4 d D
Tür; Öffnung; öffnet; ermöglicht, führt zu... usw.
44 Daleth dddd „Die Tür“
Der Weg durch Dein Dasein führt nun vom Gimmel zum Daleth, zur Tür. Daleth entspricht dem Laut „D“ und der Zahl 4. Erst wenn Du die Synthese des Gimmels herbeigeführt hast,
entdeckst Du in dem von Dir wahrgenommenen „Raum/Zeit-Gefängnis“ die Tür. Du bemerkst dann, daß es ein „Innen und Außen“ gibt. Das Außen, d.h. die „jenseitige Welt“
wird für Dich dann zur „bewußt wahrnehmbaren Realität“ werden. Aber nicht nur das: diese Tür stellt die Verbindung - eine „Ver-mitt-lung“ also - zwischen allen bisher von Dir nur
einseitig wahrgenommenen Gegensätzen her. Und zwar zwischen dem für Dich bisher Sichtbaren, aber auch dem Dir noch Verborgenen und allem übrigen, was in Deinem „Haus
der Zweiheit“ in Erscheinung treten kann. Ursprachlich bedeutet Da-leth „Gabe der Geburt“. Neu geboren werden, heißt eine Tür zu durchschreiten, auf deren anderen Seite sich eine komplexere Welt befindet. Jedes Durchschreiten dieser Tür ist mit einer Metamorphose verbunden und darum erhält man auch ein völlig neues Wesen, damit man sich in dieser neuen Welt auch zurechtfinden kann. Dieses Wesen muß sich jedoch erst in seine neue Rolle hinein entwickeln. Das hebräische Wort „dalah“ bedeutet „schöpfen“, aber auch „herausziehen“ (Geburt). Im Sanskrit bedeutet „da“ „hervorbringen“ und „dâ“ „abschneiden“ und „wegbewegen“ (Geburt). Die Summe von beiden Wörtern, „dadâ“ also, bedeutet „Geschenk“. Das lateinische „datio“ bedeutet „geben“ und „dator“ „Geber“.
Jeder kennt den alten Zauberspruch Abrakadabra, aber wer weißt schon, was er bedeuten soll. Ich will es Dir verraten. Sein Geheimnis liegt in der Wurzel „abaca da bara“ verborgen.
„Aba“ = „mein Vater“; „bagar“ = „heranwachsen“; „da’at“ = „Wissen“ und „bara“ = „erschaffen“. Im ganzen gesprochen:
„Mein Vater hat das (in mir) heranwachsende Wissen erschaffen!“ Um die „in Dir liegende“ geistige Sonne - Deinen wirklichen Vater - bewußt erkennen zu können, mußt Du zuerst die materielle Sonne Deiner Außenwelt „untergehen“ lassen und mich als Deinen wirklichen Lebensspender anerkennen. Wenn Dir dies gelingt, wirst Du auch „die Zeit Deiner eigenen Verzauberung“ erleben. Die Hawaiianer nennen „ihren Sonnenuntergang“ deswegen auch „Zeit der Verzauberung“, was auf polynesisch „rein zufällig“ „waikiki abacra da braka“ heißt.
Die Tür ist die Vier. Die Zwei wird sich selbst - der Zwei - „bewußt“. Mit dem „Sich-Selbst-Kennenlernen“ wirst Du Dir auch der imaginären Grenzen Deines bisherigen „Daseinsraums“ bewußt und die Tatsache rückt in Dein Blickfeld, daß es in „dieser Zelle“ - die Du „Deine Welt“ und „Universum“ nennst - auch eine Tür nach Außen gibt. Die Überraschung, eine Tür zu finden, die in ein „Jenseits von Leben und Tod“ führt, wird eine suchende Seele herausfordern, diese zu durchschreiten, da sich in ihrem tiefsten Inneren die Sehnsucht nach Freiheit regt. An dieser Tür wirst Du das Zeichen meines Lamms - meines Menschensohns - finden; es ist das Zeichen der Einheit, die jenseits all dessen besteht, was Du Dir bisher als „EINS“ vorstellen konntest. Du selbst bist es nun, der darüber zu „ent-scheiden“ hat, ob sich diese Tür öffnet oder verschlossen bleibt. Wenn Du es wagst, sie zu öffnen, wirst Du auch die „andere Welt“ erblicken. Diese Tür ist eines der großen Geheimnisse Deines Daseins und der Weg in Deine Erlösung. Solange Du von dieser „Tür“ (lat. = „ianua“) nichts wissen willst, herrscht „Janos“ (lat. „Ianus“ = der Gott des Sonnenlaufs, der Ein- und Ausgänge und des „Anfangs“) in Dir und damit auch Krieg. Unter dem Wort Krieg solltest Du dabei kein „aufeinander Losschlagen“ verstehen. Es geht dabei in erster Linie um die von Dir wahrgenommenen Gegensätze. Sie sind die Wurzel Deines immerwährenden Kampfes um Leben und Tod, Recht und Unrecht, Gut und Böse. Solange diese Tür zu ist, gibt es für Dich nur das eine oder das andere. Du mußt diese Tür, an der sich das Zeichen meines Menschensohns befindet, aus eigenem Willen öffnen. Wenn Du das begreifst, verbindet sich fortan die Zweiheit, die Du bisher in allem erfahren mußtest, mit Deinem Wissen und Deiner Sehnsucht nach „Einswerdung“ und „Frieden“. Du magst in diesem Dasein - nach Deinem bisherigen Verständnis von „Sein“ - viel erreicht haben, solange Du aber Deine „geistigen Energien“ nur dazu benutzt, es Dir in diesem Haus - genauer in „dieser Zelle“ - gemütlich und „sicher“ einzurichten, bleibst Du nur ein dummer „Prolet“ (lat. „proles“ = Sprößling; Nachkomme), eine noch unreife Seele, die mein Menschensohn aus ihrer unkreativen Passivität „hervorzulocken“ (= lat. prolicio) versucht. Du „gestaltest“ Dein Dasein bisher ohne wirkliche Intelligenz (siehe Band 1, S. 166/167). Es ist dadurch so kleinkariert, so hohl, so beängstigend und so beschämend. Dich hat das offensichtlich bisher wenig gestört. Worüber solltest Du Dich auch „schämen“? Dazu müßtest Du Dir ja zuerst all Deiner bisherigen rein „mechanischen Verhaltensweisen“, „selbst bewußt werden“! Ein Mensch lebt in der ganzen Welt und hat dort auch ein Haus. Jeder versucht sein Zuhause möglichst gemütlich einzurichten. Man will sich darin wohlfühlen, wenn man „von Außen“ heimkehrt. Was aber nun, wenn man kein Außen kennt, weil man nichts von „der Tür“ weiß? Das einseitige Haus wird so zum „Zucht-haus“, in dem es nur einen egoistischen Kampf „um seinen persönlichen Platz“, ein „Fressen und Gefressen“ werden zu geben scheint! Der „tägliche Untergang“ ist darin vorprogrammiert, denn dort herrscht „Janos“, der Gott des Sonnenlaufs - also der Gott der chronologischen Zeit - er ist Dein „Türwächter“, den Du zu überwinden hast. Das Blut des Lammes, das als Zeichen an dieser Tür angebracht ist, nennt man im Jüdischen das Blut der „milah“. Es ist das Blut der Beschneidung. Die Milch, die neues Leben nährt. Bei der Beschneidung wird die „Umhüllung“ zurückgedrängt, um so „den verborgenen Kern“ - „die Eichel“, die neues Leben zu spenden vermag - freizulegen. Die Quelle des Lebens soll damit sichtbar gemacht werden. Aus einer Eichel entwickelt sich „eine Eiche“ - ein mächtiger Jahrhunderte überdauernder Baum - ein neuer Stammbaum. Das Wort „Eiche“ führt Dich zum Wort „eichen“ (= „das gesetzliche Maß“). Der Begriff „eichen“ stammt vom Lateinischen „[ex]aequare“ was [die verschiedenen Maße] „ausgleichen“ bedeutet. Bei der Beschneidung wird nun ein Teil „der Umhüllung“ - der sogenannte „orlah“ (70-200-30-5) - weggenommen. Dies symbolisiert die „Selbst-aufgabe“ meines Lamms. Diese analog-symbolische Verbindung zeigt ihren rational-mathematischen Ursprung im „Logos“ - d.h. der Gematrie des Wortes Lamm. Darum hat das Wort „Lamm“ (hebr. „seh“ 300-5) den gleichen Totalwert wie „orlah“, nämlich 305. Durch dieses Lamm (seh) - meinen Menschensohn - wird das für Dich bisher Unsichtbare zum sichtbaren Ereignis. Allerdings in einem anderen Sinne „sichtbar“, als Du einseitiger Mensch es Dir in diesem Augenblick vorstellen kannst. Auch Du stellst „einen Posten“ in der harmonisch mathematischen Gleichung meiner Wirklichkeit dar. Eine statische und verborgene Struktur führt Dich aus „dem Verborgenen“ in eine „höhere Funktion“. Solange Du Dein Dasein nur mit Belanglosigkeiten verschwendest, die Du dummerweise als „überlebenswichtig“ ansiehst, begehst Du mit Deiner „unreifen Rationalität“ immerzu nur disharmonische Rechenfehler. Du wirst dieses „Klassenzimmer“ im [Schul]Haus Deines Daseins erst verlassen, wenn Du in der Lage bist, „die wirklichen Gleichungen des Lebens“, die ich Dir „vorlege“ (lat. probo = etwas prüfen > „Problem“ = das Vorgelegte), „in Dir“ harmonisch „aufzulösen“.
Auch wenn Dir alles bisher Gehörte noch neu und eigenartig erscheinen mag, der Tatsacheninhalt dieser Wort überragt „um Welten“ alles, was ich Deiner Wahrnehmung bisher dargeboten habe!
Alle mathematisch determinierten Wirkungen meiner Wirklichkeit sind auch in Deinem „[Denk]Haus“ vorhanden, aber durch Deine Unwissenheit, über das, „was wirklich ist“,
nanntest Du sie bisher nur „Zufall“. Es gibt absolut nichts, was Dir bisher „zufällig“ zugefallen wäre. Solange Du nicht gewillt bist, Dein geistiges Gefängnis, Dein rationales Zuhause zu verlassen, wird Dir mein wirkliches Bild, das Bild Gottes, verborgen bleiben. Und da ich Dich nach meinem Bilde schuf, wird Dir auch „Dein eigenes wirkliches Wesen“ ein Geheimnis bleiben. Du bleibst dann weiterhin im „Reich der Toten“, die sich laufend selbst begraben, gefangen. „In“ der Pyramide befindet sich die „Welt der Toten“. Darum wurde aus dem hebräischen Daleth auch das griechische Delta ∆. In diesem Delta befindet sich die „normale Welt“ (deren Symbol die Tetrade oder die Zahl 4 ist). Die Verbindung des „Innen und Außen“ ergibt die göttliche Sieben. In dieser Tetrade herrscht der „tetrarch“ (griech. = ein über den vierten Teil eines Gebietes herrschender Fürst). Diese 3 +1 dimensionale Welt ist „tetratogen“, d.h. „Mißbildungen verursachend“; es ist die Welt der „subjektiven Relativität“ aller dort wahr-genommenen Erscheinungen (> Relativitätstheorie).
Menschen, die immer nur „haben wollen“, verhalten sich so, als wollten sie immer nur „einatmen“. Solange Du die Liebe, zu der Du fähig bist, nur für Deine egoistische Befriedigung verschwendest, erstarrt Dein Dasein in einer Selbstbezogenheit. Wirkliches geistiges Wachstum ist so nicht möglich. Alles außerhalb Deiner zeit/räumlichen Enge muß Dir so zwangsläufig als fremd, belanglos und feindselig erscheinen und so geizt Du mit Deinem Mitgefühl. Deine Beziehungsfähigkeit stirbt so immer mehr ab. Irgendwann mußt Du Die 22 hebräischen Hieroglyphen: auch einmal „ausatmen“, d.h. bereit sein „selbstlos zu geben“. Das Aus- und Einatmen beschreibt Dir den Puls des wirklichen Lebens. Und nur was „lebendig ist“, wächst. Die ganze Natur atmet. Alles zeigt Dir diese Wellenbewegung. Jeder Morgen ist ein Einatmen und wenn Du in einen tiefen Schlaf versinkst, atmest Du diesen einen Tag wieder aus. Für ein „ewig waches Bewußtsein“ - eine reife Seele - ist ein Tag wie tausend Jahr und tausend Jahr wie ein Tag: „Und täglich grüßt das Murmeltier!“. In der von Dir wahrgenommenen Zeitwelt herrscht die „Be-weg-ung“ und damit auch der „Konflikt“ (lat. conflictio = „Streit“). Du „zerschlägst“ (lat. = confligo) mit Deinem unreifen, urteilenden, rationalen Geist die Harmonie meiner perfekten Schöpfung. Die Harmonie, die auch in Deiner Zeitwelt als Ganzes wahrgenommen werden könnte. In der Ewigkeitswelt - der Wirklichkeit - gibt es nur „Ge-mein-schaft“, Ruhe und Zufriedenheit. Die Zeit trägt in sich die Ewigkeit: absolute Ruhe kann sich Dir nur in der
geistigen Bewegung mitteilen. Was bedeutet das für Dich? Solange Du nicht gewillt bist das geistige Haus Deiner paradigmatischen geistigen Dogmen zu verlassen, erfährst Du in Deinem Dasein nur Leid. Pandora, die symbolisch „führende Frau“ in Dir - Deine Logik - zwingt Dir nur „konservative“ Gedanken auf und macht Dich damit zum „Mitsklaven“ (lat. conservus ) ihrer eigenen Unfreiheit. Somit wird Dir Dein eigenes rationales Denken zum Gefängnis - zur „Konserve“. In einer Konserve kann kein wirkliches Leben „ex-istieren“. Nichts kann „heraustreten“, alles ist dort „konserviert“ - kein „lebendiger Keim“ ist dort vorhanden. Doch es gibt in Deiner Konserve eine Tür zur jenseitigen Welt. Laße die dortigen Bewohner durch diese Tür in Deine Welt. Sie bringen als Gastgeschenk die „Veränderung“ mit und damit auch das wirkliche Leben.
Laß uns nun mit dieser „Er-Zählung“ der hebräischen Urzeichen fortfahren. Sie leben tief in Deinem unbewußten Wesen, in Deinem Herzen und in Deinem geistigen Mund. Mit diesen
Zeichen „träumst Du die Welt“ - ob wissend oder unwissend - dies ist die Grundwahrheit Deines Daseins.
Tür; Öffnung; öffnet; ermöglicht, führt zu... usw.
44 Daleth dddd „Die Tür“
Der Weg durch Dein Dasein führt nun vom Gimmel zum Daleth, zur Tür. Daleth entspricht dem Laut „D“ und der Zahl 4. Erst wenn Du die Synthese des Gimmels herbeigeführt hast,
entdeckst Du in dem von Dir wahrgenommenen „Raum/Zeit-Gefängnis“ die Tür. Du bemerkst dann, daß es ein „Innen und Außen“ gibt. Das Außen, d.h. die „jenseitige Welt“
wird für Dich dann zur „bewußt wahrnehmbaren Realität“ werden. Aber nicht nur das: diese Tür stellt die Verbindung - eine „Ver-mitt-lung“ also - zwischen allen bisher von Dir nur
einseitig wahrgenommenen Gegensätzen her. Und zwar zwischen dem für Dich bisher Sichtbaren, aber auch dem Dir noch Verborgenen und allem übrigen, was in Deinem „Haus
der Zweiheit“ in Erscheinung treten kann. Ursprachlich bedeutet Da-leth „Gabe der Geburt“. Neu geboren werden, heißt eine Tür zu durchschreiten, auf deren anderen Seite sich eine komplexere Welt befindet. Jedes Durchschreiten dieser Tür ist mit einer Metamorphose verbunden und darum erhält man auch ein völlig neues Wesen, damit man sich in dieser neuen Welt auch zurechtfinden kann. Dieses Wesen muß sich jedoch erst in seine neue Rolle hinein entwickeln. Das hebräische Wort „dalah“ bedeutet „schöpfen“, aber auch „herausziehen“ (Geburt). Im Sanskrit bedeutet „da“ „hervorbringen“ und „dâ“ „abschneiden“ und „wegbewegen“ (Geburt). Die Summe von beiden Wörtern, „dadâ“ also, bedeutet „Geschenk“. Das lateinische „datio“ bedeutet „geben“ und „dator“ „Geber“.
Jeder kennt den alten Zauberspruch Abrakadabra, aber wer weißt schon, was er bedeuten soll. Ich will es Dir verraten. Sein Geheimnis liegt in der Wurzel „abaca da bara“ verborgen.
„Aba“ = „mein Vater“; „bagar“ = „heranwachsen“; „da’at“ = „Wissen“ und „bara“ = „erschaffen“. Im ganzen gesprochen:
„Mein Vater hat das (in mir) heranwachsende Wissen erschaffen!“ Um die „in Dir liegende“ geistige Sonne - Deinen wirklichen Vater - bewußt erkennen zu können, mußt Du zuerst die materielle Sonne Deiner Außenwelt „untergehen“ lassen und mich als Deinen wirklichen Lebensspender anerkennen. Wenn Dir dies gelingt, wirst Du auch „die Zeit Deiner eigenen Verzauberung“ erleben. Die Hawaiianer nennen „ihren Sonnenuntergang“ deswegen auch „Zeit der Verzauberung“, was auf polynesisch „rein zufällig“ „waikiki abacra da braka“ heißt.
Die Tür ist die Vier. Die Zwei wird sich selbst - der Zwei - „bewußt“. Mit dem „Sich-Selbst-Kennenlernen“ wirst Du Dir auch der imaginären Grenzen Deines bisherigen „Daseinsraums“ bewußt und die Tatsache rückt in Dein Blickfeld, daß es in „dieser Zelle“ - die Du „Deine Welt“ und „Universum“ nennst - auch eine Tür nach Außen gibt. Die Überraschung, eine Tür zu finden, die in ein „Jenseits von Leben und Tod“ führt, wird eine suchende Seele herausfordern, diese zu durchschreiten, da sich in ihrem tiefsten Inneren die Sehnsucht nach Freiheit regt. An dieser Tür wirst Du das Zeichen meines Lamms - meines Menschensohns - finden; es ist das Zeichen der Einheit, die jenseits all dessen besteht, was Du Dir bisher als „EINS“ vorstellen konntest. Du selbst bist es nun, der darüber zu „ent-scheiden“ hat, ob sich diese Tür öffnet oder verschlossen bleibt. Wenn Du es wagst, sie zu öffnen, wirst Du auch die „andere Welt“ erblicken. Diese Tür ist eines der großen Geheimnisse Deines Daseins und der Weg in Deine Erlösung. Solange Du von dieser „Tür“ (lat. = „ianua“) nichts wissen willst, herrscht „Janos“ (lat. „Ianus“ = der Gott des Sonnenlaufs, der Ein- und Ausgänge und des „Anfangs“) in Dir und damit auch Krieg. Unter dem Wort Krieg solltest Du dabei kein „aufeinander Losschlagen“ verstehen. Es geht dabei in erster Linie um die von Dir wahrgenommenen Gegensätze. Sie sind die Wurzel Deines immerwährenden Kampfes um Leben und Tod, Recht und Unrecht, Gut und Böse. Solange diese Tür zu ist, gibt es für Dich nur das eine oder das andere. Du mußt diese Tür, an der sich das Zeichen meines Menschensohns befindet, aus eigenem Willen öffnen. Wenn Du das begreifst, verbindet sich fortan die Zweiheit, die Du bisher in allem erfahren mußtest, mit Deinem Wissen und Deiner Sehnsucht nach „Einswerdung“ und „Frieden“. Du magst in diesem Dasein - nach Deinem bisherigen Verständnis von „Sein“ - viel erreicht haben, solange Du aber Deine „geistigen Energien“ nur dazu benutzt, es Dir in diesem Haus - genauer in „dieser Zelle“ - gemütlich und „sicher“ einzurichten, bleibst Du nur ein dummer „Prolet“ (lat. „proles“ = Sprößling; Nachkomme), eine noch unreife Seele, die mein Menschensohn aus ihrer unkreativen Passivität „hervorzulocken“ (= lat. prolicio) versucht. Du „gestaltest“ Dein Dasein bisher ohne wirkliche Intelligenz (siehe Band 1, S. 166/167). Es ist dadurch so kleinkariert, so hohl, so beängstigend und so beschämend. Dich hat das offensichtlich bisher wenig gestört. Worüber solltest Du Dich auch „schämen“? Dazu müßtest Du Dir ja zuerst all Deiner bisherigen rein „mechanischen Verhaltensweisen“, „selbst bewußt werden“! Ein Mensch lebt in der ganzen Welt und hat dort auch ein Haus. Jeder versucht sein Zuhause möglichst gemütlich einzurichten. Man will sich darin wohlfühlen, wenn man „von Außen“ heimkehrt. Was aber nun, wenn man kein Außen kennt, weil man nichts von „der Tür“ weiß? Das einseitige Haus wird so zum „Zucht-haus“, in dem es nur einen egoistischen Kampf „um seinen persönlichen Platz“, ein „Fressen und Gefressen“ werden zu geben scheint! Der „tägliche Untergang“ ist darin vorprogrammiert, denn dort herrscht „Janos“, der Gott des Sonnenlaufs - also der Gott der chronologischen Zeit - er ist Dein „Türwächter“, den Du zu überwinden hast. Das Blut des Lammes, das als Zeichen an dieser Tür angebracht ist, nennt man im Jüdischen das Blut der „milah“. Es ist das Blut der Beschneidung. Die Milch, die neues Leben nährt. Bei der Beschneidung wird die „Umhüllung“ zurückgedrängt, um so „den verborgenen Kern“ - „die Eichel“, die neues Leben zu spenden vermag - freizulegen. Die Quelle des Lebens soll damit sichtbar gemacht werden. Aus einer Eichel entwickelt sich „eine Eiche“ - ein mächtiger Jahrhunderte überdauernder Baum - ein neuer Stammbaum. Das Wort „Eiche“ führt Dich zum Wort „eichen“ (= „das gesetzliche Maß“). Der Begriff „eichen“ stammt vom Lateinischen „[ex]aequare“ was [die verschiedenen Maße] „ausgleichen“ bedeutet. Bei der Beschneidung wird nun ein Teil „der Umhüllung“ - der sogenannte „orlah“ (70-200-30-5) - weggenommen. Dies symbolisiert die „Selbst-aufgabe“ meines Lamms. Diese analog-symbolische Verbindung zeigt ihren rational-mathematischen Ursprung im „Logos“ - d.h. der Gematrie des Wortes Lamm. Darum hat das Wort „Lamm“ (hebr. „seh“ 300-5) den gleichen Totalwert wie „orlah“, nämlich 305. Durch dieses Lamm (seh) - meinen Menschensohn - wird das für Dich bisher Unsichtbare zum sichtbaren Ereignis. Allerdings in einem anderen Sinne „sichtbar“, als Du einseitiger Mensch es Dir in diesem Augenblick vorstellen kannst. Auch Du stellst „einen Posten“ in der harmonisch mathematischen Gleichung meiner Wirklichkeit dar. Eine statische und verborgene Struktur führt Dich aus „dem Verborgenen“ in eine „höhere Funktion“. Solange Du Dein Dasein nur mit Belanglosigkeiten verschwendest, die Du dummerweise als „überlebenswichtig“ ansiehst, begehst Du mit Deiner „unreifen Rationalität“ immerzu nur disharmonische Rechenfehler. Du wirst dieses „Klassenzimmer“ im [Schul]Haus Deines Daseins erst verlassen, wenn Du in der Lage bist, „die wirklichen Gleichungen des Lebens“, die ich Dir „vorlege“ (lat. probo = etwas prüfen > „Problem“ = das Vorgelegte), „in Dir“ harmonisch „aufzulösen“.
Auch wenn Dir alles bisher Gehörte noch neu und eigenartig erscheinen mag, der Tatsacheninhalt dieser Wort überragt „um Welten“ alles, was ich Deiner Wahrnehmung bisher dargeboten habe!
Alle mathematisch determinierten Wirkungen meiner Wirklichkeit sind auch in Deinem „[Denk]Haus“ vorhanden, aber durch Deine Unwissenheit, über das, „was wirklich ist“,
nanntest Du sie bisher nur „Zufall“. Es gibt absolut nichts, was Dir bisher „zufällig“ zugefallen wäre. Solange Du nicht gewillt bist, Dein geistiges Gefängnis, Dein rationales Zuhause zu verlassen, wird Dir mein wirkliches Bild, das Bild Gottes, verborgen bleiben. Und da ich Dich nach meinem Bilde schuf, wird Dir auch „Dein eigenes wirkliches Wesen“ ein Geheimnis bleiben. Du bleibst dann weiterhin im „Reich der Toten“, die sich laufend selbst begraben, gefangen. „In“ der Pyramide befindet sich die „Welt der Toten“. Darum wurde aus dem hebräischen Daleth auch das griechische Delta ∆. In diesem Delta befindet sich die „normale Welt“ (deren Symbol die Tetrade oder die Zahl 4 ist). Die Verbindung des „Innen und Außen“ ergibt die göttliche Sieben. In dieser Tetrade herrscht der „tetrarch“ (griech. = ein über den vierten Teil eines Gebietes herrschender Fürst). Diese 3 +1 dimensionale Welt ist „tetratogen“, d.h. „Mißbildungen verursachend“; es ist die Welt der „subjektiven Relativität“ aller dort wahr-genommenen Erscheinungen (> Relativitätstheorie).
Menschen, die immer nur „haben wollen“, verhalten sich so, als wollten sie immer nur „einatmen“. Solange Du die Liebe, zu der Du fähig bist, nur für Deine egoistische Befriedigung verschwendest, erstarrt Dein Dasein in einer Selbstbezogenheit. Wirkliches geistiges Wachstum ist so nicht möglich. Alles außerhalb Deiner zeit/räumlichen Enge muß Dir so zwangsläufig als fremd, belanglos und feindselig erscheinen und so geizt Du mit Deinem Mitgefühl. Deine Beziehungsfähigkeit stirbt so immer mehr ab. Irgendwann mußt Du Die 22 hebräischen Hieroglyphen: auch einmal „ausatmen“, d.h. bereit sein „selbstlos zu geben“. Das Aus- und Einatmen beschreibt Dir den Puls des wirklichen Lebens. Und nur was „lebendig ist“, wächst. Die ganze Natur atmet. Alles zeigt Dir diese Wellenbewegung. Jeder Morgen ist ein Einatmen und wenn Du in einen tiefen Schlaf versinkst, atmest Du diesen einen Tag wieder aus. Für ein „ewig waches Bewußtsein“ - eine reife Seele - ist ein Tag wie tausend Jahr und tausend Jahr wie ein Tag: „Und täglich grüßt das Murmeltier!“. In der von Dir wahrgenommenen Zeitwelt herrscht die „Be-weg-ung“ und damit auch der „Konflikt“ (lat. conflictio = „Streit“). Du „zerschlägst“ (lat. = confligo) mit Deinem unreifen, urteilenden, rationalen Geist die Harmonie meiner perfekten Schöpfung. Die Harmonie, die auch in Deiner Zeitwelt als Ganzes wahrgenommen werden könnte. In der Ewigkeitswelt - der Wirklichkeit - gibt es nur „Ge-mein-schaft“, Ruhe und Zufriedenheit. Die Zeit trägt in sich die Ewigkeit: absolute Ruhe kann sich Dir nur in der
geistigen Bewegung mitteilen. Was bedeutet das für Dich? Solange Du nicht gewillt bist das geistige Haus Deiner paradigmatischen geistigen Dogmen zu verlassen, erfährst Du in Deinem Dasein nur Leid. Pandora, die symbolisch „führende Frau“ in Dir - Deine Logik - zwingt Dir nur „konservative“ Gedanken auf und macht Dich damit zum „Mitsklaven“ (lat. conservus ) ihrer eigenen Unfreiheit. Somit wird Dir Dein eigenes rationales Denken zum Gefängnis - zur „Konserve“. In einer Konserve kann kein wirkliches Leben „ex-istieren“. Nichts kann „heraustreten“, alles ist dort „konserviert“ - kein „lebendiger Keim“ ist dort vorhanden. Doch es gibt in Deiner Konserve eine Tür zur jenseitigen Welt. Laße die dortigen Bewohner durch diese Tür in Deine Welt. Sie bringen als Gastgeschenk die „Veränderung“ mit und damit auch das wirkliche Leben.
Laß uns nun mit dieser „Er-Zählung“ der hebräischen Urzeichen fortfahren. Sie leben tief in Deinem unbewußten Wesen, in Deinem Herzen und in Deinem geistigen Mund. Mit diesen
Zeichen „träumst Du die Welt“ - ob wissend oder unwissend - dies ist die Grundwahrheit Deines Daseins.