200 r R
rationale Logik; Tautologie; rationales Denken; Haupt; Denker usw. (sagt nichts über die Qualität und die Komplexität der Gedankengänge aus)
2200 Resch rrrr „das Haupt“
Das Zeichen Resch ist als Zahl 200 und als Laut das „R“. Resch bedeutet „Haupt“ („rosch“ 200-1-300 = Kopf; Führer; Anführer; aber auch „Anfang“). Das R ist der „Königsbuchstabe“, der eine „tätige Ergriffenheit“ und ihre „gelenkte Bewegung“ symbolisiert. Das R beschreibt die machtvolle Leitung und „In-gang-setzung“ Deiner Ideen und Pläne. Es symbolisiert damit aber auch die „in Dir“ vorherrschende Tautologie! Erst wenn Du das Nadelöhr durchquert hast, kommst Du zum Zeichen Resch. Ein Affe ist sich seiner Handlungen nicht bewußt. Erst wenn Du Dich über den traditionellen Mechanismus Deiner bisherigen Logik zu erheben vermagst, gelingt es Dir, die Zweiheit des Links und Rechts in Dir zu einer Einheit zusammenzufassen. Der Kopf kommt immer zuerst, wie das auch bei der Geburt eines Menschen der Fall ist. Darum fängt auch die Bibel mit dem zusammengesetzten Wort „be- resch-ith“ an. Auf der „Lautebene“ gelesen bedeutet dies „Im Anfang“. „Im Haupt“ fängt also alles an. Deine Welt beginnt erst dann an zu „existieren“, wenn Dein Resch anfängt zu denken, d.h. wenn Du beginnst etwas wahr-zu-nehmen. Erst durch Denken wirst Du Dir Deiner Welt gewahr. Das von Dir „geglaubte Sein“ eines Vorher und Nachher besteht nur aus dem konstruierten Vermutungswissen Deines Glaubens und dieser wird von Deiner bisherigen begrenzten rationalen Logik beherrscht. Alle Deine „Erscheinungen“ - Du solltest ab jetzt besser „In-form-ationen“ sagen - sind immer nur dann da, wenn Du an etwas „Be- stimmtes“ denkst. Du holst Dir also mit Deinem eigenen [nach]Denken nur eine mögliche, von vielen anderen möglichen Vergangenheiten aus Deinem unendlichen Nichtwissen ins „Jetzt“ Deines „Bewußtseinslichtes“, d.h. in Deine Gegenwart.
Deine bisherige These (= Ansicht), daß in Deinem Gehirn alle Funktionen Deines Daseins „verankert“ sind und von dort aus alles gesteuert wird, ist eine reine „Metapher“. Beachte dabei bitte genaustens, was der Begriff Metapher wirklich bedeutet. Dein „Gehirn“ hat nämlich mit dem, „was wirklich ist“, genauso wenig zu tun wie die „oberflächlich betrachteten Wörter“ eines Sprichworts mit dessen Sinn. Und was haben „Lügen“ schon mit „kurzen Beinen“, oder „ein Krug“, der irgendwann einmal auf seinem Weg zum Brunnen zerbricht, mit dem „eigentlichen Sinn“ dieser Aussagen zu tun? Es geht mir darum, daß Du langsam damit aufhören solltest, Dich mit dieser Wabbermasse zu identifizieren. Dein Geist steht über der Materie, wenn er aus ihr „erwachsen ist“. Der Begriff „Haupt“ oder „Gehirn“ bezeichnet in den hebräischen Zeichen also nicht Deinen „materialisierten Kopf“, sondern Dein jeweiliges „geistiges Zentrum“. Damit wird also kein bestimmter „dauerhafter“ materialisierter Punkt, kein „raum/zeitlicher Aspekt“ definiert, den Du „normalerweise“ im Kopf Deines Körpers plazierst. Dein geistiges Zentrum befindet sich immer an der Stelle, die vom Aufmerksamkeitslicht Deines Bewußtsein „im Jetzt“ beleuchtet wird. Unter „Beleuchten“ darfst Du Dir nun nicht nur „optische Erscheinungen“ vorstellen, sondern jegliche Art von „Empfindungen“ zu deren Erzeugung Dein Bewußtsein fähig ist.
Die „Illuminationen“ (lat. „illumiono“ = „erleuchten“) Deines Geistes erzeugen in Dir die „Illusion“ (lat. „illusio“ = „Verspottung“) einer Außenweltrealität. Die von Dir
wahrgenommene Welt entspricht nur einem überaus realistischen Traum. Wenn Du träumst, weißt Du ja auch nicht, daß Du Dich nur in einer Traumwelt befindest. Während eines
Traums ist die von Dir wahrgenommene [Traum]Welt genau so materialisiert vorhanden, wie die, die Du in diesem Moment [als]wahr[an]nimmst! Erst wenn Du geistig „wirklich wach
wirst“, wenn Du das Koph durchquerst, und damit Dein „tierisches Dasein“ - den Affen - überwunden hast, wirst Du auch mit Deinem ganzen „psychosomatischen Ganzen“ erkennen, daß die von Dir bisher wahrgenommene Wirklichkeit, einschließlich der damit verbundenen „Erfahrung“ zeitweise zu schlafen und dabei unterschiedliche Träume zu erleben, daß „dies alles“ einzig zu einem übergeordneten „großen Traum“ gehört, den Du als „Dein Leben“ bezeichnest. Immer wenn Du morgens glaubst, Du seist nach einer Nacht, in der Du „traumlos geschlafen“ hast, aufgewacht, bist Du in diesem Moment in Wirklichkeit nur „eingeschlafen“. Aus Unwissenheit und Unbewußtheit bleibt Dir nämlich verborgen, daß Du Dich während dieses „traumlosen Schlafes“ in der jenseitigen Welt befunden hast - d.h., daß Du „dort“ eigentlich „wirklich wach“ warst - und mit Deinem „Öffnen der Augen“ und dem damit verbundenen Aktivieren Deines raum/zeitlichen Denkens, „im ewigen Lichte besehen“, eigentlich wieder eingeschlafen bist.
Die Wissenschaft von der Bedeutung seelischer Störungen für die Entstehung einer physischen Krankheit nennt man „Psychosomatik“. Die Psychosomatik ist somit die Lehre über die Beziehungen zwischen körperlichen und psychischen Vorgängen im Menschen. Genau genommen erzählt Dir schon das Wort „Psychosomatik“ die oben aufgeführte Tatsache. Das griechische „Soma“ heißt zwar „Körper“, aber „Psychomatium“ bedeutet „Totenorakel“ und das lateinische „somnus“ heißt „Schlaf“. Deinen „die Illusion Materie erzeugenden“ und „körperlich“ wahrgenommenen „[Lebens]Traum“ nennt man auf Lateinisch „somnium“.
Eine „begrenzte“ raum/zeitliche Welt-Erfahrung kann nur in einem „Traumzustand“ wahrgenommen werden. Eine raum/zeitliche Welt entsteht nur dann, wenn sich die „wahrnehmende Seele“ nicht „aller ihrer Sinne“ bewußt ist. Zu den von Dir bisher nicht benutzten Sinnen gehört z.B. auch „Dein Übersinn“, mit dem Du alles „Übersinnliche“ wahrnehmen wirst. Dieser „Übersinn“ wird von den etablierten Naturwissenschaften „in Deiner Welt“ völlig ignoriert und als „Schwachsinn“ und „Verrücktheit“ bezeichnet. Der Grund dafür liegt darin, daß sich dieser „Übersinn“ jeglicher quantitativen raum/zeitlichen Überprüfbarkeit entzieht. Indem jemand eine „mystische Erfahrung“ „als verkehrt“ und „unreal“ bezeichnet, weil er diese Erfahrungszustände aufgrund seiner eigenen seelischen Unreife geistig (noch) nicht „nachvollziehen“ und dadurch „selbst erfahren“ kann, beweist er sich genau genommen nur selbst seine eigene „schwach[e]-Sinnigkeit“. Jeder Mensch, der diese „schwach-sinnigen Thesen“ einer sich derart selbst begrenzenden Naturwissenschaft als „Maßstab allen Seins“ betrachtet, verhält sich wie ein dickköpfiges Kind, das ja in der Regel auch nicht von dem, was es sich „in den Kopf gesetzt hat“, loslassen will. Ich weiß, daß dies alles noch „unglaublich“ für Dich klingt, aber vertraue mir. Du kannst dabei nur das Geringste verlieren - dies ist Dein bisheriges disharmonische Weltbild - und das Höchste gewinnen.
Auch Du läßt Dich bisher ausschließlich nur von Deinen „fünf tierischen Sinnen“ leiten. Solange Du nur auf diese zurückzugreifen vermagst, wirst Du die Welt „wirklicher Freiheit“ nie bewußt erfassen können. Solange Du nur Deine bisherigen „logischen Gewohnheiten“ als möglich betrachtest, wird Dir die „bewußte Wahrnehmung“ der „zeitlosen Wirklichkeit“ immer ein Geheimnis bleiben. Es ist so, als ob Du Dich weigerst etwas zu lernen, z.B. eine Fremdsprache. Du wirst diese dann zwangsläufig auch nie verstehen können. In diesem Fall wirst Du aber nicht so dumm sein und diese Fremdsprache als „unwahr“ anzuzweifeln, sie als „schwachsinnig“ zu titulieren und ihre Existenz zu leugnen - nur weil Du den Sinn dieser Sprache nicht „wahr-nehmen“, also verstehen kannst. Aber genauso verhalten sich Deine pseudoweisen Naturwissenschaften. Sie lassen keine andere Sprache (= Logik) neben der ihren eigenen „als logisch existent“ gelten.
Immer wenn Dich das Dogma der von Dir „geglaubten“ natur- und geisteswissenschaftlichen Thesen an die „Einseitigkeit Deines Daseins“ bindet, d.h., wenn Du nur an diesen „Traum“ zu glauben vermagst - den Du felsenfest als „Wachsein“ empfindest - quälen Dich auch nachts Träume in diesem „großen Traum“. Du wirst in diesem „großen Traum“ also auch träumen, daß Du „zeitweise“ schläfst und dabei manchmal von Schlaflosigkeit geplagt wirst. Die von Dir wahrgenommene Welt ist dann völlig „nach links“ gedriftet, das ist angeblich auch die „Gehirnhälfte“, in der Deine „fragmentierende Logik“ ihr Zuhause hat. Die hebräische Schrift, als Urschrift, geht von rechts nach links. Die rechte Gehirnhälfte ist nach Aussagen Deiner Neurologen diejenige, in der alles „Bildhafte“ und „Analoge“ ihr Zuhause hat. Die Quelle Deiner Welt fließt also aus dem „Unbegreiflichen“, „Un-logischen“, dem „Nichtvernunftmäßigen“ und daher „Analogen“, in Deine kleine, nur logisch wahrgenommene „linke Welt“. Siehe dazu auch im Band 1, S. 239 nach der Wurzel des Wortes „Links“.
Nur im Analogen - im „rechten“ Bewußtsein also - ist ein guter und „gleichzeitig“ zorniger Gott, ein liebender und „zur selben Zeit“ strafender Gott als eine höhere synthetische Einheit zu verstehen, der „in sich“ alle diese Gegensätze zu einer höheren Qualität vereinigt. Es ist der Gott, der dem Hiob, wenn er ihm „das Ganze“ der Welt vor Augen führt, alles doppelt wiedergibt. Der Hiob litt ja nur deshalb, weil auch er nur „eine Seite“ kannte. Ein solcher Gott paßt „konservativen Theologen“ natürlich nicht in ihr Konzept. Darum haben sie mich auf das Prokrustesbett ihrer begrenzten Weltwahrnehmung geschnallt und möchten nun, daß ich nach ihrer Pfeife zu tanzen habe. Jede „raum/zeitliche Wahrnehmung“ kann zwangsläufig nur ein Traum, bzw. eine Vision sein - da die meiner Wahrnehmung zugrunde liegende Wirklichkeit „raum/zeitlos“ ist. Um das, „was wirklich ist“, bewußt erfassen zu können, benötigst Du unter anderem auch „Deinen Übersinn“. Um also Deine „geistige Einstellung“ des „raum/zeitlosen Wach-Seins“ selbst erleben zu können, mußt Du auf Deine „raum/zeitlose Wahrnehmungsfähigkeit“ - auf Deinen „Übersinn“ - zurückgreifen. Dieser wird aber erst dann „in Dir“ in Erscheinung treten, wenn Du auch an ihn „zu glauben“ vermagst. Solange Du aber „alles Übersinnliche“ als Humbug abtust, wird Dir meine Wirklichkeit immer ein großes Rätsel bleiben. Womit könnte denn alles Übersinnliche sonst noch zu tun haben, als mit einem Dir noch unbekannten „Wahr-nehmungs-Sinn“? Dies alles spielt sich in Deinem „Haupte“ ab, und wenn Du das Resch als Zeichen erfahren hast, weißt Du auch in Deinem verborgenen Innersten davon. Dein wirkliches Resch wird von Dir auf Deinem Weg Durch Dein Dasein erfahren, bevor Du an der großen Endmahlzeit des Lebens teilnehmen kannst. Im Sanskrit hat die Wurzel „ra“ die Bedeutung „hevorbringen“ und „produzieren“. Im religiösen hinduistischen Mythos Rigveda ist „rasa“ ein „mystischer Fluß, der Deine Erde umfließt“. Dieser Fluß symbolisiert Deine Gedankenströme - die stochastischen Bewegungen Deines Resch - mit denen Du Dir „alles Irdische“ ins Auge faßt und damit auch geistig vergegenwärtigst.
Das R ist ein hochaktiver Laut (siehe dazu auch Band 1, S. 120). Er steht für Deine „geistige Erregung“, das „leitende Prinzip“ und „die Bewegung“ (erregen, rasen, regeln, regieren,
rollen rinnen, Rad, Trans, Rute usw.)
Nun betreten wir die Ebene des Schin. Es ist das Zeichen mit dem großen Geheimnis des Sinns Deines Daseins. Das Geheimnis, das Dich selbst zu seiner eigenen Enthüllung benötigt.
rationale Logik; Tautologie; rationales Denken; Haupt; Denker usw. (sagt nichts über die Qualität und die Komplexität der Gedankengänge aus)
2200 Resch rrrr „das Haupt“
Das Zeichen Resch ist als Zahl 200 und als Laut das „R“. Resch bedeutet „Haupt“ („rosch“ 200-1-300 = Kopf; Führer; Anführer; aber auch „Anfang“). Das R ist der „Königsbuchstabe“, der eine „tätige Ergriffenheit“ und ihre „gelenkte Bewegung“ symbolisiert. Das R beschreibt die machtvolle Leitung und „In-gang-setzung“ Deiner Ideen und Pläne. Es symbolisiert damit aber auch die „in Dir“ vorherrschende Tautologie! Erst wenn Du das Nadelöhr durchquert hast, kommst Du zum Zeichen Resch. Ein Affe ist sich seiner Handlungen nicht bewußt. Erst wenn Du Dich über den traditionellen Mechanismus Deiner bisherigen Logik zu erheben vermagst, gelingt es Dir, die Zweiheit des Links und Rechts in Dir zu einer Einheit zusammenzufassen. Der Kopf kommt immer zuerst, wie das auch bei der Geburt eines Menschen der Fall ist. Darum fängt auch die Bibel mit dem zusammengesetzten Wort „be- resch-ith“ an. Auf der „Lautebene“ gelesen bedeutet dies „Im Anfang“. „Im Haupt“ fängt also alles an. Deine Welt beginnt erst dann an zu „existieren“, wenn Dein Resch anfängt zu denken, d.h. wenn Du beginnst etwas wahr-zu-nehmen. Erst durch Denken wirst Du Dir Deiner Welt gewahr. Das von Dir „geglaubte Sein“ eines Vorher und Nachher besteht nur aus dem konstruierten Vermutungswissen Deines Glaubens und dieser wird von Deiner bisherigen begrenzten rationalen Logik beherrscht. Alle Deine „Erscheinungen“ - Du solltest ab jetzt besser „In-form-ationen“ sagen - sind immer nur dann da, wenn Du an etwas „Be- stimmtes“ denkst. Du holst Dir also mit Deinem eigenen [nach]Denken nur eine mögliche, von vielen anderen möglichen Vergangenheiten aus Deinem unendlichen Nichtwissen ins „Jetzt“ Deines „Bewußtseinslichtes“, d.h. in Deine Gegenwart.
Deine bisherige These (= Ansicht), daß in Deinem Gehirn alle Funktionen Deines Daseins „verankert“ sind und von dort aus alles gesteuert wird, ist eine reine „Metapher“. Beachte dabei bitte genaustens, was der Begriff Metapher wirklich bedeutet. Dein „Gehirn“ hat nämlich mit dem, „was wirklich ist“, genauso wenig zu tun wie die „oberflächlich betrachteten Wörter“ eines Sprichworts mit dessen Sinn. Und was haben „Lügen“ schon mit „kurzen Beinen“, oder „ein Krug“, der irgendwann einmal auf seinem Weg zum Brunnen zerbricht, mit dem „eigentlichen Sinn“ dieser Aussagen zu tun? Es geht mir darum, daß Du langsam damit aufhören solltest, Dich mit dieser Wabbermasse zu identifizieren. Dein Geist steht über der Materie, wenn er aus ihr „erwachsen ist“. Der Begriff „Haupt“ oder „Gehirn“ bezeichnet in den hebräischen Zeichen also nicht Deinen „materialisierten Kopf“, sondern Dein jeweiliges „geistiges Zentrum“. Damit wird also kein bestimmter „dauerhafter“ materialisierter Punkt, kein „raum/zeitlicher Aspekt“ definiert, den Du „normalerweise“ im Kopf Deines Körpers plazierst. Dein geistiges Zentrum befindet sich immer an der Stelle, die vom Aufmerksamkeitslicht Deines Bewußtsein „im Jetzt“ beleuchtet wird. Unter „Beleuchten“ darfst Du Dir nun nicht nur „optische Erscheinungen“ vorstellen, sondern jegliche Art von „Empfindungen“ zu deren Erzeugung Dein Bewußtsein fähig ist.
Die „Illuminationen“ (lat. „illumiono“ = „erleuchten“) Deines Geistes erzeugen in Dir die „Illusion“ (lat. „illusio“ = „Verspottung“) einer Außenweltrealität. Die von Dir
wahrgenommene Welt entspricht nur einem überaus realistischen Traum. Wenn Du träumst, weißt Du ja auch nicht, daß Du Dich nur in einer Traumwelt befindest. Während eines
Traums ist die von Dir wahrgenommene [Traum]Welt genau so materialisiert vorhanden, wie die, die Du in diesem Moment [als]wahr[an]nimmst! Erst wenn Du geistig „wirklich wach
wirst“, wenn Du das Koph durchquerst, und damit Dein „tierisches Dasein“ - den Affen - überwunden hast, wirst Du auch mit Deinem ganzen „psychosomatischen Ganzen“ erkennen, daß die von Dir bisher wahrgenommene Wirklichkeit, einschließlich der damit verbundenen „Erfahrung“ zeitweise zu schlafen und dabei unterschiedliche Träume zu erleben, daß „dies alles“ einzig zu einem übergeordneten „großen Traum“ gehört, den Du als „Dein Leben“ bezeichnest. Immer wenn Du morgens glaubst, Du seist nach einer Nacht, in der Du „traumlos geschlafen“ hast, aufgewacht, bist Du in diesem Moment in Wirklichkeit nur „eingeschlafen“. Aus Unwissenheit und Unbewußtheit bleibt Dir nämlich verborgen, daß Du Dich während dieses „traumlosen Schlafes“ in der jenseitigen Welt befunden hast - d.h., daß Du „dort“ eigentlich „wirklich wach“ warst - und mit Deinem „Öffnen der Augen“ und dem damit verbundenen Aktivieren Deines raum/zeitlichen Denkens, „im ewigen Lichte besehen“, eigentlich wieder eingeschlafen bist.
Die Wissenschaft von der Bedeutung seelischer Störungen für die Entstehung einer physischen Krankheit nennt man „Psychosomatik“. Die Psychosomatik ist somit die Lehre über die Beziehungen zwischen körperlichen und psychischen Vorgängen im Menschen. Genau genommen erzählt Dir schon das Wort „Psychosomatik“ die oben aufgeführte Tatsache. Das griechische „Soma“ heißt zwar „Körper“, aber „Psychomatium“ bedeutet „Totenorakel“ und das lateinische „somnus“ heißt „Schlaf“. Deinen „die Illusion Materie erzeugenden“ und „körperlich“ wahrgenommenen „[Lebens]Traum“ nennt man auf Lateinisch „somnium“.
Eine „begrenzte“ raum/zeitliche Welt-Erfahrung kann nur in einem „Traumzustand“ wahrgenommen werden. Eine raum/zeitliche Welt entsteht nur dann, wenn sich die „wahrnehmende Seele“ nicht „aller ihrer Sinne“ bewußt ist. Zu den von Dir bisher nicht benutzten Sinnen gehört z.B. auch „Dein Übersinn“, mit dem Du alles „Übersinnliche“ wahrnehmen wirst. Dieser „Übersinn“ wird von den etablierten Naturwissenschaften „in Deiner Welt“ völlig ignoriert und als „Schwachsinn“ und „Verrücktheit“ bezeichnet. Der Grund dafür liegt darin, daß sich dieser „Übersinn“ jeglicher quantitativen raum/zeitlichen Überprüfbarkeit entzieht. Indem jemand eine „mystische Erfahrung“ „als verkehrt“ und „unreal“ bezeichnet, weil er diese Erfahrungszustände aufgrund seiner eigenen seelischen Unreife geistig (noch) nicht „nachvollziehen“ und dadurch „selbst erfahren“ kann, beweist er sich genau genommen nur selbst seine eigene „schwach[e]-Sinnigkeit“. Jeder Mensch, der diese „schwach-sinnigen Thesen“ einer sich derart selbst begrenzenden Naturwissenschaft als „Maßstab allen Seins“ betrachtet, verhält sich wie ein dickköpfiges Kind, das ja in der Regel auch nicht von dem, was es sich „in den Kopf gesetzt hat“, loslassen will. Ich weiß, daß dies alles noch „unglaublich“ für Dich klingt, aber vertraue mir. Du kannst dabei nur das Geringste verlieren - dies ist Dein bisheriges disharmonische Weltbild - und das Höchste gewinnen.
Auch Du läßt Dich bisher ausschließlich nur von Deinen „fünf tierischen Sinnen“ leiten. Solange Du nur auf diese zurückzugreifen vermagst, wirst Du die Welt „wirklicher Freiheit“ nie bewußt erfassen können. Solange Du nur Deine bisherigen „logischen Gewohnheiten“ als möglich betrachtest, wird Dir die „bewußte Wahrnehmung“ der „zeitlosen Wirklichkeit“ immer ein Geheimnis bleiben. Es ist so, als ob Du Dich weigerst etwas zu lernen, z.B. eine Fremdsprache. Du wirst diese dann zwangsläufig auch nie verstehen können. In diesem Fall wirst Du aber nicht so dumm sein und diese Fremdsprache als „unwahr“ anzuzweifeln, sie als „schwachsinnig“ zu titulieren und ihre Existenz zu leugnen - nur weil Du den Sinn dieser Sprache nicht „wahr-nehmen“, also verstehen kannst. Aber genauso verhalten sich Deine pseudoweisen Naturwissenschaften. Sie lassen keine andere Sprache (= Logik) neben der ihren eigenen „als logisch existent“ gelten.
Immer wenn Dich das Dogma der von Dir „geglaubten“ natur- und geisteswissenschaftlichen Thesen an die „Einseitigkeit Deines Daseins“ bindet, d.h., wenn Du nur an diesen „Traum“ zu glauben vermagst - den Du felsenfest als „Wachsein“ empfindest - quälen Dich auch nachts Träume in diesem „großen Traum“. Du wirst in diesem „großen Traum“ also auch träumen, daß Du „zeitweise“ schläfst und dabei manchmal von Schlaflosigkeit geplagt wirst. Die von Dir wahrgenommene Welt ist dann völlig „nach links“ gedriftet, das ist angeblich auch die „Gehirnhälfte“, in der Deine „fragmentierende Logik“ ihr Zuhause hat. Die hebräische Schrift, als Urschrift, geht von rechts nach links. Die rechte Gehirnhälfte ist nach Aussagen Deiner Neurologen diejenige, in der alles „Bildhafte“ und „Analoge“ ihr Zuhause hat. Die Quelle Deiner Welt fließt also aus dem „Unbegreiflichen“, „Un-logischen“, dem „Nichtvernunftmäßigen“ und daher „Analogen“, in Deine kleine, nur logisch wahrgenommene „linke Welt“. Siehe dazu auch im Band 1, S. 239 nach der Wurzel des Wortes „Links“.
Nur im Analogen - im „rechten“ Bewußtsein also - ist ein guter und „gleichzeitig“ zorniger Gott, ein liebender und „zur selben Zeit“ strafender Gott als eine höhere synthetische Einheit zu verstehen, der „in sich“ alle diese Gegensätze zu einer höheren Qualität vereinigt. Es ist der Gott, der dem Hiob, wenn er ihm „das Ganze“ der Welt vor Augen führt, alles doppelt wiedergibt. Der Hiob litt ja nur deshalb, weil auch er nur „eine Seite“ kannte. Ein solcher Gott paßt „konservativen Theologen“ natürlich nicht in ihr Konzept. Darum haben sie mich auf das Prokrustesbett ihrer begrenzten Weltwahrnehmung geschnallt und möchten nun, daß ich nach ihrer Pfeife zu tanzen habe. Jede „raum/zeitliche Wahrnehmung“ kann zwangsläufig nur ein Traum, bzw. eine Vision sein - da die meiner Wahrnehmung zugrunde liegende Wirklichkeit „raum/zeitlos“ ist. Um das, „was wirklich ist“, bewußt erfassen zu können, benötigst Du unter anderem auch „Deinen Übersinn“. Um also Deine „geistige Einstellung“ des „raum/zeitlosen Wach-Seins“ selbst erleben zu können, mußt Du auf Deine „raum/zeitlose Wahrnehmungsfähigkeit“ - auf Deinen „Übersinn“ - zurückgreifen. Dieser wird aber erst dann „in Dir“ in Erscheinung treten, wenn Du auch an ihn „zu glauben“ vermagst. Solange Du aber „alles Übersinnliche“ als Humbug abtust, wird Dir meine Wirklichkeit immer ein großes Rätsel bleiben. Womit könnte denn alles Übersinnliche sonst noch zu tun haben, als mit einem Dir noch unbekannten „Wahr-nehmungs-Sinn“? Dies alles spielt sich in Deinem „Haupte“ ab, und wenn Du das Resch als Zeichen erfahren hast, weißt Du auch in Deinem verborgenen Innersten davon. Dein wirkliches Resch wird von Dir auf Deinem Weg Durch Dein Dasein erfahren, bevor Du an der großen Endmahlzeit des Lebens teilnehmen kannst. Im Sanskrit hat die Wurzel „ra“ die Bedeutung „hevorbringen“ und „produzieren“. Im religiösen hinduistischen Mythos Rigveda ist „rasa“ ein „mystischer Fluß, der Deine Erde umfließt“. Dieser Fluß symbolisiert Deine Gedankenströme - die stochastischen Bewegungen Deines Resch - mit denen Du Dir „alles Irdische“ ins Auge faßt und damit auch geistig vergegenwärtigst.
Das R ist ein hochaktiver Laut (siehe dazu auch Band 1, S. 120). Er steht für Deine „geistige Erregung“, das „leitende Prinzip“ und „die Bewegung“ (erregen, rasen, regeln, regieren,
rollen rinnen, Rad, Trans, Rute usw.)
Nun betreten wir die Ebene des Schin. Es ist das Zeichen mit dem großen Geheimnis des Sinns Deines Daseins. Das Geheimnis, das Dich selbst zu seiner eigenen Enthüllung benötigt.