2 b B; W
unbewußte Dualität; Zweiheit; Trennung; trennen; Gegensatz; Außerhalb; Kehrseite usw
2 Beth b „Das Haus“
Der zweite Buchstabe, Beth, kann als „B“ aber auch als „W“ akustisch in Erscheinung treten. Darum führt Dich das Endradikal der gerade besprochenen Wurzel „Lew“ (= Herz) zum „Leb[en]“. Das Beth stellt den Durchbruch „der Wirklichkeit“ in den von „normalen Menschen“ wahrnehmbaren Bereich dar. „B“ ist eine kleine „Explosion“. Die erst geschlossenen Lippen „öffnen sich“ und lassen den „ersten Laut“ und damit auch „die Welt Deines Da-Seins“ mit diesem kleinen Urknall in Erscheinung treten. Es ist darum auch der Buchstabe, mit dem die Bibel beginnt - „be-reschith“ (2-200-1-300-10-400). Das „bereschith“ (hebr. „im Anfang“) ist der Anfang der gesamten Schöpfung. Dieses Beth (=
Haus) ist der Kern, der Samen, aus dem sich alle Erscheinungen Deines Da-Seins entwickeln (siehe Band 1, S. 237). Laß Dich überraschen, was Dich erwartet, wenn wir später die genaue mathematisch-fraktale Struktur des Wortes bereschith genauer unter die Lupe nehmen werden. Deine Welt beginnt also mit dem Zeichen, das den Namen Haus hat. Dieser Begriff weist Dich darauf hin, daß es ein „Innen“ und ein „Außen“ gibt. Das Haus grenzt nach außen ab, man schließt sich in ihm ein. Du lebst in Deiner Welt. Sie ist Dein Haus, in dem Du Dich einschließt. Das Weltall und alles, was Du Dir denken kannst, befindet sich dabei „in“ diesem Haus, dessen Grenzen sich für Dich in der unendlichen Ferne von Zeit und Raum verlieren. In diesem Haus, so groß es Dir auch erscheinen mag, existierst Du als Gefangener. Eine Mauer aus Zeit und Raum begrenzen Deine „geistige Freiheit“. Da Dir das Unendliche keine Antwort zu geben scheint, gibt es für Dich kein „Außen“. „Unendlich“ ist nur ein anderes Wort für das Dir erscheinende „Unbegrenzte“. Beim Wort „Un„be“-g[r]enzt“ hat sich das „r“ in das „Gen“ geschoben. Der Radikallaut „rrrrr“ wird durch die „Be-weg-ung“ der Zunge erzeugt und symbolisiert die dadurch entstehende „Raumzeit“ .
Im geistigen Sinn ist Deine Seele das Haus Deines wirklichen Geistes, dessen Ideen Du in Deiner Außenwelt zum Ausdruck bringst. Das von Dir modulierte und mit einem Charakter
ausgestattete „geschaffene Wort“ ist Dein „göttlicher Sohn“. Dies kannst Du im ursprachlichen Wort „ba-jat“ klar erkennen. Ba-jat bedeutet „einen Weg schaffen“. Daher nannten die alten Seher ein junges Kind - daß das Leben des Vaters weiterträgt - „Bajat“. Von diesem Wort stammt das italienische „Bajazzo“ (= Kleinkind) und das rumänische „Bajat“ (= junger Knabe) ab. Da nun das Zeichen Beth als Laut W ausgesprochen werden kann, bedeutet Beth ursprachlich auch „Waidh“ und das bedeutet „Weisheit“. In meiner Schöpfungslehre bezeichne ich den aus meiner Liebe hervorgegangenen Sohn „Adam Kadmon“ als „reine Weisheit“. Der Name des germanischen Gottes „Wotan“ bedeutet „der Wissende“. In jeder Kultursprache wirst Du die „doppelte Sinngebung“ (Beth = 2) des Beth/Wedh finden, nur fehlt mir hier der Raum, genauer darauf einzugehen.
B ist der Laut „des Erschaffens“: des Beginns, des Ge-bärens, des Blutes, der Berufung, des Bauherrn und Bauern. Aber auch des [Stamm]Baumes (des Lebens), der „B-lume“ (= „die
Lichtgeschaffene“) und des „B-runnens“ (erschaffenes „Geheimnis“ [= „runa“] des dahin- rinnenden Wassers [= Zeit]). Hier erkennst Du klar die hebräische Urwuzel „bara“ wieder: B = „erschaffen“ und R = „erregen“, „in Bewegung setzte“.
Inwieweit ist Dir die Dualität Deines Geistes bewußt? Wahrlich ich sage Dir: Dein Innen und Außen - körperlich betrachtet - stellen gemeinsam nur eine Seite Deiner ganzen Medaille dar. Die wirkliche andere Seite ist das „Außerhalb“ Deines geistigen Wahrnehmungsbereiches. Hast Du je nach dem „Außen“ gefragt? Gibt es ein „Jenseits alles Vorstellbaren“, ein Jenseits Deiner bisherigen Phantasie? Erst durch das Beth wird Dir die Möglichkeit gegeben, Dich selbst in Deiner Zeiträumlichkeit zu erfahren. In allen von Dir wahrgenommenen Erscheinungen wohnt Zweiheit. Diese Zweiheit ist die Wurzel Deiner Erscheinungen: Das Verborgene „be-Dingt“ dabei alles Sichtbare. Die wirkliche Weisheit erzeugt durch ihr „aufgefächert werden“ die Dummheit, so wie auch weißes Licht, wenn es von einem Prisma gebrochen wird, die „unterschiedlichsten Farben“ erzeugt. Auf dieselbe Weise erzeugst Du aus meiner endlosen Liebe - die ohne Frage „gut ist“ - das Böse, aus meinem mystischen Dunkel das Helle und aus all den sinnvollen Erscheinungen, die „für Dich“ in Erscheinung treten - durch Dein „Urteilen“ - die sinnlosen. So steht dem Dir bewußt Sichtbaren immer etwas Unbewußtes, Unsichtbares gegenüber. Genauso verhält es sich auch mit dem Leben und dem Tod. Dein „Hier-Sein“ (d.h. Leben „und“ Tod in einem gedacht) benötigt für seine Existenz das Dir noch unbewußte geheimnisvolle „Dort-Sein“.
Das Leben spielt sich nicht „hier“ ab und der Tod „dort“. Beide - „Leben und Tod“ - gehören zum „Hier“!
Aber was ist nun „dort“? Was ist das „Ganze“ von Leben/Tod, das offensichtlich auch „geurteilt“ wurde? Für das schweigende Aleph ist die Zwei noch im Gleichgewicht. So wie auch 1x1 und 1/1 sich als Eins gleich bleiben. Das Beth ist die „Explosion“ (lat. ex-ploto = auszischen; „Selbst-ent-zündung“), die Deine Seele zum „Kundschafter“ (lat. explorator) erhebt, um sich selbst zu „erforschen“ (lat. ex-ploro).
Die durch das Beth ausgelöste „Expedition“ (lat. ex-pedio = losmachen, „be“freien) und das damit verbundene „Auskundschaften“ (lat. explo-ratio) Deines „wahrhaftigen Wesens“ stellt den wirklichen Sinn „dieses“ Da-Seins dar.
Das Beth als Explosion setzt die Sprache und damit den Menschen in Bewegung. Eine bisher „in sich ruhende Seele“ wird in Erstaunen versetzt, daß unversehens aus Schweigen
Bewegung möglich ist, daß Laute die Stille „brechen“. Das Aleph wurde zum Beth - zur „Existenz“ (lat. „ex“ = heraus; „sisto“ = stellen) also - zu etwas „Besonderem“. Das Aleph
hat sich geteilt um seine eigene Schönheit erforschen und betrachten zu können. Beth symbolisiert also „einen Zweiheitszustand“ der ursprünglichen Einheit, so wie auch Du als
„In-dividuum“ die Existenz der apodiktischen Divinität (= Gottheit) darstellst. Am Ende dieser Expedition, in der Du Deine göttliche Größe zu erforschen hast, winkt das „große
Wunder“; Deine Erlösung im gelobten Land, die Welt, wo Gott - d.h. „Du selbst“ - wieder unmittelbar mit Dir verbunden bist. ICHBINDU ist HOLO-FEELING - das wunderbare
Gefühl, das Ganze zu sein. „Nichtwissen“ erzeugt diese Einheit der apodiktischen Ruhe - den Seelenfrieden!
unbewußte Dualität; Zweiheit; Trennung; trennen; Gegensatz; Außerhalb; Kehrseite usw
2 Beth b „Das Haus“
Der zweite Buchstabe, Beth, kann als „B“ aber auch als „W“ akustisch in Erscheinung treten. Darum führt Dich das Endradikal der gerade besprochenen Wurzel „Lew“ (= Herz) zum „Leb[en]“. Das Beth stellt den Durchbruch „der Wirklichkeit“ in den von „normalen Menschen“ wahrnehmbaren Bereich dar. „B“ ist eine kleine „Explosion“. Die erst geschlossenen Lippen „öffnen sich“ und lassen den „ersten Laut“ und damit auch „die Welt Deines Da-Seins“ mit diesem kleinen Urknall in Erscheinung treten. Es ist darum auch der Buchstabe, mit dem die Bibel beginnt - „be-reschith“ (2-200-1-300-10-400). Das „bereschith“ (hebr. „im Anfang“) ist der Anfang der gesamten Schöpfung. Dieses Beth (=
Haus) ist der Kern, der Samen, aus dem sich alle Erscheinungen Deines Da-Seins entwickeln (siehe Band 1, S. 237). Laß Dich überraschen, was Dich erwartet, wenn wir später die genaue mathematisch-fraktale Struktur des Wortes bereschith genauer unter die Lupe nehmen werden. Deine Welt beginnt also mit dem Zeichen, das den Namen Haus hat. Dieser Begriff weist Dich darauf hin, daß es ein „Innen“ und ein „Außen“ gibt. Das Haus grenzt nach außen ab, man schließt sich in ihm ein. Du lebst in Deiner Welt. Sie ist Dein Haus, in dem Du Dich einschließt. Das Weltall und alles, was Du Dir denken kannst, befindet sich dabei „in“ diesem Haus, dessen Grenzen sich für Dich in der unendlichen Ferne von Zeit und Raum verlieren. In diesem Haus, so groß es Dir auch erscheinen mag, existierst Du als Gefangener. Eine Mauer aus Zeit und Raum begrenzen Deine „geistige Freiheit“. Da Dir das Unendliche keine Antwort zu geben scheint, gibt es für Dich kein „Außen“. „Unendlich“ ist nur ein anderes Wort für das Dir erscheinende „Unbegrenzte“. Beim Wort „Un„be“-g[r]enzt“ hat sich das „r“ in das „Gen“ geschoben. Der Radikallaut „rrrrr“ wird durch die „Be-weg-ung“ der Zunge erzeugt und symbolisiert die dadurch entstehende „Raumzeit“ .
Im geistigen Sinn ist Deine Seele das Haus Deines wirklichen Geistes, dessen Ideen Du in Deiner Außenwelt zum Ausdruck bringst. Das von Dir modulierte und mit einem Charakter
ausgestattete „geschaffene Wort“ ist Dein „göttlicher Sohn“. Dies kannst Du im ursprachlichen Wort „ba-jat“ klar erkennen. Ba-jat bedeutet „einen Weg schaffen“. Daher nannten die alten Seher ein junges Kind - daß das Leben des Vaters weiterträgt - „Bajat“. Von diesem Wort stammt das italienische „Bajazzo“ (= Kleinkind) und das rumänische „Bajat“ (= junger Knabe) ab. Da nun das Zeichen Beth als Laut W ausgesprochen werden kann, bedeutet Beth ursprachlich auch „Waidh“ und das bedeutet „Weisheit“. In meiner Schöpfungslehre bezeichne ich den aus meiner Liebe hervorgegangenen Sohn „Adam Kadmon“ als „reine Weisheit“. Der Name des germanischen Gottes „Wotan“ bedeutet „der Wissende“. In jeder Kultursprache wirst Du die „doppelte Sinngebung“ (Beth = 2) des Beth/Wedh finden, nur fehlt mir hier der Raum, genauer darauf einzugehen.
B ist der Laut „des Erschaffens“: des Beginns, des Ge-bärens, des Blutes, der Berufung, des Bauherrn und Bauern. Aber auch des [Stamm]Baumes (des Lebens), der „B-lume“ (= „die
Lichtgeschaffene“) und des „B-runnens“ (erschaffenes „Geheimnis“ [= „runa“] des dahin- rinnenden Wassers [= Zeit]). Hier erkennst Du klar die hebräische Urwuzel „bara“ wieder: B = „erschaffen“ und R = „erregen“, „in Bewegung setzte“.
Inwieweit ist Dir die Dualität Deines Geistes bewußt? Wahrlich ich sage Dir: Dein Innen und Außen - körperlich betrachtet - stellen gemeinsam nur eine Seite Deiner ganzen Medaille dar. Die wirkliche andere Seite ist das „Außerhalb“ Deines geistigen Wahrnehmungsbereiches. Hast Du je nach dem „Außen“ gefragt? Gibt es ein „Jenseits alles Vorstellbaren“, ein Jenseits Deiner bisherigen Phantasie? Erst durch das Beth wird Dir die Möglichkeit gegeben, Dich selbst in Deiner Zeiträumlichkeit zu erfahren. In allen von Dir wahrgenommenen Erscheinungen wohnt Zweiheit. Diese Zweiheit ist die Wurzel Deiner Erscheinungen: Das Verborgene „be-Dingt“ dabei alles Sichtbare. Die wirkliche Weisheit erzeugt durch ihr „aufgefächert werden“ die Dummheit, so wie auch weißes Licht, wenn es von einem Prisma gebrochen wird, die „unterschiedlichsten Farben“ erzeugt. Auf dieselbe Weise erzeugst Du aus meiner endlosen Liebe - die ohne Frage „gut ist“ - das Böse, aus meinem mystischen Dunkel das Helle und aus all den sinnvollen Erscheinungen, die „für Dich“ in Erscheinung treten - durch Dein „Urteilen“ - die sinnlosen. So steht dem Dir bewußt Sichtbaren immer etwas Unbewußtes, Unsichtbares gegenüber. Genauso verhält es sich auch mit dem Leben und dem Tod. Dein „Hier-Sein“ (d.h. Leben „und“ Tod in einem gedacht) benötigt für seine Existenz das Dir noch unbewußte geheimnisvolle „Dort-Sein“.
Das Leben spielt sich nicht „hier“ ab und der Tod „dort“. Beide - „Leben und Tod“ - gehören zum „Hier“!
Aber was ist nun „dort“? Was ist das „Ganze“ von Leben/Tod, das offensichtlich auch „geurteilt“ wurde? Für das schweigende Aleph ist die Zwei noch im Gleichgewicht. So wie auch 1x1 und 1/1 sich als Eins gleich bleiben. Das Beth ist die „Explosion“ (lat. ex-ploto = auszischen; „Selbst-ent-zündung“), die Deine Seele zum „Kundschafter“ (lat. explorator) erhebt, um sich selbst zu „erforschen“ (lat. ex-ploro).
Die durch das Beth ausgelöste „Expedition“ (lat. ex-pedio = losmachen, „be“freien) und das damit verbundene „Auskundschaften“ (lat. explo-ratio) Deines „wahrhaftigen Wesens“ stellt den wirklichen Sinn „dieses“ Da-Seins dar.
Das Beth als Explosion setzt die Sprache und damit den Menschen in Bewegung. Eine bisher „in sich ruhende Seele“ wird in Erstaunen versetzt, daß unversehens aus Schweigen
Bewegung möglich ist, daß Laute die Stille „brechen“. Das Aleph wurde zum Beth - zur „Existenz“ (lat. „ex“ = heraus; „sisto“ = stellen) also - zu etwas „Besonderem“. Das Aleph
hat sich geteilt um seine eigene Schönheit erforschen und betrachten zu können. Beth symbolisiert also „einen Zweiheitszustand“ der ursprünglichen Einheit, so wie auch Du als
„In-dividuum“ die Existenz der apodiktischen Divinität (= Gottheit) darstellst. Am Ende dieser Expedition, in der Du Deine göttliche Größe zu erforschen hast, winkt das „große
Wunder“; Deine Erlösung im gelobten Land, die Welt, wo Gott - d.h. „Du selbst“ - wieder unmittelbar mit Dir verbunden bist. ICHBINDU ist HOLO-FEELING - das wunderbare
Gefühl, das Ganze zu sein. „Nichtwissen“ erzeugt diese Einheit der apodiktischen Ruhe - den Seelenfrieden!