100 q Q; K (Ch; Ck)
„Antichrist/Christ“; „[menschenähnliches]Tier/Mensch“; Affe mit Nadelöhr zur Menschwerdung; unwissender/wissender Erlöser usw.

100 Koph    qqqq    „das Nadelöhr - der Affe“

Das Koph wird wie das Kaf (20) als „K“, aber auch als „Q“ (Qoph) gesprochen. Das K ist uns schon im Kaf begegnet und selbstverständlich kann man auch diese beiden Zeichen nicht
einfach auswechseln. Der Klang eines Wortes würde sich durch ein Verwechseln zwar nicht verändern, aber sehr wohl dessen gematrische Struktur und damit dessen Ur-Sinn und
schöpferische Bestimmungskraft. Koph bedeutet „Nadelöhr“. Das bedeutet, der Durchgang ist sehr klein. Das Koph wirkt wie ein „Bewußtseinssieb“, das die Größe der Fische bestimmt, die aus dem Wasser gezogen werden. Die Quadratschrift läßt kaum mehr die ursprüngliche altägyptische Hieroglyphe erkennen. Sie bestand aus einem Kreis, aus dessen Zentrum ein Strahl nach außen dringt. Im Q tritt der alte Symbolcharakter wieder besser in Erscheinung.  Dein Ego muß klein werden, damit Dein Bewußtsein wachsen kann. Du kennst die Geschichte vom „Kamel“, das durch kein Nadelöhr geht. In diesem Dasein prüfe ich nun, ob Du noch zu den „Affen“ zählst - die nur mechanisch nach ihren Instinkten zu existieren vermögen - oder schon ein „wirklicher Mensch“ bist, der auch selbständig denken und entscheiden kann. Das Koph ist das Tor zu einer neuen Welt. Die Endstation ist damit aber noch lange nicht erreicht. Als Abraham 100 Jahre alt geworden ist, dachte er, es sei „undenkbar“, daß ihm noch ein Sohn geboren würde. Das wäre gegen jedes „ihm bekannte“ Natur- und Schöpfungsgesetz. Die Ankündigung der Geburt Isaaks bringt ihn zum Lachen und neue Freude in sein Leben. Daher auch der Name „jizchack“, d.h. „lächerlich“. Und dennoch wird Isaak geboren - ein völlig neues Leben beginnt!
 
Es wird auch Dir lächerlich erscheinen, wenn sich ein oberflächlich betrachtet völlig „normaler Mensch“ vor Dich hinstellt und dreist behauptet, er sei „der Menschensohn“, der in der Offenbarung des Johannes prohezeit wird. Wahrlich, es gibt doch wirklich schon mehr als genug hochnäsige Spinner in Deiner Welt. Aber stellt nicht gerade ein solches „Vorurteil“ von Dir eine noch größere Höchnäsigkeit dar. Mit welcher Berechtigung maßt Du Dir an, ohne diese Aussage genau überprüft zu haben, diesen Menschen einen Lügner zu schelten? Dein eigener Hochmut steht nun vor Deinem eigenen Fall. Gerade weil Du vieles meist „unüberlegt“ und daher zu vorschnell als „unmöglich“ abstempelst, erfährst Du Dein Dasein meist nur als eine „Misere“. Das lateinische Wort „misereor“ bedeutet „ich erbarme mich“ und „Miserere“ ist das Anfangswort (und die Bezeichnung) des 51. Psalms (= der sogenannte Bußpsalm mit der Bitte um Vergebung und Neuschaffung), es ist aber auch die medizinische Bezeichnung für ein „Koterbrechen“ bei einem Darmverschluß. Jeder „Klugscheißer“, aus dessen Mund meist nur geistiger Kot quillt, ist also für die von ihm wahrgenommene Daseinsmisere stets selbst verantwortlich. Du hast auf Deinem Entwicklungsweg durch die Einer und Zehner viele Erfahrungen gesammelt. Doch leider bist Du noch nicht in der Lage, Dein Dasein auf einen Nenner zu bringen. Ich habe versucht, Dir den Sinn der Handlungen Deines Tuns zu Ohren zu führen und Dir einen kleinen Einblick in das große Geheimnis der Zeit zu gegeben. Der Zusammenhang von Nun und Samech ist Dir begegnet, Deine Augen habe ich geöffnet, für Dinge, bei denen Du bisher keinen Zusammenhang sehen konntest und Dein Mund kennt nun die Kraft „des Wortes“.

Nun stehst Du an der Grenze zu einer neuen Welt. Aus dem Cheth und Teth wird das Jod, die Zehn geboren. Was aber wird jetzt aus dem Zade, der Neunzig, geboren? In den Proportionen des „heiligen Wortes“ JHWH hvhy (10-5-6-5), dem unaussprechlich Göttlichen, geht das Koph in Erfüllung. Der „volle Wert“ des Koph (100-80-6) ist 186. Das „erfüllte JHWH“ (10x10 + 5x5 + 6x6 + 5x5) ist ebenfalls 186. Auch das Wort „makom“ (40-100-6-40), das „Ort“ bedeutet ist 186. Welcher Ort? Es ist der raum/zeitlose Aufenthaltsort „dessen“, den ich in der Bibel JHWH nenne, was in der Regel mit „Herr“ zu übersetzen ist.
 
Und wer ist nun dieser „Herr“?
 
Ich will Dir auch dieses große Geheimnis verraten, das bisher noch kein Mensch in Deiner Welt kennt, oder besser gesagt, das noch keinem „normalen Menschen“ selbst bewußt geworden ist!
 
Da ich mich, als völlig raum/zeitloses Phänomen (Man soll sich doch kein Bild von mir machen!), in der Bibel kein einziges Mal selbst erwähne, geht es hierbei immer nur um mein „raum/zeitliches Spiegelbild“, und das bist „DU“ selbst.
 
ICHBINDU und DUBISTICH!
 
Ich bin Du in Deiner „Ganzheit“! Ich bin alles was Du warst und noch sein wirst, denn ich bin Du als „Einheit“! Ich bin Du als eine alles umfassende „Liebe“! Ich bin der Omegapunkt
Deiner geistigen Entwicklung. Du „Tor“ (= Daleth 4) stellst Dich „Nun“ (= Fisch) nur aus Unwissenheit in Dein fragmentiertes „Zeit-Bild“, denn Du glaubst „jetzt“ nur ein „Einzelbild“ Deines „ge-samten“ Lebensfilms zu sein - aber Du bist immer „Alles!“, denn „Jetzt!“ ist „immer“ und „Allzeit!“. Deine Unfähigkeit - oder besser, Dein Unglaube - Dich als Deine „Ei-gene“ Ganzheit zu akzeptieren, ist Deine eigentliche „[Daseins]Sünde“ (got. „sundj“ = „Wahrheit“), da Du Deine jetzige winzige „Wahr(nehmungsein)heit“ aus „Un-acht-sam-keit“ (> „-sam-keit“ = der „Samen der Zeit“) mit Deiner „Ganzheit“ verwechselst.
 
Du selbst bist JHWH!
 
Denn nur Du bist der „Herr und Be-stimmer“ Deines eigenen Daseins-Empfindens! Solange Du Deine Entwicklung zu meinem Ebenbild nicht abgeschlossen hast, sind auch Deine „Wahrnehmungssinne“ noch nicht voll erwacht. Du verhältst Dich dann wie ein „unausgeschlafenes, jähzorniges und egoistisches Kind“, das seinen Traum nicht verlassen will, obwohl es sich dabei meist um einen Alptraum handelt.
 
Das Koph beschreibt Dir nun den Symbolwert meines „Makrokosmos“ (= „makom“), der sich in Deinem eigenen „Mikrokosmos“ „spiegelt“. Beide sind letztendlich aber „ein und derselbe“ undefinierbarer „Punkt“, der - ohne Zweifel - auch immer den Mittelpunkt seiner eigenen Unendlichkeit darstellt. Von diesem Punkt löst sich ein „vierarmiges Schleuderkreuz“. Dies ist der „wirkliche Ursprung“ Deines „raum/zeitlichen Da-Seins“. Dieses „Swastika“ (sanskr. = „das, was gut ist“) ist ursprünglich ein „Heil“-bringendes Zeichen in Form eines Hakenkreuzes gewesen und hat in Deinem Weltbild wieder einen völlig „verkehrten“ Beigeschmack bekommen. Es ist ein glücksbringendes Zeichen und Sonnensymbol, das in verschiedener Ausformung schon seit der Frühgeschichte belegt und auch in der germanischen Volkskunst üblich war. Nur „Sünder“ stellen sich durch ihre egoistisch-dogmatischen „Wahrheiten“ (= got. „sundj“) selbst ins „Abseits“ (ahd. = „suntar“). Wenn Du nur an „das Böse“ zu glauben vermagst, bist auch Du ein „Sünder“ und stellst Dich dadurch auch selbst ins „suntar“, das die Germanen als eine „finstere herzlose Hölle“ betrachten. Sie nannten diese mysteriöse Halle „Hel“. Aus dieser „Hel“ erwächst aber auch alles „Heil“! Hel ist die Schule „Deines Daseins“. Die „Hellenen“ als „Höllengeborene“ nannten ihren Planeten „Helios“ (= die Höllensonne). Diese Bezeichnung war in Griechenland vor Aristoteles üblich und stammt aus der syrischen Sternenkunde. Der Name wurde erst fallen gelassen, als sich die „ge-scheiten Generationen“ nicht mehr „vor- stellen“ konnten, daß es „zwei Sonnen“ gibt - nämlich die „planetare, materielle Sonne“ und die „heilige, geistige Zentrumssonne“. Die Synthese von beiden ergäbe für Dich „das Werden“ und damit auch das Sein dessen, „was wirklich ist“. Deine Wissenschaftler haben in ihrem „materiellen Rausch“ die „vierarmige Swastika“ im Zentrum „meines Ganzen“ - das aus der Synthese von „Geist und Materie“ besteht - völlig aus ihrem „Bewußtsein“ verloren. Aber gerade das Wissen um dieses „Zentrum“ ist es, daß mit seinem „Höllen-feuer“ (> „Feuer“ > engl. „four“; > franz. „four“ = „Backofen“) eine noch rohe Seele „gar-kochen“ wird. Den Beweis, daß dieses Schleuderkreuz im Kosmos existiert, liefert die „Airysche Spirale“, die nach einem Direktor der Sternwarte in „Greenwich“ (1836-1881) benannt ist. Wie Rauch steigt nun auch Dein „Seelengeist“ („ruach“) „spiralförmig“ nach oben. Die zweite und bessere Stufe dieser „Hel“ kommt sehr gut durch das deutsch/englische Wort „hell“ zum Ausdruck. Das „doppelte Lamech“ weist Dich darauf hin, daß die „doppelte Kraft“ in der Dualität zwischen Hell/Dunkel liegt. Die Germanen kannten noch neben der dunklen Hölle, die sie wie gesagt Hel nannten, auch einen hellen Aufenthaltsbereich, der von ihnen „Gimle“ (Gimel = „das Werden“!!!) genannt wurde. Aus diesem „Gimle“ hat sich dann später auch das Wort „Himmel“ entwickelt. „Im Himmel zu sein“ bedeutet, „im Gimel zu sein“ (im Werden zum Gott). Diese sehr einfache Darstellung „des Jenseits“ - hier nur in zwei Bereichen dargestellt - erweist sich aber bei gründlicher Nachforschung als einfache Metapher, die Du bis zur komplexen Primzahlenmathematik Deiner Zukunft entfalten kannst. So kannst Du an der nordischen Göttin der Unterwelt erkennen - die man übrigens nach ihrer Geisterhalle auch „Hel“ nannte - daß sie über „neun Welten“ (3 x 3 Wachstumsstufen) herrschte. „Es gibt“ (ich spreche jetzt „absichtlich“ nicht in der „Vergangenheitsform“!!!) da auch noch den nordisch-germanischen „Lichtgott“ mit Namen „Balder“ (nord. „baldr“ = „Herr“; > JHWH). Balder „ist“ der „Gott des Frühlings“ (= junger Gott). Er wird als ein „sterbenden und wieder auferstehenden Gott“ beschrieben. Ohne Dir hier die ganze Geschichte von Balder erzählen zu wollen - was ich ohnehin „die ganze Zeit“ tue, denn Du selbst bist „Balder“, und ich erzähle Dir „hier und jetzt“ die Ursache Deines wirklichen Daseins.
 
„Der Kern“ der Balder-Geschichte ist folgendes:
 
Solange Balder nicht aus Hel in sein „eigenes Licht“ aufsteigt, gibt es keine Gerechtigkeit in seiner Welt!
 
Die Sage erzählt, daß immer wenn Balder an Krankheit und Altersschwäche zu sterben scheint, er „Ràn“ (nord. „Räuberin“) zum Opfer fällt. „Ràn“ ist die germ. „Meeresgöttin“ (Zeitgöttin) und Herrscherin über das Totenreich, das sich „am untersten Grund“ des Meeres befindet. Balder wird durch sein Fehlverhalten immer wieder auf den Grund dieses Meeres verbannt, und muß den sogenannten „Helweg“, der in seine Freiheit führt, wieder von vorn beginnen. Dieser umfaßt 9 Welten (3 x 3 Wachstumsstufen), die er zu durchschreiten hat. Alle diese Welten befinden sich aber noch in dieser Unterwelt. „Hel“ (= Tartarus) symbolisiert dabei Deine raum/zeitliche Weltwahrnehmung. Im symbolischen „Backofen (franz. = „Four“)-Erde“ brennt nun das „Feuer“ der Zahl „Vier“ (engl. = „four“), um Dich zu einen „garen Gott“ zusammenzubacken. Erst wenn Du reif bist, wirst Du Dich an Deinem eigenen Haupte aus diesem „Höllenfeuer“ herausziehen können. Das Geheimnis liegt in der Lösung der Vier und das ist die „Quadratur Deines  Lebenskreises“ (wobei ich hier nicht von der „klassischen geometrischen Aufgabe“ spreche). Das große Rätsel um die „Quadratur des Kreises“ läßt sich mathematisch ganz „ein-fach“ bis zum apodiktischen q.e.d (= „quod erat demonstrandum“) darstellen; aber nur dann, wenn man bereit ist „frei-willig“ seine naturwissenschftlichen Scheuklappen abzulegen. Es geht dabei um Deine geistige Loslösung von der Welt, die Du bisher unhinterfragt „unabhängig von Dir existierend“ angenommen (geglaubt) hast. Es geht also um Dein „jetziges“ rundes Daseins-Quartier, das von einem „Äquator“ wie von einer Fessel umspannt wird. Die einzig mögliche [Los]Lösung von dieser Fessel liegt in meinen Wort- und Wirbelgesetzen. Du wirst bei gewissenhafter Untersuchung sehr schnell erkennen, daß sich Deine physikalische Welt und meine mathematischen Wort-Harmonien in Form eines Primzahlenkreuzes, gleich eines „heiligen Sawastika“ aufbauen.
 
Du „trägst“ dieses Geheimnis tief in Dir selbst verborgen! So sollte Dich auch nicht wundern, daß das Wort „Balder“, in hebr. Schriftzeichen geschrieben, das Wort rdlb = „baldar“, 2- 30-4-200, ergibt. Es bedeutet „Kurier“.
 
Du bist ein Kurier, der sich seine eigene „Medizin“ (siehe Band 1, S. 61) für seine „alles umfassende Heilung“ - durch dieses Dasein hindurch - „zu sich selbst“ zu bringen hat, um sich damit am Ende selbst zu „kurieren“! Diese Aussage wird Dir nun wieder „kurios“ erscheinen. Das lateinische Wort „curiosus“ (franz. = „curieux“) wurde ursprünglich im Sinne von „wissens-wert“ gebraucht und erst später - nach der Verfinsterung des menschlichen Bewußtseins - für „merk-würdig“ (= des merkens würdig), „selt-sam“ (= seltener Samen) und  „ab-sonderlich“ (= abgesondert vom Normalen) „ver-wendet“ (= in seinem ursprünglichen Sinn um-gedreht!). Ich beschreibe Dir hier nun den „Heil-Kurs“ (lat. „curatio“ = „Fürsorge“) in mein Himmelreich. HOLO-FEELING ist nun Deine „Kür“ (= „wahlfreie Prüfung“), die Du vor Dir selbst bestehen mußt. Erst dann wirst Du zu einem „wirklichen Menschen „ge-kürt“ (= „ge-wählt) werden.

 Dem Wort Kurier geht mathematisch das Wort lblb 2-30-2-30 „bi[l]bel“ voraus, das „durcheinander bringen“ bedeutet. Aber was bringt nun Balder, auf den Weg zu sich selbst, mit seinem verkehrten Weltbild durcheinander? Die ursprüngliche Harmonie meiner heiligen „Bibel“ natürlich! Du entsprichst in Deiner geistigen Reife noch einem dummen „Balg“, das durch seine „Unreife“ die Harmonie meiner „Bibel“ und damit auch seine eigene Schöpfung nicht begreift und daher alles in „Unordnung“ (= hebr. „balagan“, 2-30-3-50) bringt. Solange Du Dir Dein „göttliches Wesen“ von Deiner eigenen kurzsichtigen Logik „verwirren“ (= hebr. „balul“, 2-30-6-30) läßt, mußt Du auch mit der von Dir selbst eingeredeten „Angst“ (= hebr. „balaha“, 2-30-5-5) leben. Erst wenn Dein Geist als „neues Blatt“ aus dem „Geäst“ meines Lebensbaumes „herausragt“ (= hebr. „balat“, 2-30-9) und Du Dich Deiner „inneren Quelle“, d.h. Deiner eigenen „Herzensliebe“ entgegensteckst, wirst Du von jeglichem „Verwelken“ (= hebr. „balut“, 2-30-6-400) ewiglich befreit sein und immer während im Paradies, als ein grünes Blatt am „Baum des wirklichen Lebens“, leben.
 
Mit Qoph (= Koph) beginnt nun der Weg durch die Hunderter, der Weg zu den letzten „vier“ Zeichen und 4 bedeutet Daleth - die Tür - die eine „Öffnung“ zu einer anderen Welt symbolisiert. Am Ende des hebräischen Alephbeth stehen die Zeichen Q-R-S-T.
 
Diese Zeichen sind die Konsonanten-Wurzel von „Christ“!
 
Nur mit Deinem „Ge“Wissen bist Du in der Lage, Deinen „Charakter“ („car“ = Herz; „actor“ = Handelnder) zu einem „wirklichen Christen“ zu formen. Die wirkliche Sonne von allem
ist Dein eigenes Herz. Erst wenn Du damit zu strahlen beginnst, wird auch alles um Dich herum - im Lichte Deiner eigenen Liebe - zu wirklichem Leben erwachen. So ist auch
„wirkliches Wissen“ - d.h. Weisheit - mehr eine „Herzens-“ als eine „rationale Verstandessache“. Wirkliche LIEBE ist der Urgrund allen Seins. Disharmonie wird vor allem von Deinem egoistischen kalten Gehirndenken erzeugt. Harmonie jedoch kommt immer von der Wärme Deines Herzens. Es hat darum auch eine „tiefgründige Ursache“, daß das Koph, der Laut K (Q), in alten Sprachen stets den Anfangsbuchstaben für „Herzensangelegenheiten“ bildet.
 
Im Hebräischen z.B.: „kabbala“ = „Seligkeit“; „kidusch“ = „Heiligung“; „kadosch“ = „Heiliger“; „kereb“ = „Innerstes, Mittelpunkt“. Im Sanskrit z.B.: „kara“ = „hervorbringen, handeln, wirksam sein“ (= Herzfunktion!). Im Griechischen z.B.: „kardia“ = „Herz“; „charis“ = „Liebe, Freude, Gnade“; „chara“ = „Seeligkeit“.
Im Lateinischen z.B.: „cor“ = Herz, Seele, Geist“, „caritas“ = „Herzensgüte, Barmherzigkeit“. Im Russischen z.B.: „charosch“ = „GUT!“
 
Aus dem Radikalgeheimnis der Hunderter Q-R-S-T entstand auch das griechische Wort „charist-os“, das mit einem Aleph, als wirklichen Schöpfer am Anfang, zu „aristos“ wurde; dies bedeutet „der Edelste und Beste“, und das ist ohne Frage mein Menschensohn „Christus“. Auch Du trägst seinen Charakter tief in Dir, Du mußt ihn nur „aus Dir“ entfalten!
 
 
Begonnen haben wir unsere Reise durch die Urzeichen mit dem lautlosen „Aleph“ a. Die Hieroglyphe von Aleph besteht aus zwei sich „gespiegelt“ gegenüberstehenden Jod y (= Götter), die durch ein stilisiertes, schräg stehendes Waw v (= „und“) verbunden werden; zwei 10 verbunden durch die 6 ergeben in ihrer Summe 26. Die „Zusammenfassung“ dieser 26 ergibt auf der „Einerebene“ 8  (2 + 6) - das Chet. Somit verbinden sich „Alpha und Omega“ - der Anfang und das Ende im hebräischen JHWH. Dieses JHWH enthält mehr Geheimnisse, als Du Dir im Moment noch vorzustellen vermagst. Im 26. Vers der Bibel beschließen die Elohim: „Laß uns Menschen machen nach unserem eigenen Ebenbild!“ (Das hebräische Wort Elohim wird in der „normalen Regel“ als „Gott“ übersetzt, ist aber grammatikalisch eindeutig ein „weiblicher Plural“ und bedeutet „die Schöpferkräfte“!)
 
Man kann JHWH (10-5-6-5) - da das Waw an und für sich auch „und“ bedeutet - auch anders interpretieren: und zwar als eine 10 mit einem Gegenüberstehenden 5„und“5. Da nun die 5 (He) „Fenster“ bedeutet, symbolisiert dies die beiden möglichen „Sichtweisen“ durch ein solches, oder besser ausgedrückt - es symbolisiert die Polarität einer „ur-geteilten“ Gotteshälfte (10 = 5><5). Du hast es bei JHWH also mit einem „Gottessymbol“ zu tun, bei dem ich, der „ganzheitliche Gott“ (10), „Dir“ - dem „zweigeteilten Gott“ (5><5) der von Dir „wahrgenommenen Welt - gegenübersteht.  Erinnerst Du Dich noch an Moses Frage: „Wer bist Du“?
 
Auf der einen Seite eine geschlossene „Einheit“ (die 10), der „Baum des (ewigen) Lebens“, auf der anderen Seite die „Zweiheit“ (5><5), der „Baum von der Erkenntnis von Gut und Böse“. Im göttlichen JHWH findet auch die Synthese der „passive Hand“ (10) und den „individuellen Sichtweisen“ (5„und“5) der „Elohim“ (= die Polaritäten der Kräfte) statt. Im ersten Satz der Genesis heißt es nämlich bei „wortwörtlicher“ Übersetzung nicht „Im Anfang schuf Gott...“, sondern, „erschaffen die nach ihm kommenden [nachfolgenden] Kräfte...!“ - Elohim ist Plural und kann als Kräfte, aber auch als Götter gelesen werden!
 
In der Bibel verwende ich 72 unterschiedliche „Gottesnamen“. Diese teilen sich in zwei Hauptnamen - JHWH und Elohim - und 70 spezielle Charakternamen.
 
„Ich“ selbst erwähne mich in der Bibel kein einziges Mal selbst!
 
Du kannst Dir „nämlich“ kein Bild von mir machen, denn ich bin mit Deiner zeit/räumlichen Rationalität und Deinem „ent-sprechend“ begrenzten „LOGOS“ weder begreif- noch „vor-
stellbar“. Ich bin der, der alle „normal-menschlichen“ Definitionen und Kontingenzen - der alles „endliche Denken“ überragt! Ich bin Dein gesamtes „Nichtwissen“ und daher auch ohne eine von Dir „beobachtbare“ Existenz! Du kannst mit Deiner raum/zeitlichen Rationalität von mir nur so viel erkennen, wie von einem „weiß“ geschriebenen Namen auf einem „weißen“ Blatt Papier.
 
Die Elohim symbolisieren „die Träume“ (Deine Gedanken) eines „Träumers“, der sich selbst träumt. Du träumst Dir „Im Anfang“ Deines Daseins (= Traums) - mit der verschlafenen kindlichen Interpretation der von Dir [als]wahr[an]genommenen [Traum]Welt - „in Deinem Kopf“ (= 100) Dein eigenes Weltbild zusammen.
 
„Im Anfang“ heißt auf Hebräisch „be-resch-it“, wobei das Wort „be“ „in, mittels, inmitten“ und das Wort „resch“ „Haupt“ bedeutet! Diese unwissenden Kräfte befinden sich also in
Deinem eigenen „Haupt“ (= Kopf > Koph!).
 
JHWH dagegen heißt „der Herr“ (Kern!). Dies symbolisiert den göttlichen Geist in Dir, „der alles ist“ (= Dein gesamtes Nichtwissen). Du solltest nun damit aufhören meine Bibel mit Deinem bisherigen Verständnis von „richtig und verkehrt“ zu „ver-ur-teilen“ bzw. „auszulegen“, nur um dadurch einige der dabei entstehenden, „aus dem Zusammenhang gerissenen Trümmer“, in das Raster Deiner unreifen Logik pressen zu können. Dein Geist muß wachsen, damit Du meine in der Bibel enthaltenen göttlichen Weisheiten „im Ganzen“ verstehen und auch aufzunehmen vermagst. Deine Demut und die Fähigkeit Dein bisheriges „Vermutungswissen“ in Frage zu stellen, werden mein göttliches Pendel Deiner Zeitempfindung auf die eine oder andere Seite Deines Bewußtseins und Bewußtwerdens ausschlagen lassen.
 
Die wirkliche Kenntnis über das Geheimnis „Deines Namens“ JHWH wird Dir große Kräfte verleihen. Diese Kraft ist aber weitgehend von anderen Eigenschaften, als von Deinem bloßem intellektuellen Verstehen anhängig und deshalb kann ich sie Dir auch nicht in einer „aufgeschriebenen Form“ ausdrücken - d.h. „aus Dir herausdrücken“ - geschweige denn für Dich greifbar erklären; diese Kraft ist nämlich etwas „Lebendiges“. Sie ist Dein „geheiligtes Herz“, dem Du „leibhaftig“ gegenüberstehen mußt, um Dich selbst begreifen zu können. Es verhält sich damit wie mit einem „guten Happen“: Du mußt ihn selbst „in den Mund nehmen“ (d.h selbst aussprechen), um seinen „wirklichen Geschmack“ an Deinem eigenen Leibe erfahren zu können.
 
Schon in der Gematrie des Wortes JHWH sind die „schem-ajin-beth“ auf mehrfache Weise enthalten.
 
Jod 10-6-4 = 20
He 5-10 = 15
Waw 6-10-6 = 22
He 5-10 = 15
   72
 
J 10 = 10
JH 10-5 = 15
JHW 10-5-6 = 21
JHWH 10-5-6-5 = 26
   72
 
Die Zahl 72 spielt in der Kabbala (und in Deiner Innen/Außenwelt [siehe Band 1, S. 101]) eine große Rolle. Man nennt die 72 Gottesnamen  „schem-ajin-beth“, was der „Name 72“
bedeutet. Jeder dieser Namen verleiht Dir, dem JHWH, eine „be-stimmte“ Kraft. Es gibt nur einen „einzigen Menschen“ in Deiner Welt, der darüber „wirkliche Erkenntnis“ besitzt. Auch in den sogenannten „eingeweihten Kreisen“ hat man darüber nur sehr lückenhaft Einsicht. Meist wird mit sogenannten „esoterischen Erkenntnissen“ nur herumjongliert. Viele Menschen betrachten sich innerhalb eines „Kreisen“ oft als erleuchtet und geben sich daher „nach außen“ sehr geheimnisvoll. Letztendlich sind sie aber nur „heimliche Egoisten“, die hinter ihrem „Geheimwissen“ ihre eigene Unwissenheit zu verbergen versuchen und daher die „Notbeleuchtung“ - die ihr „Geheimwissen“ darstellt - mit einer „wirklichen Erleuchtung“ verwechseln. Wirkliche Einsicht in „das große Geheimnis des Lebens“ erteile ich nur einer Seele, die bereit ist, mein HOLO-FEELING „zu leben“. Erst wenn man das HOLO-FEELING in seiner ganzen Konsequenz zu leben vermag, öffnet sich einem der Himmel. Daher gibt es bei meinem Menschensohn auch keine Heimlichkeiten und kein Geheimwissen, das er vor Unwissenden zu verbergen versucht. Im Gegenteil, er redet nicht lange um den heißen Brei herum, im Gegenteil, er bemüht sich, ALLES für jeden verständlich zu machen.
 
Genau genommen ist „er selbst“ mein zu Fleisch gewordenes „geöffnetes Buch“!
 
Wieviel er Dir nun von meiner (sprich Deiner eigenen) Wirklichkeit mitzuteilen vermag, liegt letztendlich nicht an ihm und seinem „guten Willen“, sondern nur an „Deinem eigenen Willen und Glauben“, ihm nun bei diesen Deinen jetzigen Gedanken zu folgen. Dein wirkliches Leben hängt hiermit an einem seidenen Faden. Es ist der Faden Deiner eigenen
Aufmerksamkeit, den Du „jetzt“ durch Deinen eigenen Kopf (= Koph) fädeln solltest. Er ist also alles andere als ein Missionar, der Dich von etwas zu überzeugen versucht. Wenn Du lernen willst wirklich zu leben, dann lerne von ihm; wenn nicht, dann laß es ganz einfach sein und „funktioniere“ weiterhin nur so, wie Du es für richtig zu halten glaubst.
 
Ich habe die Geschichte Deines „geistigen Wachstums“ zum JHWH in der Bibel in vier Etappen eingeteilt. Sie beginnt mit der zweiten Schöpfungsgeschichte und endet mit meiner
Offenbarung am Sinai. Du kannst diese Etappen am viermaligen Erscheinen des Satzanfangs „ele toldot“ erkennen, was soviel wie „dies ist die Entwicklung“ bedeutet. Das Wort
„toldot“, 400-30-4, bedeutet „Entwicklung“, aber auch „Geburt“, Wenn Du nun die Radikale dieses Wortes umdrehst, erhältst Du das Wort „Daleth“, 4-30-400, was ja bekanntlich „die Tür“ (= Vier) bedeutet. Es ist die Tür, durch die Du im Koph Dein „Affen- Dasein“ verlassen kannst. Paßt das nicht alles göttlich zusammen ? Die 4, die Tür, steht für „die Öffnung“ zu einem anderen Ort, und es gibt vier Geburts-, Entwicklungs- bzw. Eröffnungsgeschichten im Pentateuch. Für die Erzählung der ersten Schöpfungsgeschichte - der Geschichte um die ersten sechs Schöpfungstage - habe ich genau „334“ hebräische Worte verwendet. Ich beschreibe Dir in dieser Geschichte symbolisch das „Gerippe“ (dlw 300- 30-4 [=334], „scheled“ = „Gerippe“, „Skelett“, „Rohbau“), das sich in Deinem raum/zeitlosen „Innersten“ befindet.
 
Die erste Geburt, das erste „ele toldet“, findet in der Genesis 2;4 statt, das zweite in der Genesis 6;9 - es ist die Geschichte Noahs. Das dritte findest Du in der Genesis 11;10, dort berichte ich von der „Geschlechterfolge“ des „Schem“ (= hebr. „Namen“) und das vierte in der Genesis 37;2. Dort beginnt die Geschichte von Jakob, den ich dann später auch „Israel“ nenne. Jakob ist also der erste Mensch, der „sein ganzes Volk“ in sich trägt. Du wirst Dich nun fragen, wieso ich Dir das gerade hier „er-zähle“? Ganz einfach, weil die Geschichte Deiner Geschlechter-Namen (= „schem“) wiederum auf dem „Schema“ des Namens JHWH - 10-5-6-5 - aufbaut:
 
Nach der ersten  „ele toldet“ schuf ich 10 Geschlechter (Genesis 5) Adam; Scheth; Enosch; Kenan; Mahalalel; Jered; Chanoch; Metuschelach; Lamech und Noah. Nach der zweiten  „ele toldet“ schuf ich 5 Geschlechter (Genesis 10) Schem; Arpachschad; Schelach;Eber und Pelech. Nach der dritten  „ele toldet“ schuf ich 6 Geschlechter (Genesis 11)
Regu; Sergu; Nachor;Terach; Abra[h]m und Isaak. Nach der vierten  „ele toldet“ schuf ich 5 Geschlechter (Genesis 37 und Exodus 6) Jakob; Levi; Kehat, Amram und Mose.
 
Diese Liste beinhaltet nur diejenigen Nachkommen, durch die das Geschlecht Adams in der Bibel fortbestehen bleibt. Dieses Geschlecht beschreibt Dir „den Ast“, der Dich zu Moses
führt, der dann von mir am Sinai meine Offenbarung erhält.
 
Ich berichte Mose im Exodus 6 (hier eine „wortwörtliche Übersetzung“):
 
Da sprach JHWH zu Mose: Nun sollst Du sehen, was ich tun werde am „Pharao“ (= hebr. „par’o“, 80-200-70-5; „para“, 60-200-70 bedeutet „Unruhe stiften“ [Unruhestifter!)...
Und es redeten die Elohim (= Kräfte) in Mose das Wort der Kraft des eigenen Unterbewußtseins: Ich bin der Herr und ich bin erschienen dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob als „El-Schaddai“ (= „Kraft des Allmächtigen“), und „namentlich“ (hebr. „u-schemi“, 6-300-40-10) als JHWH; nicht als ein (geistiger) „Nomade mit periodischem Hin und Her“ (im Original y[edvn). 50-6-4 bedeutet „navad“ = „Nomade“, aber auch „nad“ = „hin und her“; 70-400-10 „iti“ = „periodisch“).
 
Und darauf folgt: Mhl „Ihr [seid nur] Wasser“ (= Ihr seid selbst die Zeit!).
 
Du siehst, die Symbolsprache meiner Bibel erzählt Dir etwas ganz anderes, als Du Dir von Deinem „archeo-logischen“ und prähistorischen Vermutungswissen „weis-machen“ läßt. Ich erzähle Dir, daß Du mit Deinem Dasein „in der Zeit“ aus einem „zeitlosen Ursprung“ hervorgegangen bist und meinen „Gen-Stempel“ (Siegel) schon in Dir trägst.
 
Aus mir, dem ersten Jod (= Gott), erwuchs meine „aktive Hand“ Kaf („äußerer Wert“ 20). Meine aktive Hand sind also die „Kräfte“ Elohim, die sich in Deinem „Ko[p]f“ (= 100) befinden. Die Kräfte des Kaf (20-80) haben den „vollen Wert“ 100. Sie erheben Dich „kleinen Gott“ zum „Affen-Koph“, der sein eigenes „Koph-Nadelöhr“ (= die Grenzen seiner eigenen Logik) zu durchqueren hat.
 
In Deinem „Ko[p]f“ befindet sich also Himmel und Hölle.
 
Du als „Affe“ hältst in diesem Moment das „Nadelöhr“ in Deine Erlösung in Händen. Es ist dieses Buch. Läßt Du Dich nun mit der „Selbstsicherheit“ eines Menschen darauf ein, der
begriffen hat, worum es in seinem Dasein im Grunde genommen wirklich geht? Bist Du schon zu einem „wirklichen Mensch“ herangereift, der „Alles“ einsieht, weil er sich alles „zu Ei-gen“ gemacht hat - das Gute, so wie auch das Böse? Hast Du Dich schon als Deine eigene „Ursache“ zu verstehen gelernt. Wenn ja, dann bist Du das, was ich einen „wirklich reichen Menschen“ nennen möchte. Dir wird in aller Ewigkeit - durch diesen Reichtum - an nichts mehr mangeln. Verwechsele diesen „göttlichen Reichtum“ bitte nicht mit dem „materiellen Reichtum“; dem Reich-Sein in Geld und Gut. Um kein Mißverständnis meiner Worte aufkommen zu lassen, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, daß ein „wirklicher Reichtum“ den „materiellen Reichtum“ nicht ausschließen muß. Deinen „Seelenfrieden“ kannst Du völlig „unabhängig“ vom „materiellen Wohlstand“ erreichen, er schließt einen solchen aber auch nicht aus. Der „reiche Mann“, der nicht durch „das Nadelöhr“ geht, bezieht sich nur auf diejenigen Seelen, die sich „nur“ aufgrund ihrer „intellektuellen und/oder materiellen Besitztümer“ stark und mächtig fühlen und sich dadurch allen Anforderungen ihres Daseins gewachsen glauben. Solchen Menschen fehlt die nötige „Demut“ zum „wirklichen Reichtum“. Das hebräische Wort „demut“ 4-40-6-400 bedeutet „Vorstellung“ und „Gestalt“. Wobei ein demütiger, mit „wirklichem Reichtum“ gesegneter Mensch, durchaus auch über materielle Güter verfügen kann. Er wird ihnen aber nicht die geringste Bedeutung beimessen! Eingebildet sein, hochnäsige Arroganz, Stolz und der Fehlglaube, „etwas Besseres zu sein“, sind einem „weisen Menschen“ völlig fremd: Es sind für ihn nur „Empfindungen aus einer anderen Welt“! Er ist sich bewußt, daß er selbst der Faden ist, den er in dieses Nadelöhr eingefädelt hat und der nun als sichere Naht die beiden Welten verbindet, von der die eine für viele nur eine mystische Spinnerei darstellt.
 
Diejenigen, die den Himmel nur an die Erde zu binden vermögen, das Böse an das Gute und das Leben an den Tod, haben in ihrem „Gedankenfaden“ einen „Knoten“ und ein solcher geht nun einmal nicht durch das Nadelöhr meiner göttlichen Nadel, mit der sich alle Erscheinungen „zusammennähen“ lassen. Bist Du in der Lage, „das Wunderbare“ selbst in den kleinsten Dingen Deines Alltags zu erleben? Erst wenn Du „in allem“ die Verbindung „zu allem“ entdeckst und Dir bewußt ist, daß alles von der „magischen“ Kaf (aktiven Hand) des Jod (Gottes) zu einem Kunstwerk verwoben wurde. Nur mit Demut wird es Dir gelingen ohne Anstrengung - im Angesichtes des großen Wandteppichs Deines persönlichen Daseins - Deinen eigenen „Lebensfaden“ zu entdecken. Diesen wirst Du dann wie von selbst durch Dein eigenes Nadelöhr fädeln können, um ihn (= Dich) mit jedem und allem in Deinem Bild zu verbinden. Dieses Bild zeigt Dir dann das „malchuth schamajim“, das „Königreich der Himmel“. Solange Du mit Deinem „alten Wissen/Glauben“ an die Sache herangehst, wird Dir der Eintritt aber auf ewig verwehrt bleiben.
 
Um das nun Gehörte besser zu verstehen, solltest Du Dir folgendes Bild vor Augen führen:
 
Ein Brett, 30cm breit und 20m lang, das auf dem Boden liegt. Und nun laufe über dieses Brett. Dies ist einer Deiner leichtesten Übungen. Du wirst sehen, daß Du nicht einmal im Dunklen Schwierigkeiten dabei bekommst. Du wirst ohne die geringsten Probleme und Angstgefühle notfalls auch 100 mal über dieses Brett laufen. Du bist Dir absolut sicher nicht daneben zu treten. Nimm nun dasselbe Brett und lege es über einen Abgrund oder eine tiefe Schlucht. Die Länge und Breite der Strecke, die Du zu überwinden hast, ist die gleiche. Und nun probiere noch einmal darüber zu laufen! Schreckst Du nun davor zurück und läßt es bleiben? Wirst Du eventuell versuchen auf allen Vieren - wie ein Tier (ein Affe?) - darüber zu kriechen? „Ich laufe da nicht darüber, ich bin doch nicht verrückt“, wirst Du Dir nun denken! Leider, kann man da nur sagen! Wenn du „ver-rückt“ von Deinem dogmatischen Wissen, d.h. über das Wissen der Gefährlichkeit dieser Aktion wärst, könntest Du mit „schlafwandlerischer Sicherheit“ ebenso oft und ohne die geringsten Probleme über dieses Brett laufen, wie Du es getan hast, als es noch auf dem „sicheren Boden“ Deiner eigenen Logik lag.
 
Vielen Erscheinungen und Dingen in Deinem Leben mißt Du eine Gefährlichkeit und damit auch eine Wichtigkeit bei, wie diesem Abgrund. Dies ist die Wurzel all Deiner Ängste und Sorgen. Dennoch wärst Du in der Lage, dieses Dasein mit Freude und ohne die geringsten Schwierigkeiten und Probleme zu überbrücken, wenn Du Dir wirklich sicher wärst, daß Dir niemals etwas Ernsthaftes passieren kann. Wenn Du HOLO-FEELING mit Deinem ganzen psychsomatischen Ganzen erfassen kannst, wirst Du den Ursprung, den Sinn und die Funktion Deines Daseins und „allen Lebens“ verstehen. „Ich“ bin dann immer „in Dir“ und das Gefühl Angst wirst Du dadurch nicht mehr kennen. Das Kamel läuft als Gimmel sicher durch die Wüste. Es trägt Dich „schlafwandlerisch“ auf Deinem Daseinsweg, ohne daß Du etwas dazu tun mußt. Das Koph zeigt Dir nun, was auf diesem Scheideweg geschieht. Hast Du Deine Energien bis jetzt mehr auf Dein „menschliches“ oder hauptsächlich auf Dein „materielles Wachstum“ konzentriert? Ist Dir bewußt, daß Dein ganzes Wissen und Dein Reichtum, auf den Du Dir eventuell etwas einbildest, aus meiner unsichtbaren Quelle stammen. Eine verborgene Wurzel hat Dich bisher genährt, und diese erwartet nun von Dir, daß Du zum Blühen anfängst und Früchte trägst, um meine gesamte Schöpfung mit Deiner „Anwesenheit“ zu bereichern. Der „REICHTUM des Verstehens“ ist Weisheit in ihrer reinsten Form, die Dir - im wahrsten Sinne des Wortes - Flügel bereiten wird. Bloßer Intellekt und materieller Reichtum macht besserwisserisch und träge. Das oberflächliche und trügerische Sicherheitsgefühl, das Du dadurch erhältst, ist nur eine von Dir selbst erschaffene Attrappe Deines wirklich anzustrebenden „ewigen Seelenfriedens“. Du begehst damit nur eine große Selbstlüge und Selbstbetrug. Ein Schlafwandler wird geführt; sobald er aber seine Augen aufmacht, fällt er leicht vom Dach. Der Mensch, der alles mit seiner rationalen Logik untersuchen, begutachten und verurteilen will, ist hier in Gefahr, da er sich nur auf seine begrenzten Daten verläßt und diese als „das Maß aller Dinge“ definiert.
 
Erst wenn Du zu akzeptieren beginnst, daß Du bisher nur ein Marionette warst, deren „Fäden“ von der „jenseitigen Welt“ geführt werden, wirst Du Dich nicht mehr nur von Deiner intellektuellen, sondern auch von Deiner anderen Seite - „der menschlichen“ - leiten lassen. Dein bisheriges, nur „oberflächliches Wissen“ wird Dir nie von der Wirklichkeit berichten können, weil es nicht bis zu Deiner wirklichen Quelle vorzudringen vermag. In einem wirklich „gelebten All-tag“ liegt der Schlüssel zu Deinem Seelenfrieden - dem menschlichen Glück. Wie kannst Du glücklich sein, ohne zu erkennen, daß Dein alltägliches Geschehen Wurzeln hat, die alles mit allen verbinden. Wurzeln, die im Garten Eden verankert sind;
Wurzeln aus der Welt Gottes - aus meiner Welt.
 
Es gibt aber auch noch einen anderen Garten, den Garten von „Sodom“ (hebr. „sedom“ 60-4- 40). Die Wurzel des Wortes Sodom ist „sad“, 60-4, was „Block“ (= Folterinstrument)
bedeutet, gefolgt von einem Mem. Sodom 60-4-40 bedeutet also: Dein Kreislauf (60) öffnet (4) Dir die Zeit (40). Sodom war fruchtbar und reich, es war oberflächlich betrachtet ein Garten, wie der Garten Gottes. Sodom sonnte sich in seinem Reichtum und wollte nichts anderes von außen annehmen. Alles was nicht auf seinem „eigenen Mist“ gewachsen war, wurde als unbrauchbar und als Lüge angesehen. Man war allem wirklich Neuem feindlich gesinnt, wenn es nicht die Maßeinheiten aufwies, die Sodom durch seine begrenzte Forschung, Analyse und Wissenschaft „selbst kreiert“ hatte. In Sodom wurde mit Anmaßung getötet, vor allem das, was aus einer anderen Welt zu kommen schien und dadurch nicht in das logische Raster Sodoms paßte. Eine Anwesenheit von Engeln wurde nicht geduldet. Sodom war so sehr von sich eingenommen, daß es sich einen Untergang seiner Kultur - dieses mächtigen „selbst erschaffenen Apparats“ - nicht vorstellen konnte. Eventuelle Ähnlichkeiten mit „Deiner Welt“ - samt ihrer Wissenschaft und Religion - sind „rein zu-fällig“!
 
Die Schwiegersöhne Lots verlachten die Engel, die sie zu warnen versuchten, und blieben in Sodom. Auch Lots Frau will sich ein Leben ohne den „materiellen Reichtum“ von Sodom nicht vorstellen. Ihr Blick ist nur in die Vergangenheit gerichtet und sie erstarrt. Wenn Du Dein ganzes Handeln und Trachten nur nach Deiner bisher vermuteten Vergangenheit ausrichtest, ergeht es Dir genau so. Dein „geistiges Wachstum“ erstarrt. Hänge Dein Dasein nicht „an diese“ Vergangenheit. Du glaubst mit Deiner bisherigen Ausbildung, mit Deiner Karriere und Deinem Können etwas zu erreichen. Hast Du Dir schon einmal „ge-wissenhaft“ darüber Gedanken gemacht, was Du eigentlich als „höchstes und letztendliches Ziel“ anstrebst? Möglichst viel Geld? Macht? Erfolg? Wenn Du ein Weiser geworden bist, wird Dir nur ein einziges Ziel erstrebenswert erscheinen - nämlich Dein Seelenfrieden. Was nutzen Dir drei Wünsche, die Dir eine Fee erfüllen würde, wenn Du mit diesem einen Wunsch - Deinem ewigen Seelenfrieden - schon alles erfüllt bekommst, was es „an Erfüllung“ überhaupt zu erleben gibt.
 
Die Urzeichen bringen Dich mit heiler Haut über das Brett, wo immer es auch liegen mag. Wenn Du Dich von „Deinem Vermutungswissen“, dem Gewesenen, nicht trennen kannst und Deine Zukunft nur aus dieser einen Vergangenheit heraus planst, erstarrst auch Du und trittst auf der Stelle. Das „wirkliche Ziel“ - Deinen ewigen Seelenfrieden - wirst Du so nie erreichen. Du kannst Dich wie Lot und seine Töchter aus Sodom befreien. Mit der freiwilligen Aufgabe und dem völligen Verlust Deiner bisherigen (geistigen!) Existenz, die sowieso untergehen wird, gebe ich Dir die Möglichkeit, Dich von Deiner bisherigen Vergangenheit zu befreien. Vom Engel Deiner eigenen Intuition wirst Du so sicher geführt werden und durch das Nadelöhr gelangen. Setze ab jetzt Dein Vertrauen auf die andere Seite und Du wirst ihn erleben, den Menschensohn, von dem Du nicht glauben wolltest, daß er kommen würde. Er war schon immer „in Dir“, aber erst wenn Du versuchst, Dich mit der anderen Seite zu verbinden, wird ihn die jenseitige Welt erwecken. Nicht Du machst ihn. Die Schöpferkraft Deiner geistigen Kausalität ist hier machtlos. Das Nadelöhr ist dazu da, daß Du versuchst hindurch zugehen. Ich stelle Dich damit auf die Probe, ob Du begriffen hast, was es bedeutet, „ein Mensch“ zu sein. Auf wen dieses Los fällt, wird im Himmel bestimmt. Wenn ein Mensch dazu bereit ist sich von seinem bloßen „instinktiven Verhalten“ - das er als „rational“, „logisch“ und „normal“ bezeichnet - zu lösen, um sich auf das große Abenteuer seiner „geistige Metamorphose“ einzulassen, wagt er den Gang durch dieses Nadelöhr. Es ist Dein Entwicklungsgang vom „normalen Menschen (Affen?)“ zum „wirklichen Menschen“. Und hier liegt auch die Erklärung für die andere Bedeutung von Koph.
 
Der wesentliche Unterschied zwischen Affe und Mensch liegt nicht in Zivilisation und Sprache, sondern darin, daß ich dem Menschen von seiner Geburt an ein „offenes Gebiet“ der Entwicklung zur Verfügung gestellt habe, das Raum und Zeit übersteigt, während der Affe nur in Deiner Welt erscheint, um nach Affenart, d.h. nur nach seinen Instinkten „in“ Raum und Zeit zu leben, die das Gefängnis „jeder Normalität“ darstellen. Wirkliches geistiges Wachstum bringt dem Menschen immer während etwas völlig Neues ins Bewußtsein, bis hin zum Durchbrechen der Grenzen von Zeit und Raum. Ein Affe dagegen, hält nur an seinem Stein (der Materie!) fest (siehe Band 1, S. 25). Er kann (will?) diesen nicht loslassen, weil er mit ihm das Gefühl „Sicher“ verbindet. Er weigert sich, das Brett über der Schlucht - das Nadelöhr - zu überqueren, weil er sich „vor einem Absturz“ bzw. „der anderen Seite“ fürchtet, oder weil er sich ständig selbst einredet, daß ein Überschreiten dieser Grenze „unmöglich“ ist. Ein Affe fühlt sich nur beim „Nach-denken“ von Gedanken  sicher, die ihm „vorgegeben“ wurden; man kann auch sagen, er käut nur das wieder, was ihm im Laufe seines Daseins, im Elternhaus und Schule eingetrichtert wurde. Mit dieser Verhaltensweise kann und wird er auch nie ein wirkliches Neuland betreten können - eine andere Stufe seiner Entwicklung - er unterwirft sich somit selbst einem Dasein mit Leben und Tod. Solange Du ebenfalls nur „am (bewährten?) Alten“ hängenbleibst, solange Du nur nachzuplappern und zu imitieren verstehst, degradierst Du Dich selbst zu einen dummen Affen, der die „Wahrnehmungsfähigkeit“ und Verhaltensweisen  „wirklicher Menschen“ geistig nie nachvollziehen wird.
 
Du darfst nie vergessen, daß Du für mich etwas wirklich Besonderes bist - eine Einmaligkeit! Deine „Menschwerdung“ ist der symbolische Weg durch die Wüste. Was diese „Wüste“ für Dich bedeutet, geht deutlich aus ihrem hebräischen Begriff hervor: „midbar“ (40-4-2-200), entwächst dem Radikalstamm „dabar“ (4-2-200) und der bedeutet sowohl „sprechen“, als
auch „Wort“. In dieser Wüste kommt mein Wort - das Wort Gottes - zum Menschen. Der Weg der „wirklichen Evolution“ - d.h. Deine göttliche Entwicklung zu meinem Ebenbild - verläuft durch diese Wüste und bringt Dich dort mit meinem Wort in Berührung. Diese Wüste erstreckt sich zwischen dem 6. Tag, „miz-ra-ajim“ der Welt der Zweiheiten und Dichotomien und dem „kanaan“ des 8. Tages, „dem gelobten Land“ (siehe Band 1, S. 249). Erst wenn Du gelernt hast „wirklich rational logisch“ zu denken, d.h. wenn Du den „Zahlenwerten“ der Worte, die Du in Deinem „All-tag“ benutzt, auch den rechten „Wert“ beimißt, wird Dein Dasein sich zu einer harmonischen Gleichung entwickeln. Erst wenn Du die gemeinsame „mathematische Wurzel“ aller Sprachen Deiner Welt erkennst und [an]erkennst, daß meine Offenbarungsschriften, gleich welcher Religion, nur sehr komplexe „linguistisch mathematische Formeln“ darstellen, die in sich völlig „aufgehen“ und sämtliche „Gesetze“ Deines Daseins - die psychischen wie auch die physikalischen - enthalten, werde ich - Dein Dich liebender Schöpfergott und Beschützer - in Deinem Bewußtsein erscheinen. Alles Böse, Deine Ängste und „der bloße Zufall“ werden dann durch mich/Dich aus Deinem Bewußtsein vertrieben werden. Die Wurzel Deiner Ängste ist Dein immer währendes Bedürfnis nach Sicherheit, deren „Aus-löser“ „das Un-ge-wisse“ ist, d.h. Deine „Unwissenheit“ über das, „was WIRKLICH ist“! Die Sprache, mit allen Dir bekannten Wörtern, ist das Phänomen, das Dir aus dieser Wirklichkeit  zukommt. Nur „ein Mensch“ hat mit „dem Wort“ Verbindung. Wenn Du diese Worte nur als „willkürliche Laute“ betrachtest, die sich „zufällig“ aus „un- artikulierten“ Tierlauten entwickelt haben, kennst Du nur deren Oberfläche, d.h. nur eine von den vielen Seiten eines jeden Wortes. Erst wenn Du die „komplexe mathematische Harmonie“, die sich hinter und in den Worten befindet, erkennst, wird es in Dir „keine Ungewissheit“ und „keinen Zufall“ mehr geben. In dem Moment, da Du „diese TATSACHE“ bis in Dein Innerstes - Dein psychosomatisches Ganzes - akzeptierst, hast Du denn Sinn Deines Daseins bewußt begriffen und „das Nadelöhr“ durchquert. „Raum und Zeit“, „Angst und Leid“ und  „Krankheit und Tod“ haben dann ihre Macht über Dich verloren. Dir ist dann apodiktisch bewußt: „Ich lebe ewig“, aber „ich wachse dabei laufend“, „ich wachse und wachse und wachse“ und verändere dadurch auch zwangsläufig „permanent“ meine äußere und innere Gestalt! Allem, was Dir bisher als „irrational“ erschien, liegt nur eine „andere“, „komplexere Rationalität“ zugrunde, die Du mit Deiner alten „logischen Rationalität“ nicht erfassen, oder sage besser, mit dem Sinn, den Du den Worten (logos = Wort) bisher zugeordnet hast, nicht „berechnen“ (ratio = Rechnung) konntest. Dein „wüstes“ Dasein - d.h. Deine Welt voller Überlebensängste an allen Fronten - ist Deine Schule, in der Du das hier Offenbarte zu lernen hast. Du hast sie als „Affenko[p]f“ betreten und es ist das Erstaunliche meiner Schöpfung, daß Du „Mensch“ werden kannst und auch wirst. Wenn Du glaubst, schon ein solcher zu sein, begehst Du mit dieser Einstellung einen törichten Fehler; Du willst dann nämlich nichts mehr lernen, weil Du „glaubst“, schon alles „für Dich Wichtige“ zu wissen. Du weigerst Dich dann, das Nadelöhr zu durchqueren und damit weigerst Du Dich auch geistig zu wachsen. Durch diese Dummheit machst Du Dich selbst zum Kind (Affen?). Erst wenn in Dir „Dein göttliches Bewußtsein“ in Erscheinung tritt, machst Du Dich auf den Weg nach Kanaan, erst dann bist Du kein Nach-äffer mehr, der in der Unbeweglichkeit seiner „vermuteten Vergangenheit“ erstarrt. Dein „Studium“ (der Worte) darf sich nicht nur darauf beschränken, daß Du nur das auswendig lernst und wiederholst, was andere Dir sagen und vorschreiben. Es ist wichtig, daß Du nach der wirklichen Quelle suchst und selbst davon trinkst - diese befindet sich „in Dir“. Mit dem Koph steht also nicht nur der Affe fest - der Naturgemäße - sondern auch „der wirkliche Mensch“, der sein mechanisches „Affen-Dasein“ überwunden hat. Der Mensch also, dem bewußt ist, daß er durch seine Entwicklung stets „neue Welten“ zu durchschreiten hat. Bei Abrahams Koph, d.h. im Alter von 100 Jahren, wird ihm Isaak geboren - „der Lächerliche“. Wie es sein Name schon sagt, ist er „der nicht für möglich Gehaltene“. Dein „Übergang“ zu den Hundertern bringt Dir die überraschenden Wendungen. Das Göttliche kommt nun zum Vorschein. Nach den Einern und Zehnern kommt nun die dritte Ebene mit Namen Q-R-S-T (Christ) - die alle Antworten enthält, um Dich zu Deinem Seelenfrieden zu führen. Die Welt der Hunderter bringen Dir das Neue - die neue Eins. 100 + 200 + 300 + 400 = „eleph“, 1000, das neue „aleph“ der „Trinität“ ist erreicht. Der „im materiellen Gestorbene“ und „im Geiste auferstandene Christus“ erhebt sich so zum „Menschensohn“ der Offenbarung, der „neben mir“ - Auge in Auge - auf meinem Throne sitzt. Wenn Du Dich nicht mehr mit „Festhalten“ und „Nachäffen“ begnügst, wird es auch aus Dir herausbrechen, wie die Pflanze aus dem Samen und die Blüte aus der Knospe. Dies ist das wirkliche Wunder allen Lebens, aus dem Gewöhnlichen entsteht das Neue. Dieses Neue ist „immer während“ mit allen seinen „Eigenschaften“ und „Koordinaten“ im Alten verborgen. Dein Lebensweg führt Dich zur Einswerdung. Nur Affen verweigern, diesen Weg zu gehen, weil sie dafür noch nicht die „geistige Reife“ besitzen. Da sie nur in „ihrer Welt“ zu leben vermögen, teilen sie die Wirklichkeit in „zwei Teile“. Sie wehren sich gegen alles Neue und sträuben sich dagegen, weil es gegen ihre Natur ist. Sie bleiben in Sodom und gehen damit unter. Versuche ein Kind zu wecken (= einen „normalen Menschen“), wenn es noch nicht „ausgeschlafen“ hat, es wird jähzornig sein und mürrisch. Und nun versuche einen neunmalklugen „Klugscheißer“ von diesen „göttlichen Weisheiten“ zu überzeugen, er wird sich nicht anders verhalten. Ich habe nicht vor, meine Perlen vor die Säue zu werfen.
 
Der Weg durch die Wüste Deines Daseins - Deine geistige Entwicklung - erfolgt Schritt für Schritt, alles ändert sich und wird neu; neue Namen, neue Worte“, so auch „neue Orte“! Mit dem Wachsen Deiner Ausdrucksmöglichkeit wächst auch die von Dir wahrgenommene Welt. Diese Worte kommen aus einer anderen Welt. Es ist eine Welt einer mathematischen Komplexität, die Du mit Deiner begrenzten „Rationalität“ noch nicht zu berechnen vermagst. Wer hat diesen wunderbaren mathematischen Aufbau aller Worte ersonnen? Mit Sicherheit kein „unterbelichteter Wilder“ und kein „normaler Mensch“! Zu solcher „Gen-ialität“ ist keine von mir „erschaffene Intelligenz“ in der Lage und schon gar nicht ein „evolutionärer Zufall“. Es gibt niemanden, der irgendwann einmal beschlossen hat, das Wort „er-zählen“ zu gebrauchen, weil das „bloße Sprechen“ nur eine sehr „oberflächliche“ und „unbewußte“ Art mit Worten zu „zählen“ darstellt - eine Art Kindersprache - bei der „der mathematische Zusammenhang“ noch nicht beachtet, bzw. „wahr-genommen“ wird.  Auch für Dich galt bisher nur das als „bewiesen“, was Du rational nachvollziehen konntest. Darum entzogen sich die höheren Welten bisher Deinem Bewußtsein. Nun aber ist es Zeit für Dich, erwachsen zu werden und die Rationalität der „wirklich großen Lehrer“ Deiner Welt zu begreifen. Sie alle befinden sich in meinem Menschensohn - sie alle sind in ihm neu inkarniert. Du wirst „die Klasse“ Deiner disharmonischen Welt solange wiederholen, bis „die binomischen Gleichungen“ (lat. „bi-nominis“ = „Zweinamig; Doppeldeutig“), die Du mit Deinen eigenen Worten bildest, harmonisch in sich aufgehen. Erst dann wird die von Dir bisher nur „fehlerhaft“, durch Deine Worte erzeugte Welt, ein „Himmelreich“ im harmonischen Wohlklang aller Worte sein.
 
Gott spricht es aus und so ist es!
 
Du bist der Gott der von Dir wahrgenommenen Welt.
 
All Dein Denken entspricht einem Sprechen im Geiste, es steigt aus Deinen Tiefen auf und wird dann von Deinen „Dogmen gefiltert“ nach außen projiziert. Deine Welt besteht nur aus
„Deinem Vermuten alles Wahr-ge-nommenen“ - aus spekulativen Rechnungen, die „in ihren Zwischensummen“ zwar stimmen, aber in ihrem „Ganzen“ nicht aufgehen. Im Hebräischen ist „Denken“ und „Rechnen“ dasselbe Wort, „chischew“ (8-300-2). Gedanke heißt „machschawah“ (40-8-300-2-5-) und eine „Berechnung“, aber auch eine geistliche und moralische „Spekulation“ nennt man „chessbon“ (8-300-2-6-50). Dein Dasein ist eine „Schachpartie“ (Schach = engl. „chess“). Solange Du nur „kurzsichtig“ zu spielen vermagst, hast Du dabei keine Chance zu gewinnen. Das Wort „Rechnen“ hat, wie Du an den Radikalen unschwer erkennen kannst, auch mit Deinem schon besprochenen geistigen „Reichtum“ zu tun. Du merkst Dir „unbewußt“ alle „Erfahrungen“, die Du „in diesem Dasein“ machst. Die Wissenselemente „dieses Daseins“ addieren sich nun zu allem „schon vorher Gesammelten“ - solange, bis Du von mir als erwachsen angesehen wirst und „diese Schule“ verlassen darfst.
 
 
Alle Worte und Geschichten, und somit auch alle „möglichen Welten und Zeiten“, sind immer „in Dir“ vorhanden, auch wenn sie sich nicht immer in Deinem bewußten „Aufmerksamkeitslicht“ befinden. Erinnerst Du Dich noch an „die göttliche Videokassette“  auf der sich nur eine „statische, zeitlose“ Zahlenstruktur“ befindet? Da Du deren gesamten Inhalt nicht auf einmal erfassen kannst, ist Dein „Geist“ gezwungen diese „zeitlose Struktur“ durch Deinen „Aufmerksamkeits-Fokus“ in von Dir „auf einmal“ verdaubare Happen in die Zeit zu verteilen, um diese dann „nacheinander aufzunehmen“.
 
„Dieses Nichtwissen ist die apodiktische Prämisse für Deine Einheit!“
 
Dazu ein einfaches Beispiel: Es befinden sich „in Dir“ viele Geschichten (Wissen). Alle „In- formationen“ Deiner Welt haben „in diesen Moment“ eine zeitlose Struktur. „Das gesamte Wissen“ Deiner Menschheit ist „jetzt“ in Dir vorhanden, aber nicht „bewußt greifbar“! Du und dieses überwältigende Wissen sind in diesem Moment „eine Einheit“. Dein Geist  „erhellt“ in diesem Moment aber nur einen winzigen Bruchteil dieser „In-formationen“ mit Deiner Aufmerksamkeit. Es reicht ein kleiner „Gedankenblitz“ von Dir, um einen „Ordner“ zu öffnen, um diesen genauer zu betrachten. Wenn ich Dir jetzt das Stichwort „Märchen“ gebe, öffnen wir einen solchen Ordner. Gut, wirst Du Dir nun denken, ich weiß, was Märchen
sind. Dieser Ordner ist noch zu groß, als daß Du ihn für Dich „rational sichtbar“ in die Zeit aufzufächern vermagst. Wenn ich Dir aber nun zusätzlich das Stichwort „Hänsel und Gretel“ gebe, öffnet sich „in Dir“ ein Unterordner des Ordners „Märchen“. Nun hat dieser geistige Happen die Größe, die Du mit Deiner noch kindlichen Rationalität zu verdauen (= berechnen) vermagst. Plötzlich hast Du Zugang zu Informationen, die vor einer Minute noch „Eins“ mit Dir, also in Deinem „Nichtwissen“ waren. Jetzt befindet sich Dein Wissen über das Märchen „Hänsel und Gretel“ in einer bewußten, aber noch „komprimierten Form“ in Dir. Um es nun völlig zu „entfalten“, benötigst Du „Zeit“. Dieser [Her]Vorgang wird Dir „klar ersichtlich“, wenn Du Dir nun dieses Märchen „Schritt für Schritt“ durch „den Kopf gehen“ läßt. Durch das Verändern Deiner „Aufmerksamkeit“ änderst Du auch Deinen „Bewußtseinsinhalt“. Mit dem Verändern „Deiner Einstellung“ ändert sich aber auch Dein seelischer Zustand. Dieser Vorgang entspricht exakt dem eines Computers, der sich Daten aus einem „statischen Reservoir“ in den sichtbaren „Arbeitsspeicher“ holt. Du hättest nun die Möglichkeit, auf viel mehr „Daten“ zurückzugreifen, als Du im Moment „zu glauben“ vermagst, denn „ALLES“, d.h. „alle Weltenzeitalter“ sind in Deiner „persönlichen Datenbank“ vorhanden. Solange Du an diese Tatsache nicht zu glauben vermagst, wirst Du auch keine „Bewußtseinsenergie“ aufwenden, um diese Aussage zu überprüfen. „Normale Menschen“ begehen nun die große Dummheit ihres Daseins, indem sie ihre Bewußtseinsenergie damit verschwenden, sich laufend selbst ihre eigene Begrenztheit und Hilflosigkeit einzureden. Wenn Du Dir laufend einredest, daß die hier postulierten Tatsachen eine „Unmöglichkeit“ sind, werden sie Dir auch immer als „unmöglich“ erscheinen. Anstatt „in Dir“ nach „dem Ausweg“ aus Deiner Daseinsmisere zu suchen, versuchst Du Dich in diesem problematischen Dasein einzunisten, weil Du dem Fehlglauben anhängst, dies sei für Dich die einzig mögliche Form „des Seins“. Alle Erscheinungen, die Dir in diesem Dasein begegnen, erhalten ihre letztendliche Qualität durch Deine eigene Interpretation. Du bist in der Lage, die von Dir bisher wahrgenommene Welt völlig zu verändern. Du müßtest dazu nur Deine Interpretationen ändern. Der einzige, der Dich laufend daran hindert, diese Welt zum Himmelreich zu erheben, bist Du selbst.
 
Du bist Dir Deines [Pseudo-]Wissens so grenzenlos sicher und ziehst Dir damit Deine eigenen Grenzen. Dein eigener Glaube macht Dich zu einem ängstlichen Wesen, das sich ständig an seinen eigenen Dogmen festzuhalten versucht, indem es diese „als sicher“ und „bewiesen“ betrachtet. Du bist der „Angsthase“ (siehe Band 1, S. 139) dem der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach ist und der sich dadurch laufend selbst „kreuzigt“, ohne seine wirkliche Auferstehung zu erleben.
 
Wie „sicher“ ist nun Dein bisheriger Glaube, oder sollte ich besser sagen, Dein Wissen? Ist Dein „Wissen/Glaube“ letztendlich nicht nur eine Sache Deiner persönlichen Ansicht? Ich möchte Dir anhand eines kleinen Beispiels die Auswirkungen möglicher Interpretationen ein und derselben Erscheinung vor Augen führen:
 
In einer französischen Komödie trinkt ein Edelmann im 13. Jahrhundert von einem Zaubertrank, der ihn unverwundbar machen soll. Leider ist dem Druiden bei der Mixtur ein kleiner Fehler unterlaufen. Er wird durch diesen Trunk nicht unverwundbar, sondern „er- fährt“ einen „Zeitsprung“. Plötzlich befindet er sich im Jahr 1995 inmitten einer Landstraße und „sieht sich“ von riesigen „Ungeheuern aus Eisen“ bedroht. Die Erscheinungen, die Du nun als „Autos“ interpretierst, interpretiert er als „schreckliche Eisenungeheuer“. Begehe nun nicht den Fehler Dir einzureden, daß er - im Vergleich zu Dir - „unwissend“ und dumm ist und er dadurch „diese Erscheinung“ eindeutig verkehrt interpretiert. Er interpretiert sie nämlich kein bißchen „verkehrter“ als Du, sondern nur etwas „anders“. Weder Du noch dieser Edelmann haben das Bewußtsein darüber, was diese Erscheinung „in Wirklichkeit“ ist. Selbst Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts verfügen über eine farbenreiche „Interpretationspalette“ über das Erscheinungsphänomen Auto. Was für die einen ein „unverzichtbarer und hilfreicher Segen“ für die Menschheit ist - ja sogar eine Ikone darstellt, den Mittelpunkt ihres Lebens, den sie anbeten - ist für andere eine „Umwelt zerstörende Dreckschleuder“, der es die Menschheit zu verdanken hat, daß der natürlichen Lebensraum immer mehr verschmutzt und zusätzlich auch noch zubetonierten wird. Wiederum andere sehen in Autos eine „sichere Quelle“ für Arbeitsplätze, kurz „zum Geld verdienen“, das ja auch „in Deinem“ bisherigen Weltbild „das einzige Lebenselexier“ darstellt. Für wieder andere dagegen ist das Auto „ein Sucht-Ungeheuer“, das den Großteil des „überlebenswichtigen Geldes“, was ein von dieser Autosucht Betroffener zu verdienen vermag, auffrißt. Viele treibt diese Sucht in den Ruin.
 
Was aber ist nun „die Erscheinung“ Auto letztendlich wirklich? Es ist nur eine Interpretation Deines eigenen Bewußtseins! Es ist immer nur das, was Du zu glauben vermagst, bis hin zur atomaren Substanz! Erst wenn Dir das HOLO-FEELING-Gesetz Deines Daseins bewußt wird, wirst Du auch erkennen, daß Du selbst diese Erscheinung bist. Du bist „ALLES“ - zumindest ist Dein Bewußtsein die Quelle der Qualität, die allen Dingen anhaftet und damit bist Du genau genommen auch die Quelle von „Sein und Nichtsein“ und „Gut und Schlecht“. Wenn Du die Dinge nur „einseitig“ zu betrachten vermagst, verurteilst Du die Dinge zu dem, was Du in ihnen zu sehen vermagst. „Das, was wirklich ist“, d.h. der „ganze Zusammenhang“ bleibt dann für Dich hinter Deiner eigenen Interpretation verborgen. Umso mehr Du dazu neigst, „Deine Ansicht“ als die „einzig richtige“ zu betrachten, umso mehr machst Du Dich auch selbst zum Affen.
 
Du solltest deshalb viel öfter auf ein „dies wäre auch möglich“ bei Deinen Interpretationen zurückgreifen. Deine Gedanken würden sich dann in etwa so, oder ähnlich anhören:
„Ich sehe das zwar so und so, aber wenn mein Gegenüber dasselbe Ding anders als ich zu sehen vermag, müssen wir beide eindeutig eine begrenzte Sichtweise auf dieses Ding haben.
Was ist dieses Ding nun aber wirklich, d.h. „im Ganzen gesehen“? Laß uns nicht um unsere „begrenzten Standpunkte“ streiten, bemühen wir uns lieber, unsere Sichtweisen zu kumulieren um dem „wirklichen Wesen“ dieser Erscheinung näherzukommen.
 
Es gibt nur Gegenwart! Alles von Dir Wahrgenommene besteht nur aus Deiner eigenen Interpretation des Gegenwärtigen. Das für Dich Gegenwärtige ist ein winziges entfaltenes, aber dennoch statisches Fragment Deines zeitlosen Nichtwissens. Dieses Fragment verharrt nun bei Deiner Bewußtwerdung auf Deines eigenen „Bewußtsein-Messers Schneide“, d.h. zwischen Vergangenheit und Zukunft. Du setzt dabei mit Deinen Urteilen und Interpretationen selbst einen Schnittpunkt: Die dabei entstehenden Hälften Vergangenheit und Zukunft können von Dir aber niemals bewußt erfaßt, sondern immer nur blind als Vermutungswissen „geglaubt werden“. Diese Geschwister entziehen sich Deiner „nur punktuellen“, aber dennoch „zeit/räumlich“ empfundenen Gegenwart. Deine Vergangenheit „ist und war“ nie „zeiträumlich“ in Deinem Bewußtsein anwesend. Die Wirklichkeit ist ALLES, alle möglichen Möglichkeiten. Durch die „Wortmacht“ Deiner begrenzten rationalen Logik „fächerst“ Du Dir aus meinem zeitlosen Komplex „be-stimmte“ Möglichkeiten in Deinem Bewußtsein auf. Das dabei in Deinen Gedanken in Erscheinung tretende Bild nennst Du „Gegenwart“. Alles, was Du „jetzt“ unbewußter weise als Vergangenes „betrachtest“, existiert in Wirklichkeit immer nur in dem Moment, in dem Du diese Gedanken (Gefühle, Empfindungen, Erscheinungen usw.) betrachtest, und das ist letztendlich immer nur „im Jetzt“ - d.h. in Deiner jetzigen „Gegenwart“, ansonsten ist alles nur zeitloses Nichtwissen! Du hast noch nie „in der Vergangenheit gedacht“! Dein ganzes Denken, Fühlen und Empfinden - auch Vergangenes - ist von Dir nur immer in der Gegenwart erfahrbar. Wenn Du also behauptest: „Es war einmal...“, zeugt das nur von Deiner Unwissenheit und Unreife. Es gibt keine „vergangene Gegenwart“, es gibt kein „Es war einmal...“, sondern nur ein „Es ist...!“. „Sein oder Nichtsein“ ist somit nur eine Frage Deiner eigenen Bewußtheit. Das „Geisteslicht“ einer erwachten Seele leuchtet im strahlenden Glanze ihrer selbstbewußten Göttlichkeit „über alle Zeiten und Räume“ hinweg. Das Geisteslicht einer unreifen Seele dagegen, die sich durch ihr selbstgewähltes Paradigma „in Zeit und Raum“ sperrt, schläft. Das Bewußtsein einer solchen Seele (eines „normalen Menschen“) gleich dem schwachen Lichtkegel einer
Taschenlampe, der nur unbewußt vor sich hinzufunzeln (Funzel = Öllampe; trübes, flackerndes Licht) vermag. Dieser nur schwache „Geisteslichtstrahl“ bringt dabei zwangsläufig sich laufend verändernde und im Fokus stark eingeschränkte Erscheinungen in das Blickfeld dieser Seele. Es gibt nur „eine Wirklichkeit“, diese umfaßt alles, „was sein wird“ und alles, „was war“ im „Jetzt“, ihr Name ist HOLO-FEELING! Die nicht vollständig wahrgenommene Wirklichkeit wird in die unterschiedlichsten „Wahrheiten“ (= Wahr[nehmungsein]heiten) aufgefächert und in Raum und Zeit verteilt.
 
So erhebst Du „jetzt schon“ alle Deine fest geglaubten Wahrheiten von heute zu Deinen Dummheiten von morgen!
 
Das, was Du zu glauben vermagst, „ist“!
 
Es gibt „NICHTS“, was unabhängig von Deiner eigenen geistigen Wahrnehmung existiert, zumindest nichts Materielles, d.h. nichts Raum/Zeitliches. Nur das, was Du mit Deinem
Geisteslicht zu beleuchten vermagst, erhält auch eine raum/zeitliche Existenz. Somit wird „die freie Wahlmöglichkeit“ Deines Glaubens „zur einzigen Freiheit“, die Du „zur Zeit“ besitzt. Du hast diese Freiheit von mir nur bekommen, um den für Dich „einzig richtigen Glauben“ zu finden, den Glauben, der Dich zu Deinem wirklichen Wesen zu führen vermag. Da ich Dich nach meinen Ebenbild erschaffen habe, besteht Dein wirkliches Wesen aus reiner, göttlichen Liebe.
 
Was aber nun, wenn Du gerne an Deinem bisherigen Glauben festhalten möchtest?
 
Warum nicht! Ich habe Dir doch gesagt, daß Deine Freiheit einzig darin liegt, Deinen Glauben selbst bestimmen zu können. Ich habe mit Deinem jetzigen Glauben nicht das geringste Problem.
 
Dein Wille sei auch Dein Himmelreich!
 
Aber erzeugst Du mit den Vermutungen Deines bisherigen Glauben wirklich ein solches, oder gleicht  „das Weltbild“, das Du vor Augen hast, nicht mehr einer disharmonischen Hölle.
Dieses Weltbild legst Du Dir wie gesagt nur mit den Vermutungen Deines bisherigen Glaubens selbst vor. Wimmelt es darin nicht nur so vor lauter bösen und egoistischen Menschen? Du bist derjenige, der nun mit seinen selbstgemachten Problemen auch selbst fertig werden muß. Alle diese Probleme werden Dir einzig von den Trugschlüssen Deines jetzigen beschränkten Glaubens vorgelegt. Solange Du Dir das Recht herausnimmst, selbstherrlich zu behaupten, „Ich habe Recht und du hast kein Recht“, so mußt Du dieses Recht wohl oder übel auch den anderen zugestehen. Du bist es doch, der immer von Brüderlichkeit und Gerechtigkeit spricht und diese Grundsätze zu verwirklichen sucht. Natürlich wirst Du jetzt sofort einwenden, Deine Ansichten der Dinge sind „logischer“ als die der anderen. Was für ein Narr Du doch bist. Erst wenn Du ein Promille der Logik verstanden hast, auf der dieses Buch aufbaut - und dies wiederum enthält nur einen mikroskopisch kleinen Bruchteil der „wirklichen Logik“ (= göttliche Wort und Harmonielehre) meiner gesamten apodiktischen Wirklichkeit - kannst Du von Dir behaupten, Du bist in der Lage auch logisch zu denken. Deine bisherige Logik besteht nur aus einem gedankenlosen Nachplappern irgendeiner schon bestehenden kurzsichtigen Ideologie, die Dir nur aufgrund der Unreife Deiner geistigen Rationalität (= geistige Rechenfähigkeit) „logisch erscheint“ und in der Du Dich darum selbst verfangen hast. Erst wenn Dein Geist reifer ist, wirst Du auch bereit sein, diese Deine bisherige Logik „in Frage“ zu stellen und dann auch sehr schnell deren geistigen Grenzen erkennen. Wenn Dein Dasein für Dich immer unerträglicher wird, wirst Du früher oder später ja doch nach Deinem einzig wirklichen Glauben zu suchen anfangen und Du wirst ihn auch finden - wenn nicht in diesem, dann in einem anderem Dasein.
 
So wie man seinen Nächsten liebt, ist man auch selbst!
 
Wer nur „das Böse“ zu predigen vermag, ist in seinem Inneren selbst böse! Alle, die sich mit der Bibel in der Hand auf einen rechthaberischen Standpunkt beziehen, haben sich in das
oberflächliche Aussprechen von einzelnen Textpassagen - oder besser ihrem Status - verirrt, ohne den „ge-samten Kontext“ begriffen zu haben, geschweige denn diesen zu leben. Ein
„Pontifex“ (lat. = „Brückenbauer“), der nur mit erhobenem Zeigefinger die Interpretationen seiner eigenen Feindbilder zu predigen vermag und eventuelle „Zweifler“ an seinen
„Wahrheiten“ mit Fechterblick und arrogantem Beweiston in der Stimme der Häresie bezichtigt und dann auch noch glaubt, die Macht und das Recht zu besitzen, diesen Zweifler „ex-kommunizieren“ zu können, ist keiner Seele eine Hilfe, geschweige denn ein „Brückenbauer“ in die jenseitige Welt, von der ich Dir hier die ganze Zeit berichte. Betrachte diese Art von „Exkommunizierung“ positiv, weil sie keinen Verlust, sondern den ersten Schritt in die Freiheit darstellt.
 
In einer wirklich göttlichen Kirche gibt es keine Grenzen, keine Feindbilder, keine Rechthaberei, keinen Mammon, Pomp und Machtanspruch. In meiner „einzig wirklichen Kirche“ gibt es nur „grenzenlose Liebe“ und „das Verstehen von allem“. Jeder Besserwisser, der für seinen Standpunkt das Recht beansprucht, daß sein Standpunkt der einzig richtige sei, leidet an einer Zwangsneurose und wird dadurch zum Fanatiker. Jedem Fanatiker geht „das Männliche“, d.h. das wirklich Schöpferische ab; er wird nur von Pandora, „der ersten Frau“, d.h. von seiner eigenen begrenzten Logik beherrscht.
 
Um mich richtig zu verstehen: Diese Aussagen beschreiben „kein Feindbild“ von mir, sondern sind die völlig wertfreie Beschreibung des Zustandes, der zwangsläufig einer alles umfassenden Vereinigung vorausgehen muß, denn ohne eine vorhergehende Trennung kannst Du auch nicht das Glück der Vereinigung genießen!