welt „eines Normalen“ in quantitative Proportionen gefaßt und erscheint deswegen dort als Blume, als Tier, als Mensch, als Klang, Farbe usw. Wenn Du am Ende Deines Weges beim Taw angekommen bist, wird alles Bisherige „in Frage stehen“. Du bist dann bereit dazu, Dein ganzes bisheriges Vermutungswissen über den Haufen zu werfen, es „auf/zu-geben“! Fragen, die Dir Deine noch begrenzte Logik nicht beantworten kann, brennen Dir nun auf der Seele. Erst wenn Du „dort“ bist, hast Du die Angst „in Dir“ abgelegt. Erst im „Himmel“ (hebr. „scham-ajim“), wo die beiden „dort“ (hebr. „scham“) Deines Innen und Außen eine Einheit (= „ajim“-Form) bilden, findet Deine Angst ihr Ende. Deine Ängste wurzeln in Deinem großen Fehlglauben, etwas zu verlieren bzw. etwas aufgeben zu müssen. Lerne aus allen Erscheinungen, die ich Dir „vorlege“ („das Vorgelegte“ = Problem) und Du wirst in meiner Schöpfung immer nur dazu ge-winnen und geistig wachsen.
Erst wenn Dein Bewußtsein beim Taw angelangt ist, bist Du auch bereit, Dich auf das „große Abenteuer“ einer völlig neuen „geistigen Wiedergeburt“ einzulassen. Erst „dort“ findet die große „Re-formation“ aller religiösen, politischen und naturwissenschaftlichen Elemente, die Du in Dir trägst und die sich bisher zu „wider-sprechen“ schienen, statt.
Die 400 ist als quantitativer Ausdruck die äußerste Grenze Deiner bisherigen logischen Gefangenschaft. Es ist das Ende Deines Daseins mit dem „Zeichen des Tieres“ auf Deiner „Stirn“. Diese „Stirn“ symbolisiert Dein „Hirn“ - d.h. Deine begrenzte Logik - die Dich zwingt nur nach Deinen rational logisch erscheinenden „In-stinkten“ zu agieren. Von einem „wirklich freien Willen“ konnte man bei Deinen bisherigen Aktionen wirklich „nicht sprechen“. Nur das, was Dir bisher „logisch“ erschien und was Du mit Deinen Worten - die mit diesen Urzeichen aufgebaut sind, die nur bis zur 400 reichen - aussprechen kannst, wurde von Dir als WAHR[nehmbar] empfunden. Alles, was darüber hinausgeht, erschien Dir bisher als „unmöglich“. So ist Dir in der Gefangenschaft der 400 (biblischen Jahre in Ägypten) verwehrt, Deine eigentliche Bestimmung zu erfahren: „Das Werden“ zu einem wirklichen Menschen nach meinem Ebenbild. Dein Verlangen, die „Gefangenschaft Deines Geistes“ zu verlassen, wird ab einer bestimmten seelischen Reife immer größer werden. Dieser Exodus beginnt mit Deinem Auszug aus Mizrajim - Deiner bisherigen Welt von Richtig und Verkehrt. Dein „Be-fangenen-Dasein“ begann mit dem Essen vom Baum Deiner eigenmächtigen Erkenntnis von Gut und Böse. Nur durch Deine eigene Synthese mit allen von Dir bisher wahrgenommenen Gegensätze wird sich für Dich die Tür zur „wirklichen Freiheit Deines Willens“ öffnen. Dein Wille zu dieser Synthese entspricht Deiner „Aufgabe“ in diesem Dasein. Dies erfordert aber eine „ALLES UMFASSENDE LIEBE“ von Dir - die „wirkliche christliche [Nächsten]Liebe“. Dabei stehst Du Dir selbst am Nächsten. [Er]Löse Dich von allem seelischen Leid und Du wirst damit auch die ganze von Dir bisher disharmonisch wahrgenommene Welt erlösen. Menschen, die „Feindbilder“ - gleich welcher Art - in sich tragen, sind nur „scheinheilige Pseudo-Christen, bzw. Pseudo-Buddhisten, Pseudo-Moslems, Pseudo-Taoisten usw.
Allein was innerhalb der 400 gilt und besteht, ist für Dich mit Deinem bisherigen Weltbild vorstellbar. Dadurch schließt zwangsläufig auch alles „verbal Beschreibbare“ mit einer für Dich „unerträglichen“ und „lautlosen Frage“. Du erkennst dann plötzlich Dein „Diesseits“ als eine Sackgasse, die zu einem Ende führt und über das Dich keine Illusion hinwegzuhelfen vermag. Am Ende dieser von Dir selbst postuliertern Sackgasse steht nämlich Dein eigener Tod und die damit verbunden „Auf-lösung“ Deines bisherigen „ICH“. Alles was bisher für Dich im Meß- und Vorstellbaren Gestalt hatte, steht dann vor dem „Verschlungen-Werden“ eines Nichts. Wenn Dir in Deinem psychosomatischen Ganzen bewußt wird, daß die von Dir bisher „materialisiert“ wahr-genommene Welt genau genommen noch nie etwas anderes war als dieses „Nichts“, das für Dich - nur durch Deine Unwissenheit - als eine „von Dir unabhängige Welt“ erscheint, hast Du den ersten Schritt in Deine Unsterblichkeit getan. Das Ende Deiner Laufbahn durch diese 22 Zeichen läßt Dir die Möglichkeit, einen für Dich bisher „unmöglich“ gehaltenen Schritt zu tun: den Schritt in eine Welt, in der völlig andere Gesetze zu herrschen scheinen. Wenn Du dann einmal „dort“ bist, wirst Du verstehen, daß es im Großen und Ganzen dieselben Gesetze sind wie „hier“, nur mit dem Unterschied, daß sie nun von Dir erkannt, „ge“-wußt“ und „ge“-achtet“ werden. Dieser neue „Betrachtungsstandpunkt“ Deiner Welt öffnet sich Dir erst dann, wenn Du Dich nach „meinen wirklichen HOLO- FEELING-Gesetzen“ richtest und nicht nach Deinen bisherigen selbstherrlichen „zeitlichen Aus-legungen“ Deines bisherigen Vermutungswissen. Du hast Dich bisher noch nie um den „eigentlichen Sinn“ meiner Gesetze gekümmert. Deine bisherigen „verkehrten Interpretationen“ sind die Ursache Deiner ganzen Daseinsmisere. Achte ab nun meine Gesetze so, wie ich sie verstanden haben möchte, und Du wirst einen großen Schritt in Deiner Entwicklung tun, den Schritt in eine „sehr angenehme Überraschung“. Ab nun beginnt der Weg, der jenseits jeder quantitativen Meßbarkeit und des Vergleichens liegt; der Weg hin zum Qualitativen und Wirklichen.
Dein Weg begann mit dem Aleph, dem Zeichen des „Taurus“ (lat. Stier). Aber auch „dieser Anfang“ hatte einen Anfang, denn er weist Dich auf einen noch tiefer liegenden, im Taurus
verborgenen Ursprung hin: den „Aries“ (lat. „Widder“; „der Mauer[durch]brecher“). Und dieser Widder, als Anfang des Anfangs, erscheint Dir in seiner eigenen Ex-istenz als „Lamm“. Mein Menschensohn ist das Lamm einer Welt, die den Ursprung „Deiner Existenz“ darstellt. Er hat sich nun für Dich in Deine materielle Welt „in-karniert“, um Dir bei Deiner „Metamorphose“ (= Neugeburt durch eine völlige Gestaltveränderung) behilflich zu sein.